DigiBern

Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern

von Berchtold Weber (1976)

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Saaligut
Worbstrasse 9. Das nach einem früheren bäuerlichen Besitzer genannte Landgut erhält im zweiten Viertel des 17. Jh. einen Herrenstock, dessen heutige Form auf die Umbauten in der ersten Hälfte des 18. Jh. zurückgeht.
Lit.: KDM. 6

Sack, Im Sack
Name einer Hofstätte am Fuss der LinkpfeilBurg Nydegg, den der Chronist Konrad Justinger überliefert (1438).

Sackgasse
Soll einmal der Name der LinkpfeilKochergasse gewesen sein.

Sackträger
LinkpfeilAnker

Sagerweg
LinkpfeilUlmenweg

Sahlistrasse
LinkpfeilMuldenstrasse

Saint Ursula's Church
LinkpfeilEnglische Kirche

Salem
Schänzlistrasse 39. 1886/88 erbautes Spital des Diakonissenhauses Bern. Seit 1894 wurde es mehrmals erweitert und umgebaut. Gründer des S. war Joh. Friedrich Dändliker-von Wurstemberger.

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Salpeterhütte
1753 errichtetes Salpetermagazin in der Villette. 1856 für den Bau des Güterbahnhofs grösstenteils abgebrochen, ersetzt durch die Salpeterraffinerie (LinkpfeilSandraingut).
Standort: Nördlich des Hauses Laupenstrasse 45
Lit.: Durheim, Beschreibung

Salpeterraffinerie
1) LinkpfeilSandraingut
2) Die LinkpfeilSalpeterhütte hiess in der ersten Hälfte des 19. Jh. gelegentlich auch S.

Salpeterturm
LinkpfeilRossschwemmeturm

Salvisberg, Café
LinkpfeilLuntenhüsi

Salzbüchsli
Vorstadthaus im Monbijou.
Standort: Monbijoustrasse 6 und 8

Salzkammer
1642-1798 befand sich die S. im Haus Brunngasse 48. Später wurde in diesem Haus die Akademische LinkpfeilEntbindungsanstalt eingerichtet.
Lit.: KDM. 3

Salzlaube
LinkpfeilKesslergasse

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Salzmagazin
1) 1749/50 im Zwingelhof zwischen LinkpfeilChristoffelturm und LinkpfeilOberem Marzilitor gebaut; später gegen Osten erweitert, 1858 beim Bau der Christoffelgasse abgebrochen.
Standort: Ungefähr Bundesgasse Nrn. 14-20
Lit.: KDM. 3
2) Nach dem Abbruch von 1) dienten die Häuser Laupenstrasse 18 und 20 als S.

Salzmagazingasse
LinkpfeilSwaflanzgasse

Sandegg
Im ausgehenden Mittelalter Landgut an der Laupenstrasse (LinkpfeilLombachturm).

Sandfluh
Beim Bau des LinkpfeilAargauerstaldens überschütteter Sandsteinfelsen südwestlich des Rosengartens. Im untern Teil wurde bis ins 18. Jh. Sandstein gebrochen (LinkpfeilWerkhof an der S.).

Sandozbrünnlein
Mineralhaltige Quelle in der Nähe des Restaurants Schönau, Sandrainstrasse 68.
Lit.: Gohl, Heilquellen

Sandrain
Name des Hanges mit dem kleinen Plateau zwischen LinkpfeilWabernstrasse und Aare. Oberer S. LinkpfeilAarbühl Mittlerer S. LinkpfeilSandraingut südlich der Dorngasse Unterer S. LinkpfeilSandraingut nördlich der Dorngasse

Sandraingut
Nach einem frühern Besitzer Tillier-Gut genanntes grosses Landgut zwischen Wabern- und Sandrainstrasse. Der Teil südlich der Dorngasse ging 1856 an die Eidgenossenschaft über, welche 1857 dort die Salpeterraffinerie, die Schrapnellfabrik und die Telegraphenwerkstätte errichtete. Standorte: Bauernhaus: Wabernstrasse 73; Fabriken: Dorngasse 10/12 Der Teil nördlich der Dorngasse bestand als Bauerngut bis 1946 weiter. Es hiess nach seinem letzten Besitzer LinkpfeilBürengut. Die bei der Überbauung ausgesparte Grünzone heisst deswegen Bürenpark. Standort des Bauernhauses: Wabernstrasse 49 Den Teil zwischen Landolt- und Seftigenstrasse erwarb 1878 das LinkpfeilGreisenasyl.

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Sankt Georgskapelle
1344 geweihte Kapelle des 1339 vor das LinkpfeilUntertor verlegten LinkpfeilNiedern Spitals. 1450 weist die St. G. sechs Altäre auf.
Standort: Klösterlistutz
Lit.: KDM. 1

Sankt Gotthard
LinkpfeilGotthard

Sankt Jakobsquelle
Im 19. Jh. Name einer Quelle im LinkpfeilElfenaugut.

Sankt Jakobsspital
1) LinkpfeilElendenherberge
2) LinkpfeilMushafen 1)

Sankt Johannsenhaus
LinkpfeilJohanniterhaus

Sankt Michaels-Inselkloster
LinkpfeilInselkloster

Sankt Vinzenzen-Kirchhof
Bis 1430 Begräbnisplatz an der Stelle des heutigen LinkpfeilMünsterplatzes.
Lit.: KDM. 2

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Sanssouci
Friedheimweg 9. Name des Landgutes, das sich im 19. Jh. bis an die Wabernstrasse erstreckt hat.

Santschi, Café
Im Haus Gerechtigkeitsgasse 3, das mit seinem Hinterhaus Junkerngasse 4 nicht den besten Ruf besass, hiess die Wirtschaft um die Mitte des 19. Jh. Café Michel, gegen Ende des Jahrhunderts Café Schwarz, später Café S. Unter diesem Namen wurde es vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs aufgehoben.

Sarepta, auch Schönburg und Villa Stein
Schänzlistrasse 19. 1897 von Alfred Hodler für Prof. Ludwig Stein im Louis XIII-Stil erbaut. Seit 1924 im Besitz des Diakonissenhauses. Altersheim für Diakonissen.

Sässelimatt
Landhaus im Weissenbühl.
Standort: Seftigenstrasse 36

Säumerställe
1) 1760 als Ersatz der Säumerstübli in der LinkpfeilStadtbibliothek als Verbindungsbau LinkpfeilStadtbibliothek -Westflügel der LinkpfeilHochschule errichtet. Abgebrochen 1773 für den Bau der LinkpfeilBibliotheksgalerie.
Standort: Nordöstlicher Teil des Casinoplatzes
2) 1772 als Ersatz für 1) an der Schütte hinter der Reitschule 3) errichtet. Abgebrochen zu Beginn des 20. Jh.
Standort: Nördlicher Teil des LinkpfeilPolizeigebäudes 2), Predigergasse 5

Säumerstübli
LinkpfeilStadtbibliothek

Savoyerstadt
LinkpfeilBern

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Saxergut
Altenbergstrasse 29. Das 1832 von Fr. Em. Saxer erworbene Landgut reichte bis zum Beginn des 20. Jh. bis zur Liegenschaft Altenbergstrasse 55. 1935 übernahm das Diakonissenhaus den aus dem 17. Jh. stammenden Bau. Die letzte Renovation fand 1968/70 statt; sie liess die klassizistischen Umbauten von 1820 unberührt.
Lit.: Haas, Altenberg

SBB, Schweizerische Bundesbahnen
Die Verstaatlichung der Eisenbahnen betraf in Bern die LinkpfeilSCB (Schweizerische Centralbahn) (1. Januar 1901) und die JS (Jura-Simplon-Bahn) (1. Januar 1903). (LinkpfeilSBB -Verwaltungsgebäude).

SBB -Verwaltungsgebäude
Hochschulstrasse 6. Das 1877 als Direktionsgebäude der Berner Jura-Bahn, der nachmaligen Jura-Simplon-Bahn, erstellte Haus wurde nach der Verstaatlichung der JS durch Flügelanbauten vergrössert und im Mai 1903 von der Generaldirektion der SBB bezogen.

SCB, Schweizerische Centralbahn
Mit der SCB-Linie Basel-Bern erreichte die Eisenbahn im Juni 1857 die Stadt Bern. Am 1. Juni 1859 wurde die Linie nach Thun eröffnet, am 2. Juli 1860 die Fortsetzung der Linie bis Thörishaus. Mit der Verstaatlichung gingen am 1. Januar 1901 alle Anlagen an die LinkpfeilSBB über.

Schaal, Äussere
LinkpfeilSchlachthaus, Altes

Schaal, Obere
1) LinkpfeilFleischschaal, Obere
2) 1795 an der Schütte erbaut beim LinkpfeilSchlachthaus und mit diesem um 1875 abgebrochen.
Lit.: KDM. 6

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Schaalbrunnen
1) LinkpfeilSimsonbrunnen
2) LinkpfeilKonservatoriumsbrunnen

Schäfer
Zur Zeit des Ersten Weltkriegs bestand an der Hodlerstrasse 22 ein Hotel Sch.

Schaffer Café
LinkpfeilWinkelried 2)

Schafmatte
Bis gegen das Ende des 19. Jh. Name des Areals der LinkpfeilStaldenschule, Laubeggstrasse 23.

Schallenbrunnen, Schallenhausbrunnen
Brunnen beim LinkpfeilSchallenhaus, der gleichzeitig mit dessen 3. Bau 1729 errichtet und auch wieder abgebrochen wurde (1856). Nach 1858 musste die LinkpfeilSCB einen Ersatz aufstellen, der vermutlich mit dem Abbruch des Grossen LinkpfeilZuchthauses 1893 verschwand.
Standort: Vor 1856 westlich des Hauses Aarbergergasse 63 in der Mitte des LinkpfeilBollwerks

Schallenhaus, auch Schallenwerk
Zuchthaus für Schwerverbrecher; 1. Bau benützt von 1631-1675; 2. Bau benützt von 1675-1729; 3. Bau von 1729, gegenüber den Häusern Bollwerk 21/25. 1766 und 1784 erweitert für 180 Insassen. Seit dem Bau des Grossen LinkpfeilZuchthauses (1836) nur noch vorübergehend benutzt. 1856 mit der Einführung der LinkpfeilSCB abgebrochen.
Lit.: KDM. 3

Schaltsäge
LinkpfeilGypsreibe

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Schandpfahl
LinkpfeilPranger

Schanze, Grosse
Die Grosse Sch. ist der nördliche Teil des Westabschlusses der 4. LinkpfeilStadtbefestigung. Sie umfasste 4 polygonale Bastionen (LinkpfeilBärGrosser Grosser und Kleiner, LinkpfeilHohliebe und LinkpfeilMeyenburg) sowie die LinkpfeilFreitagsschanze. Der Bau wurde anfangs April 1622 von Norden her begonnen, nachdem die Ausführung des Projektes von Théodore Agrippa d'Aubigné am 30. März 1622 beschlossen worden war. Bauführer ist Valentin Friedrich, für die Tore Daniel II. Heintz. Die Bauleitung hat vom September 1622 bis im Februar 1624 Louis de Champagne, Graf de la Suze, dann für zwei Monate François de Treytorrens, hernach V. Friedrich. Die in einer Bauzeit von 20 Jahren errichtete G. Sch. wird in den Jahren 1834-1846 grösstenteils ausgeebnet. Das Projekt einer Gartenstadt am Südabhang gegen den LinkpfeilBurgerspital wird 1844 nicht sofort ausgeführt und fällt mit dem Bau des LinkpfeilHauptbahnhofs dahin. Die Promenade auf der G. Sch. entsteht in den Jahren 1890-1908. Die Neugestaltung mit dem Bau der Parkterrasse erfolgt 1958-1967.
Lit.: Hofer, Wehrbauten

Schanze, Kleine
Die K. Sch. ist der südliche Teil des Westabschlusses der 4. LinkpfeilStadtbefestigung. Es waren 4 Bastionen geplant, von denen aber bis 1642 nur LinkpfeilChristoffel und LinkpfeilWächter ausgeführt wurden. Die Bastion Felsen (LinkpfeilVannazhalde) blieb unvollendet, und LinkpfeilMarzili wurde gar nicht begonnen. 1817/18 wird die K. Sch. nach «englischem Geschmack» von von Luternau in eine Promenade umgewandelt. Die heutige Anlage der K. Sch., des Überrests der Bastion Wächter, stammt zur Hauptsache aus der Zeit des Umbaus in den Jahren 1873/74, dessen Pläne der deutsche Gartendirektor Goethe begutachtet hat. Warum die K. Sch. 1856 als Junkernschanze bezeichnet wird, ist unklar. Der Alpenzeiger des Topographen Imhof wurde 1881, die Vase von Etienne Perincioli 1921 aufgestellt.
Lit.: Hofer, Wehrbauten

Schanze Hüter
LinkpfeilFreitagsschanze

Schanzenberg
1) Im 19. Jh. Areal des heutigen LinkpfeilViktoriaspitals, Sonnenbergstrasse 14.
2) Villa an der Schänzlistrasse 87, erbaut 1868/69.

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Schanzenbergstrasse
LinkpfeilSchänzlihalde

Schanzenbrücke
LinkpfeilSchanzenstrasse

Schanzenstrasse
Bei der Verlängerung der SCB-Linie über Bern hinaus bis Thörishaus ergab sich die Notwendigkeit des Baus einer Strassenüberführung westlich des LinkpfeilBurgerspitals. Damit wurde der Platz vor dem LinkpfeilMurtentor mit dem LinkpfeilFalkenplätzli durch die Sch. über die Schanzenbrücke verbunden.

Schänzli
1) Das Areal des LinkpfeilKursaals, Schänzlistrasse 71, hiess im 14. und 15. Jh. Busenhard ( = Wald des Buso), dann Thüringhölzli, später Gandegg. Die Gandeggschanze für die Aussenverteidigung der 4. LinkpfeilStadtbefestigung wurde nie vollendet. 1814 entstand das Sch. als Feldschanze nördlich der Stadt.
Lit.: KDM. 1; Haas, Altenberg
2) In der ersten Hälfte des 18. Jh. befand sich eine kleine polygonale Schanze auf dem Areal des Hauses Luisenstrasse 5 3) LinkpfeilPolygon

Schänzlihalde
Die Sch. hiess vor 1941 Schanzenbergstrasse.

Schänzliweg
LinkpfeilSonnenbergweg

Schär, Café
Am Ende des 19. Jh. eröffnetes Restaurant, das zuerst Café Künzli, dann Café Zbinden und während des Ersten Weltkrieges Café Sch. hiess. Heute verschwunden.
Standort: Freiestrasse 45

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Scharfer Eggen
In Howalds Brunnenchronik verzeichneter Name für die Eckhäuser Aarbergergasse 1/Waisenhausplatz und Kramgasse 2/Kreuzgasse.

Scharfrichtergässli
LinkpfeilRyffligässli

Scharfrichterhaus
Amtswohnung des Scharfrichters. Der Neubau von 1473 wurde kurz vor 1895 abgebrochen. An seine Stelle kommt das Hôtel de la Gare, das seinerseits 1957 abgebrochen wird.
Standort: Neuengasse 25/Ryffligässli 8 (LinkpfeilFrauenhaus)
Lit.: KDM. 3

Schärloch
Bauerngut in der Aaregg, auch Steiniges Fach genannt.
Standort: Am Westende des Unteren Aareggwegs (ungefähr beim Haus Nr. 5)

Schärlochweg
Der Untere Aareggweg hiess bis 1910 Sch. und dann bis 1932 Aareggweg.

Scharnachtalhäuser
Im 15. und 16. Jh. sind die Häuser Junkerngasse 19, 21 und 23 Sitz der Familie von Scharnachtal.
Lit.: KDM. 2

Schattenhof
Bauerngut zwischen Egelsee, Muristrasse und Burgernzielweg. Seit den Achtzigerjahren des 19. Jh. Heim für gefallene Mädchen. Standort des Hauptgebäudes: Muristrasse 45 (heute Lindenheim)

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Schattenhofweg
LinkpfeilBöcklinstrasse

Schattenweg
LinkpfeilBornweg

Schaufelgasse
LinkpfeilSchauplatzgasse

Schauplatzgassbrunnen
Nach 1740 wird an der LinkpfeilSchauplatzgasse ein einröhriger Brunnen errichtet, den 1869 ein zweiröhriger aus St. Triphon-Stein ersetzt. 1930 wird der Sch. abgebrochen und 1932 als Steinhölzlibrunnen an der Schwarzenburgstrasse wieder aufgestellt.
Standort: Vor dem Bau der Gurtengasse nördlich des Ostteils des Hauses Schauplatzgasse 35; 1869-1930 gegenüber der Einmündung der Gurtengasse (vor dem Haus Schauplatzgasse 35)
Lit.: Schenk, Brunnen

Schauplatzgassbrunnen, Unterer
LinkpfeilWaisenhausplatzbrunnen

Schauplatzgasse
1347 nach einem begüterten Burgergeschlecht Schoulanzgasse genannt. Nach dem Aussterben der Schoulant viele Namenformen. Gruner notiert 1732 den heutigen Namen.
Lit.: KDM. 2

Schegkenbrunnen
In den Jahren 1375 bis 1528 erwähnter Brunnen benannt nach dem dort ansässigen Geschlecht der Schegko. Vermutlich fasste der Hemmannbrunnen an der Speichergasse die gleiche Quelle. Er wurde 1861 zum LinkpfeilBurgerspitalkornhaus versetzt und mit diesem abgebrochen. Als Ersatz dient seit 1885 der Speichergassbrunnen. Standorte: Schegkenbrunnen und Burgerspitalkornhaus: Waisenhausplatz 30; Speichergassbrunnen gegenüber dem Haus Speichergasse 23
Lit.: KDM. 1

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Schegkenbrunnengraben
Nördlichster Teil des Grabens vor der 2. LinkpfeilStadtbefestigung. Erst 1784 fertig aufgeschüttet. LinkpfeilWaisenhausplatz.
Lit.: KDM. 2

Schegkenbrunngasse
LinkpfeilHodlerstrasse

Scheibenstrasse
Vor 1899 Scheibenweg (LinkpfeilWylerfeldschiessstand).

Scheitereiweg
Kleiner Weg zwischen der Verzweigung Seftigenstrasse/Weissensteinstrasse und dem Landhausweg. Der Name Sch. wurde 1941 offiziell aufgehoben.

Schenkel, Café
Bis in die Sechzigerjahre des 19. Jh. bestand im Haus Gerechtigkeitsgasse 45 ein Café, das zuletzt C. Sch. hiess.

Schenken
LinkpfeilGastgewerbe

Scheuermatte
1) LinkpfeilSpitalmatte 1)
2) Grosser Gutshof an der Eigerstrasse im Besitz des LinkpfeilInselspitals. 1790 erbaut, im Frühjahr 1899 abgebrochen.
Standort: Gegenüber der Einmündung der Sulgenbachstrasse in die Eigerstrasse (Eigerstrasse 41)

Schiessbach
1843 erwähntes Bächlein im kleinen Tal, in dem die Häuser Weststrasse 17, 19 und 22 stehen.

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Schiferligut
Landgut am Schiferliweg, dem frühern LinkpfeilBurgernzielweg, dessen Herrenstock 1957 beim Bau der neuen Klinik Sonnenhof abgebrochen wurde. Der Name weist auf Rudolf Abraham Schiferli (1735-1837).

Schiffländtebrunnen, auch
Inselistegbrunnen 1724 wird ein steinerner Brunnen an der Schiffländte errichtet. Gegen 1785 ersetzt ihn der heutige Brunnen aus Solothurner Kalk mit Louis XVI-Urne, der den Werken Sprünglis nahe steht.
Standort: Westlich des kleinern LinkpfeilMatteschulhauses, Schifflaube 3
Lit.: KDM. 1

Schiffländti
In der ersten Hälfte des 19. Jh. Name des Hauses Marzilistrasse 23.

Schifflaube
Vor der Mitte des 19. Jh, hiess die Sch. Ländte.

Schiffleuten
1) Münstergasse 22. Im 14. Jh. aus Fischer- und Schiffleutenzunft vereinigte Gesellschaft, deren Haus seit dem 15. Jh. bis kurz nach 1865 die Nr. 80 an der Gerechtigkeitsgasse war. Vor dem heutigen Zunfthaus, das 1952 bezogen wurde, besass die Zunft das Haus Kramgasse 68.
Lit.: Kuhn, Schiffleuten
2) Gasthof im alten Zunfthaus von 1), der in den Siebziger- und Achtzigerjahren des 19. Jh. zur Waage hiess und dann verschwand.

Schillinghaus
1506 abgebrochenes Haus des Chronisten Diebold Schilling († 1485) an der Schattseite der Münstergasse.
Standort: Nordwestliche Ecke des Münsterplatzes beim Moses-Brunnen (den Häusern Münstergasse 32/34 gegenüber)
Lit.: KDM. 2

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Schindelturm
Im zwischen 1458 und 1473 erbauten Wehrturm der südlichen Stadtummauerung errichtete das Bauamt im 17. Jh. ein Materialdepot. 1678 wurde der Sch. ins LinkpfeilBallenhaus einbezogen, weshalb er von da an auch Ballenhausturm hiess. 1820 wurde er ins LinkpfeilCasino 1) eingebaut und 1895 mit diesem abgebrochen.
Standort: Südwest-Turm des LinkpfeilParlamentsgebäudes, Bundesplatz 15
Lit.: Hofer, Wehrbauten

Schindler
Café LinkpfeilChristen 4)

Schindthaus
LinkpfeilAltes Schlachthaus

Schinkengasse
LinkpfeilAmthausgasse

Schlachthaus, auch Neue Metzg
Kurz vor 1798 an der Schütte erbaut, nach 1875 mit der zugehörigen LinkpfeilObern Schaal 2) abgebrochen.
Standort: Nordteil des LinkpfeilPolizeigebäudes 2), Predigergasse 5

Schlachthaus, Altes, früher Schindthaus
Rathausgasse 22. 1768/69 entsteht als Ersatz für das Schindthaus aus dem 15. Jh. das heute noch bestehende Gebäude.
Lit.: KDM. 6

Schlachthaus Engehalde auch (Central-)Schweineschlächterei
genannt. In den Jahren 1873-1875 auf dem Areal der heutigen Postgaragen erbautes grosses Schlachthaus, dessen Aufgabe von 1914 bis 1916 schrittweise vom LinkpfeilSchlachthof übernommen wurde.
Standort: Engehaldestrasse 34, 35, 37

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Schlachthausbrunnen
LinkpfeilStettbrunnen

Schlachthausgässli
Heute Schaalgässchen

Schlachthausweg
LinkpfeilEngehaldestrasse

Schlachthof
Stauffacherstrasse 80, 82, 86. Erbaut 1912-1914, seither mehrmals erweitert und modernisiert.

Schlachthofweg
Seit der Verlegung des Schlachthofes ans Wylerholz Name der Fortsetzung der Stauffacherstrasse. 1972 wird der Name Sch. aufgehoben und der Weg zur Stauffacherstrasse geschlagen.

Schlangenrain
Im 19. Jh. angelegter Weg vom LinkpfeilHenkerbrünnli zur Alpeneggstrasse. Name wegen des schlangenförmigen Verlaufs des Weges.

Schleife
LinkpfeilKupferhammerschmiede

Schleifergässlein
Bis 1881 Bezeichnung des schmalen Gässchens, das südlich der LinkpfeilMatteschulhäuser und des Mühleplatzes, aber nördlich der LinkpfeilWasserwerkgasse durchläuft. Der mittlere Teil des Sch. wird heute vom Gebäude Wasserwerkgasse 18 eingenommen.

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Schlössli
1) LinkpfeilAebischlössli
2) Landhaus an der Schlösslistrasse.
Standort: Zieglerstrasse 20
3) LinkpfeilVictoriahall

Schlössligut
Landgut des Schlösslis 2). Es reichte von der Schlösslistrasse bis zur Schwarztorstrasse.

Schlossquelle
Name im Könizbergwald (Koord.: 597500/198600).

Schlossstrasse
Die nach dem Schloss LinkpfeilHolligen benannte Strasse wurde 1941 als Fortsetzung der gleichzeitig verlängerten LinkpfeilSchwarztorstrasse angelegt.

Schlüssel
Rathausgasse 72. 1508 erstmals erwähnter Gasthof, der 1560 in den Besitz der Stadt gelangt und neu aufgebaut wird. Vermutlich seit 1602 wieder Privatbesitz. Die heutige Fassade stammt vom Umbau im Zusammenhang mit der Einrichtung der ersten Berner LinkpfeilHerberge zur Heimat.
Lit.: KDM. 6

Schlüsselgässchen
LinkpfeilFinstergässchen

Schlüsselveldhaus
1506 abgebrochenes Haus des Schneiders Schlüsselveld an der Schattseite der Münstergasse.
Standort: Gegenüber dem Ostteil des Hauses Münstergasse 32
Lit.: KDM. 2

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Schmalzenloch
LinkpfeilBurgau

Schmid, Privatbank
LinkpfeilFastnacht & Buser

Schmiede
Café LinkpfeilKohler

Schmieden
Zeughausgasse 5. Die Vennerzunft zu Sch., die alle metallverarbeitenden Berufe umfasste, hatte ihren ersten Sitz, bevor sie 1448 das Haus Marktgasse 12 erwarb, unterhalb des LinkpfeilZytglogge. 1719/20 baut Samuel Baumgartner das Haus äusserlich vollständig um. Das Hinterhaus, 1738/41 von Abraham Zehender neu gebaut, weicht 1892/93 einem nach Osten erweiterten Neubau. Das Vorderhaus wird, um das Haus Marktgasse 10 verbreitert, 1912 neu gebaut, wobei der alte Gasthof verschwindet. Es bleibt die Schmiedstube im Hinterhaus, das 1956/58 neu gebaut wird.
Lit.: KDM. 6

Schmiedenviertel
Nordwestliches LinkpfeilVennerviertel.

Schmiedstube
LinkpfeilSchmieden

Schmutz, Café
Das in der Mitte des 19. Jh. Café Holzer heissende Café Sch. verschwand während des Ersten Weltkrieges. Im selben Haus entstand in den Sechzigerjahren des 20. Jh. das Café Le Beaujolais.
Standort: Aarbergergasse 52

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Schnabelgalgen
Über dem LinkpfeilPranger 2) befand sich eine aus der Wand ragende eiserne Stange, an welcher der Delinquent entweder symbolisch erhängt oder wo der Tatbestand des Verdikts weithin lesbar aufgehängt werden konnte.
Standort: Eckpfeiler des Hauses Gerechtigkeitsgasse 80
Lit.: Howald, Brunnen 1

Schneckenberg
Im 14. und 15. Jh. erwähnte Parzelle, die sich oberhalb des LinkpfeilKlösterli 1) befunden haben muss. Die Verwendung von Schnecken als Fastenspeise war auch andernorts üblich.
Lit.: Archiv d. Hist. Vereins 1875

Schneckenhübeli
Kleiner Hügel am Südrand des LinkpfeilSchosshaldenfriedhofs, zu dessen Spitze ein spiralförmig angelegter Weg führt. Der Gedenkstein für Otto von Greyerz (1863-1940) wurde kurz nach dessen Tod gesetzt.

Schnell, Privatbank
Die im 18. Jh. eröffnete Privatbank Ziegler & Kollier hiess bis in die Restaurationszeit Ziegler jun. & Cie, in den Zwanzigerjahren des 19. Jh. Hollard & Schnell und in den Dreissigerjahren Sch. Sie verschwand um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Standorte: Bis ins 3. Jahrzehnt des 19. Jh. Kramgasse 5, später Münstergasse 48
Lit.: Schaufelberger, Bankwesen

Schnepfenort
Name im Kleinen Bremgartenwald (Koord.: 599200/202000).

Schönau
Sandrainstrasse 68. Im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. eröffnetes Restaurant.

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Schönausteg
1906 errichtete Kettenbrücke zwischen der Lindenau und dem untern Kirchenfeld. Vor dem Bau des Sch. befand sich dort seit 1868 die Dählhölzlifähre.

Schönberg
1) Laubeggstrasse 40. Landgut, dessen euphemistischer Name den Hügel des LinkpfeilHochgerichts untenaus bezeichnet. 1943 kam der Sch. an die Einwohnergemeinde. Der Sch. hiess im 19. Jh. auch Lerberhübeli.
2) LinkpfeilSchöneck 1)

Schönbühl
Name im Könizbergwald (Koord.: 597000/198100).

Schönburg
1) LinkpfeilSarepta
2) Viktoriastrasse 21. In den frühen Siebzigerjahren des 20. Jh. errichtetes Verwaltungsgebäude der Generaldirektion PTT.

Schöneck, Schönegg
1) Friedhofweg 24. Landhaus, das in der ersten Hälfte des 19. Jh. Schönberg hiess.
2) LinkpfeilClaretsack
3) Ein 1845 erwähntes kleines Landhaus unterhalb des LinkpfeilBeaulieus 1).
4) LinkpfeilGreisenasyl

Schöngrün
Schosshaldenstrasse 92. Landgut, das bis 1880 offiziell Schöngrin hiess.

Schönheim
Neufeldstrasse 29/31. Vorstadthaus, erbaut 1872. Hier befand sich von 1897 bis 1929 das LinkpfeilBlindenheim.

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Schöni, Café
LinkpfeilBrünig

Schoop
Café LinkpfeilWinkelried 1)

Schopfergässchen
LinkpfeilMünstergässchen

Schopfer-Kapelle, auch Michel-Kapelle
Kapelle nördlich des zweiten Jochs des nördlichen Seitenschiffs des LinkpfeilMünsters. Das vor 1453 von Mathäus Ensinger errichtete Gewölbe zeigt auf seinem Schlussstein das Wappen Peter Schöpfers, des Stifters des Altars der 12 Apostel. Neben der Wappenscheibe Niklaus Manuels des J. die Scheibe Wolfang Michels von Schwertschwendi.
Lit.: KDM. 4

Schorergut
Unterer LinkpfeilSpitalacker 2)

Schosshalde
1) Bezeichnung der Moränenterrasse zwischen Schosshaldenstrasse, Sch.wald, Oberer Zollgasse, Buchserstrasse und Egelgasse
2) LinkpfeilBürenstock
3) Kleiner Muristalden 40. Im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. eröffnetes Restaurant.

Schosshalde, Äussere oder Hintere
LinkpfeilOugspurgergut

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Schosshaldendrittel
LinkpfeilStadteinteilung

Schosshalden-Friedhof
1877, zwei Jahre nach dem Landerwerb, wurde der Sch.-F. als Ersatz für den LinkpfeilRosengarten eröffnet. Seither wurde er mehrmals gegen den Schosshaldenwald hin erweitert.

Schosshaldengässli
Im 19. Jh. Name der Egelgasse und ihrer Verlängerung zum LinkpfeilSonnenhof.

Schosshaldenweg, Vorderer
Im 19. Jh. Name der Laubeggstrasse zwischen LinkpfeilHaspelgasse und Schosshaldenstrasse.

Schosshalde-Schulhaus
Bitziusstrasse 15. Das Sch. wurde 1909/10 erbaut, die Turnhalle 1928.

Schoulanzgasse
LinkpfeilSchauplatzgasse

Schrapnellfabrik
LinkpfeilSandraingut

Schreckenbrunnengraben
In der ersten Hälfte des 19. Jh. verfälschter Name für LinkpfeilSchegkenbrunnengraben.

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Schreckhorn
Spottname für das LinkpfeilFrauenspital (Schanzeneckstrasse 1), das mit der Sternwarte (Sidlerstrasse 5, LinkpfeilObservatorium), die Wetterhorn hiess, und dem Direktionsgebäude der Jurabahn (Hochschulstrasse 6, LinkpfeilSBB - Verwaltungsgebäude), Faulhorn genannt, eines der drei ersten grossen Gebäude auf der LinkpfeilGrossen Schanze war.
Lit.: Bloesch, 700 Jahre Bern

Schuhmachern
Marktgasse 13. Die im 14. Jh. an der Gerechtigkeitsgasse ansässige Gesellschaft zu Niederschuhmachern vereinigt sich 1462 mit den seit 1426 im heutigen Haus ansässigen Oberschuhmachern. Das Vorderhaus wird in den Jahren nach 1698 von Samuel Jenner, das Hinterhaus (Amthausgasse 8) 1753-1758 von Gottlieb Hebler neu erbaut. Die heutige Fassade gegen die Marktgasse baute 1772/73 Imhof; sie wurde 1837/39 von Tschiffeli und Kupfer erhöht.
Lit.: KDM. 6

Schule, Deutsche
LinkpfeilStadtschule

Schule, Grüne
LinkpfeilLateinschule

Schule, Katholische
Die 1819 eröffnete K. Sch. befand sich vor 1843 an verschiedenen Orten und bezog dann das Lacroix-Haus. In der Folge des Kulturkampfes verschwand sie in den Siebzigerjahren des 19. Jh.
Standort: Seit 1843: Rathausgasse 12
Lit.: Durheim, Beschreibung

Schule, Obere
LinkpfeilGymnasium 1), LinkpfeilHochschule

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Schule, Untere
LinkpfeilLateinschule

Schulen
LinkpfeilAkademie, LinkpfeilBollwerk-Schule, LinkpfeilBreitenrain-Schulhaus, LinkpfeilBreitfeld-Schulhaus, LinkpfeilBrunngass-Schulhaus, LinkpfeilBrunnmatt-Schulhaus, LinkpfeilEinwohner-Mädchenschule, LinkpfeilEnge-Schulhaus, LinkpfeilErlacherhof, LinkpfeilFerrierhaus, LinkpfeilFrauenarbeitsschule, LinkpfeilFriedbühl-Schulhaus, LinkpfeilGewerbeschule, LinkpfeilGymnasium, LinkpfeilGymnasium-Kirchenfeld, LinkpfeilGymnasium-Waisenhausplatz, LinkpfeilHaushaltungsschule, LinkpfeilHochschule, Humboltianum (LinkpfeilSiloah), LinkpfeilKirchenfeld-Schulhaus, LinkpfeilKnabenlehre, LinkpfeilKnabensekundarschule- Munzinger, LinkpfeilKnabensekundarschule-Viktoria, LinkpfeilKonservatorium, LinkpfeilKunstschule, LinkpfeilLateinschule, LinkpfeilLehrwerkstätten, LinkpfeilLerberschule, LinkpfeilLorraine-Schulhaus, LinkpfeilMädchenschule, Burgerliche, LinkpfeilMädchenschule, Neue, LinkpfeilMädchenschule, Städtische, Mädchensekundarschule Laubegg, LinkpfeilMattenschule, LinkpfeilMeitlilehr, Musikschule (LinkpfeilKonservatorium), LinkpfeilPestalozzi-Schulhaus, LinkpfeilPosthaus, LinkpfeilRathaus2), LinkpfeilRealschule, LinkpfeilSchosshalden-Schulhaus, Sonntagschule (LinkpfeilSulgeneck), LinkpfeilSpitalacker-Schulhaus, LinkpfeilStaldenschule, LinkpfeilSulgenbach-Schulhaus, LinkpfeilUniversität, LinkpfeilZeichenklassen

Schulgasse
LinkpfeilHerrengasse

Schulgässlein
LinkpfeilBibliotheksgässchen

Schulmuseum, Schweizerisches
Die Stiftung «Schweiz. Schulmuseum» eröffnet 1905 im westlichen Torhaus des LinkpfeilÄussern Aarbergertors ihre Ausstellung. Das Sch. erreicht aber den geplanten Umfang nie. Die Nachfolge der Stiftung übernimmt die LinkpfeilSchulwarte.

Schultheissenpforte
Name erst seit dem 18. Jh. erwähnt. Von Erhard Küng erbaute, 1491 datierte östlichste Nordpforte des LinkpfeilMünsters. 1719 erhält die Sch. ein barockes Vordach von Hans Jakob Dünz, das 1899 wieder entfernt wird. An der Galeriebrüstung des Pfeilers östlich der Sch. befindet sich die Platte mit Meister Küngs Aufforderung «machs na». Westlich der Sch. steht auf der Galerie des Strebepfeilers die «Werkmeisterstatue».
Standort: Gegenüber dem Haus Münstergasse 8
Lit.: KDM. 4

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Schultheissentor
LinkpfeilUnteres Marzilitor

Schulwarte
Helvetiaplatz 2. In den Jahren 1933/34 von der Stiftung «Berner Schulwarte» (vormals Schweizerisches LinkpfeilSchulmuseum) gleichzeitig mit dem LinkpfeilPostmuseum erbaut.

Schuntnehubel
LinkpfeilGschuntne Hubel

Schütte
Aarehang zwischen LinkpfeilKnabenwaisenhaus und LinkpfeilGrabenpromenade. Der Grossteil des Brandschuttes von 1405 soll dort aufgeschüttet worden sein.

Schütteraintreppe
Die Treppe südlich des LinkpfeilHarnischturms wurde 1854 angelegt.
Standort: Südlich der Häuser Langmauerweg 110

Schüttestrasse
Vor dem Ausbau in den Jahren 1967/69 heisst die erst am Ende des 19. Jh. durchgehend befahrbare Strasse Schütteweg.

Schützen
LinkpfeilFalken 2)

Schützenbrunnen
Der Brunnen von 1527 erhielt 1543 die Schützenfigur von Hans Gieng. Kapitell und Säule wurden 1670 von Abraham Dünz I. ersetzt. Der früher einröhrige Brunnen hat seit der Mitte des 18. Jh. vier Röhren. Der Trog wurde 1784 ersetzt, das Banner letztmals 1889. Der Name S. tritt im frühen 17. Jh. auf. Die Figur blickte bis 1931 nach Osten und wurde 1939 westwärts gewendet aufgestellt.
Standort: Vor 1889 vor dem Haus der LinkpfeilSchützengesellschaft (Marktgasse 24/28); 1889 bis 1931 an der Schattseite (vor den Häusern Nr. 27/29); seit der Neuaufstellung 1939 vor dem Haus Nr. 16
Lit.: KDM. 1

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Schützengarten
Scheibenstrasse 21. Das in den Siebzigerjahren des 19. Jh. eröffnete Restaurant heisst seit dem Ende der Sechzigerjahre des 20. Jh. Chrueg. 1897 baute Rupert Gassner eine Konzerthalle an.

Schützen-Gesellschaften
In den Zwanzigerjahren des 18. Jh. baut die seit dem 16. Jh. bestehende Zielmusketen-Schützen-Gesellschaft ihr Haus an der Marktgasse (Nrn. 24/28) neu und verkauft den Nordteil der Parzelle 1728 für den Bau des LinkpfeilRathauses des Äusseren Standes. Die 1675 gegründete Reismusketen-Schützen-Gesellschaft tritt in der Restaurationszeit das Erbe ihrer 1798 aufgelösten Schwestergesellschaft an. Das Schützenhaus (Marktgasse 28) wird 1931 zusammen mit dem Haus Nr. 30 abgebrochen. Als Übungsplatz diente beiden Gesellschaften die LinkpfeilSchützenmatte.
Lit.: Durheim, Beschreibung

Schützenhaus
1) LinkpfeilSchützengesellschaften
2) Das 1530 erbaute Sch. auf der LinkpfeilSchützenmatte wird 1622 wegen des Baues der 4. LinkpfeilStadtbefestigung durch ein neues ersetzt, welches 1862 wiederum abgebrochen wird. Standorte: Vor 1622: Westteil der LinkpfeilBollwerkpost, Bollwerk 25; 1622-1862: Nordteil des Bezirksgefängnisses Genfergasse 22, östlich des Hauses Bollwerk 3
Lit.: Durheim Beschreibung

Schützenhaus- oder Schützenmattbrunnen
Der zweite LinkpfeilKreuzgassbrunnen wird nach seiner Renovation durch Abraham (I.) Dünz (1663/67) vor dem LinkpfeilAarbergertor errichtet; dort bleibt er bis 1862 erhalten.
Standort: Bollwerk 31
Lit.: KDM. 1

Schützenmatt, neuer Schützenmatte
Seit alters für Handfeuerwaffen benutzter Schiessplatz, der ursprünglich vom Westausgang der Speichergasse bis zum Südende der Engehaldenstrasse reichte. Nach dem Bau der 4. LinkpfeilStadtbefestigung und des neuen LinkpfeilSchützenhauses (1622) wurde ein Damm in der Mitte der Sch. aufgeschüttet. Die Zielmusketen-Schützen-Gesellschaft schoss auf grössere Distanz (ca. 300 m) als die Reismusketen-Schützen-Gesellschaft (ca. 120 m). Der Bau der LinkpfeilEisenbahnbrücke bedingte 1857 die Aufgabe der Sch. als Schiessplatz (LinkpfeilWylerfeldschiessstand). Bei den Umbauten 1753 traten viele Mauern röm. Bauten zu Tage. Standorte: - Grosse Distanz: Schiessstand: Nordteil des Hauses Bollwerk 27 und östlich davon, ca. 45 m lang; Scheibenstand: Nördlich des Hauses Schützenmattstrasse 12, das seit Beginn des 20. Jh. historisierend Zeigermätteli heisst - Kurze Distanz: Schiessstand: Bollwerk 39; Scheibenstand: Unterführung der Schützenmattstrasse - Damm: Von der Unterfuhrung der Neubrückstrasse bis zur Westecke der Kreuzung Schützenmattstrasse/Bollwerk
Lit.: Durheim, Beschreibung

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Schützenmattbrücke
1619 abgebrochene Grabenbrücke vor dem LinkpfeilWeissen Turm.
Standort: Amthaus/Bollwerk 33
Lit.: KDM. 1

Schützenmuseum, Schützenstube
LinkpfeilHistorisches Museum

Schützenweg
LinkpfeilWylerfeldschiessstand

Schütz-Kapelle auch Obere-Kirchtür-Kapelle
Kapelle südlich des 1. Jochs des südlichen Seitenschiffs des LinkpfeilMünsters. Der Schlussstein des 1448/53 von Mathäus Ensinger erbauten Gewölbes zeigt die Hauszeichen des Kirchenpflegers Hans Schütz, Stifter des Gregor-Altars, und seiner Frau Barbara geb. Dreyer. Das Jesaiasfenster schuf Felix Hoffmann 1947.
Lit.: KDM. 4

Schutzmühle
Postgasse 6. Die Stettmühle ist seit 1249 am Graben zwischen Nydegg und der Stadt belegt. Das heutige Gebäude stammt aus dem 17. oder 18. Jh. Der Name Sch. ist seit 1630 belegt. Er weist vermutlich auf den hier herausschiessenden LinkpfeilStadtbach.
Lit.: KDM. 2

Schwafflanzgasse
LinkpfeilSwaflanzgasse

Schwalbe
Grüneckweg 14. 1868/69 erbaute Villa.

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Schwanegg
Name des Eckhauses Bubenbergplatz/Schwanengasse vor der Errichtung des heutigen Baus (abgebrochen 1905).
Standort: Bubenbergplatz 15

Schwanen
Seit der ersten Hälfte des 19. Jh. bestehende Wirtschaft, die zu Beginn der Zwanzigerjahre des 20. Jh. mit dem Neubau der Häuser an der LinkpfeilBadgasse verschwunden ist.
Standort: Badgasse 21

Schwanengasse
LinkpfeilTurnplatz 1)

Schwarz, Café
1) Seit dem Ersten Weltkrieg bestand bis zum Neubau des Hauses Münstergasse 47 in dessen westlichstem Teil das C. Sch. 2) LinkpfeilBrünig 3) LinkpfeilSantschi

Schwarzenburgbahn
LinkpfeilDekretsbahnen

Schwarzenburghaus
LinkpfeilCyrohaus

Schwarzen Thor, Beim
Landgut im Monbijou. Dort wurden 1810 La-Tène-Reihengräber gefunden. In der Folge entdeckte man bei Neubauten zwischen Effinger- und Schwarztorstrasse immer wieder Gräber von La Tène I und II. Weitere Gräber fanden sich auch rechts des Sulgenbachs. Standort des Wohnhauses: Monbijoustrasse 30

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Schwarztorstrasse
Die nach dem Landgut beim LinkpfeilSchwarzen Thor benannte Strasse reichte ursprünglich nur bis zur Belpstrasse. Sie wurde im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. bis zur Brunnmattstrasse und 1941 beim Bau der LinkpfeilSchlossstrasse bis zur LinkpfeilHolligenstrasse verlängert.

Schwefelturm
LinkpfeilTschiffeliturm

Schweinemarkt
LinkpfeilWaisenhausplatz

Schweinemarktbrunnen
Ein im 18. Jh. erwähnter Brunnen westlich des LinkpfeilGrossen Zeughauses.
Standort: Vermutlich westlich des Hauses Waisenhausplatz 25

Schweineschlächterei
LinkpfeilSchlachthaus Engehalde

Schweizerbund
Länggass-Strasse 44. In den Siebzigerjahren des 19. Jh. eröffnetes Restaurant.

Schweizergarten
Papiermühlestrasse 4. Am Ende der Siebzigerjahre des 19. Jh. zusammen mit der LinkpfeilKaserne 4) im umgebauten LinkpfeilBöhlenstock eröffnetes Restaurant. Mit dem Neubau in der Zwischenkriegszeit wurde der Sch. an den heutigen Standort verlegt. Ursprünglicher
Standort: Papiermühlestrasse 12

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Schweizerhalle
1) Café d'Espagne
2) Restaurant im Südteil des Museumsgebäudes (LinkpfeilKantonalbank, Bundesplatz 8)

Schweizerhof
Bahnhofplatz 11. 1857 eröffnete der frühere Wirt der LinkpfeilBrückfeldwirtschaft das auch Hotel Fetzer genannte Hotel Zähringerhof beim LinkpfeilHauptbahnhof. Nachdem zu Beginn der Sechzigerjahre Fetzers Erben das Hotel verkauft hatten, bekam es den Namen Sch., anfangs hiess es gelegentlich auch Hôtel Suisse. Den heutigen Bau errichtete L. M. Daxelhofer 1911.

Schwelle
Die Sch., die mit allen vom gestauten Wasser angetriebenen Mühlen, Sägen, Schleifen, Bläuen usw., seit alters ein Reichslehen war, kam mit allen Betrieben und den Fischenzen 1360 um 1300 Rheinische Gulden von Joh. von Bubenberg an die Stadt, der sie heute noch gehört.
Lit.: Gruner, Deliciae

Schwellenmätteli
1) 1360 verkaufte Joh. von Bubenberg die LinkpfeilSchwelle mit Fischenzen, Wasserwerken und dem Sch. der Stadt. Das Haus war Wohnsitz des Schwellenmeisters, der auch das Gut am LinkpfeilSchwellenmattrain bewirtschaftete. Später war es ein vielbesuchter Vergnügungsort.
2) Dalmaziquai 11. Schon im 19. Jh. gab es im früheren Haus des Schwellenmeisters ein Restaurant.

Schwellenmättelifähre
Nach der Zerstörung der Birago'schen Brücke durch Hochwasser am 23. August 1846 scheint recht bald eine Fähre den Weg von der Stadt zum Ausflugsziel LinkpfeilSchwellenmätteli abgekürzt zu haben. Die Sch. stellte den Betrieb 1872 nach der Eröffnung der LinkpfeilDalmazibrücke ein.
Standort: Am linken Ufer wenig oberhalb des Hauses Aarstrasse 66
Lit.: Durheim, Beschreibung

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Schwellenmätteliturnhalle
Schwellenmattstrasse 1. Die 1900 erbaute Sch.-T. wurde 1931/32 erweitert.

Schwellenmattrain
Hang oberhalb des LinkpfeilSchwellenmättelis. Er wird seit 1884 von der Schwellenmattstrasse durchquert.

Schwendplatz
Platzartige Erweiterung der Gerechtigkeitsgasse bei der Einmündung der Junkerngasse. Ursprünglich standen auf dem Sch. eine Linde und bis 1844 auch der LinkpfeilVennerbrunnen. Beim Bau der LinkpfeilNydeggbrücke wurde der Platz durch die Stützmauer zwischen LinkpfeilGerechtigkeitsgasse und LinkpfeilNydegggasse getrennt.

Schwert
Rathausgasse 66. In der Mitte des 19. Jh. eröffnetes Restaurant.

Schwimmschule, auch Badweiher
1822 angelegter Weiher im Marzili. Die Sch. soll nach Hamburg das zweite künstlich geschaffene Freibad in Europa gewesen sein. Die Sch. wurde auch Kaltbadanstalt und populär Fröschenweiher genannt. Der Name LinkpfeilWeihergasse erinnert an diese 1955 zugeschüttete Anstalt.
Standort: Promenade an der Aarstrasse, nordöstlich der Dalmazibrücke, dem Haus Aarstrasse 96 gegenüber

Seckelschreiberei
LinkpfeilDeutschseckelschreiberei

Seelandweg
Der 1897 erstellte Weg trägt den Namen der dort tätigen Baugesellschaft Seeland.

Seftausteg
LinkpfeilFelsenaufähre, Untere

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Seidenhof
Zähringerstrasse 44. Zu Beginn des 20. Jh. eröffnetes Restaurant, dessen Name von der benachbarten Seidenfabrik abgeleitet ist.

Seidenweg
Nachdem schon im frühen 19. Jh. die Familie Simon in Bern Seide fabriziert hatte, gründete Eduard Albert Simon 1868 die bis 1930 existierende Seidenfabrik in der Länggasse, auf welche der Name S. zurückgeht. Standort der Seidenfabrik: Gesellschaftsstrasse 71-75 und 70-78

Seiler, Café
Mit der Verlegung der LinkpfeilKramgasspost aus dem LinkpfeilKaufhaus an den heutigen Standort wurde 1899 Platz frei für ein Café, das zuerst Café Baumann, dann Café Jenny, zu Beginn des Ersten Weltkriegs Café Burri und bei Kriegsende Café S. hiess.
Standort: Kramgasse 20

Seilerbrunnen
LinkpfeilAnna Seiler-Brunnen

Seilerinspital
1354 stiftet Anna Seiler, die Witwe des frühern Niederspitalmeisters Heinr. Seiler, ein Spital mit 13 Betten in ihrem Haus, das nach dem Brand von 1405 rasch wieder aufgebaut wird. Nach dem Umzug des S. ins Linkpfeillnselkloster wird das Haus vor 1612 an Private verkauft und 1913 abgebrochen.
Standort: Westteil des LinkpfeilVolkshauses, Zeughausgasse 9
Lit.: KDM. 1

Seilerplatz
1831 wurde der S., die Anlage zur Herstellung von Seilen, der sich bis dahin nördlich des LinkpfeilUntertors befunden hatte, an den LinkpfeilLangmauerweg verlegt.

Sektions - und Badstube des Inselspitals
Ein 1788 östlich des LinkpfeilInselspitals erbautes kleines Gebäude.
Standort: Nordteil des Ostflügels des LinkpfeilBundeshauses-Ost, Kochergasse 9
Lit.: KDM. 1

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Seilerinbrunnen
LinkpfeilAnna Seiler-Brunnen

Seminar Muristalden, Evangelisches
Muristrasse 8/10. Friedrich Gottlieb Gerber (1828-1905) gründete 1854 in Aarwangen ein evangelisches Seminar, das Theodor von Lerber 1855 im LinkpfeilHafnerhäuschen, kurz darauf im Herrenstock der LinkpfeilOchsenscheuer einquartierte. 1856-1863 befand sich das S. im von Werdt-Haus. Seither befindet es sich mit dem heutigen Namen am jetzigen Ort. Standorte: 1855 Sulgenrain 11; 1855-1856 südlich des Hauses Eigerstrasse 60; 1856-1863 Junkerngasse 3; 1863 Muristrasse 8; seit 1880 auch Nr. 10; seit 1926 auch Nr. 8 B.
Lit.: Ev. Seminar Muristalden, Jubiläumsschrift 1854-1954, Bern 1954

Senkeltram
LinkpfeilMattenlift

Sidlerstrasse
1931 wurde die Sternwartstrasse nach dem Berner Astronomieprofessor G. J. Sidler (1831-1907) benannt.

Siebenschläfern, Bei den
1397 und 1460 erwähnter Name des heutigen Linde-Quartiers.

Siebenschläferbrücke
Brücke der Freiburgstrasse über den Stadtbach. Wegen der Höherlegung des Baches vermutlich schon im 16. Jh. abgebrochen.
Standort: Vermutlich südlich des Hauses Freiburgstrasse 74

Siebenschläferkapelle
Im 14. und 15. Jh. eine den heiligen Siebenschläfern geweihte Kapelle in der Nähe der LinkpfeilSiebenschläferbrücke. Vermutlich stand an ihrer Stelle das 1922 abgebrochene Wetterhüsi, das 1667 Jakob Wätter besessen hatte.
Standort: Vermutlich Freiburgstrasse 76

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Siechenbrünnlein
Der schon im 16. Jh. erwähnte Brunnen am LinkpfeilKlösterlistutz heisst von 1760 bis 1857 nach der benachbarten Lastwaage Waaghausbrunnen, dann nach der Verlegung des LinkpfeilViehmarktes auch Viehmarktbrunnen. Der heutige Trog stammt aus dem 19. Jh.
Standort: An der Stützmauer des Klösterlistutzes rechts neben dem Linkpfeilvon Werdtdenkmal.
Lit.: KDM. 1

Siechenhaus
1) Das 1283 erwähnte S. für Leprakranke hiess auch Feld-oder Sondersiechenhaus. Es wurde zu Beginn des 15. Jh. erweitert und 1491 nach Bolligen verlegt. Gelegentlich hiess es auch Aussetzelhaus.
Standort: Vermutlich Laubeggstrasse 45
2) 1491 errichteter Neubau von 1) im heutigen LinkpfeilWaldauareal.
Standort: Wahrscheinlich Bolligenstrasse 127

Siechenhauskapelle, Siechenkapelle
1) Beim LinkpfeilSiechenhaus 1) 1350 erbaut, seit 1369 mit eigenem Kaplan. Patrozinium: Maria.
2) LinkpfeilWaldaukapelle

Siechenhauskornhaus
Bolligenstrasse 129. 1742/43 von Ludwig Emanuel Zehender erbaut. Seit dem Umbau von 1872/73 Wohnsitz des Waldauvorstehers.
Lit.: KDM. 1

Siechenmatt
Heute von der Autobahn SN 6 zwischen Papiermühlestrasse und Gemeindegrenze durchquerte Parzelle.

Siechenmattgut
Areal der LinkpfeilWaldau.

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Siechenscheuer
Bolligenstrasse 125. 1739 erbautes Ökonomiegebäude des LinkpfeilSiechenhauses 2).
Lit.: KDM. 1

Siechenschlössli
Bolligenstrasse 133. 1598/99 für den Siechenmeister erbaut, 1758 umgebaut. Das Back- und Ofenhaus (Bolligenstrasse 133 A) entstand gleichzeitig nach Plänen von Niklaus Sprüngli. Heute Amtswohnung des Waldaupfarrers.
Lit.: KDM. 1

Siegfriedstrasse
Die südliche der beiden Verbindungsstrassen zwischen Aegerten- und Schillingstrasse hiess bis 1940 S.

Silberstrecke
1679 wird die S., die amtliche Silberschmelze, wegen Geruchs und Lärms aus der Alten LinkpfeilMünzstatt an die Matte verlegt. In den Jahren 1794/96 wird nach Plänen von Osterrieth ein Neubau an Stelle der untern LinkpfeilWalke errichtet, der 1885 wieder abgebrochen wird. Standorte: 1679-1796: Westlich des Hauses Wasserwerkgasse 14; 1796-1885: am Hang zwischen Münzrain 1 und Aarstrasse 76
Lit.: KDM. 3

Silberstreckebrunnen
LinkpfeilHungerbrunnen

Siloah
Zu Beginn des 20. Jh. Name der Besitzung Schlösslistrasse 23. Der Name verschwand mit der Eröffnung des Instituts «Humboltianum» (1904).

Simongut
Landgut zwischen Monbijou- und Mühlemattstrasse. Seit 1952 eidgenössische Verwaltungsgebäude (OZD) (Monbijoustrasse 40), Park zur öffentlichen Anlage umgestaltet. Dabei blieb der Spycher Mühlemattstrasse 15 A erhalten. Der Name S. erinnert an den letzten Besitzer. Früher hiess das Gut Haspelgut oder Haspelmatte. Im S. fand man 1897 Reste einer römischen Villa. Standort des Herrenstocks: Ehemals Mühlemattstrasse 15

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Simonhof
LinkpfeilMattenspital

Simonstrasse
Die S. erinnert an den Gründer der Seidenfabrik am LinkpfeilSeidenweg Anton Gottlieb Simon (1790-1855), Besitzer des LinkpfeilBeaulieus 1).

Simplon
Aarbergergasse 60. Das schon in der ersten Hälfte des 19. Jh. bestehende Restaurant hiess gegen Ende des 19. Jh. Beauregard, seit dem Neubau des 1543 erbauten Hauses im Jahre 1904 S.; unter diesem Namen war es später auch ein Hotel. Seit den frühen Sechzigerjahren des 20. Jh. ist sein Name Dézaley.

Simsonbrunnen
Der 1527 errichtete steinerne Brunnen erhält 1544 einen achteckigen Trog und die von Hans Gieng geschaffene Figur. Er heisst ursprünglich Schaalbrunnen, seit 1687 Metzgernbrunnen, seit 1827 S. 1902 erhält er ein langes zweiteiliges Rechteckbecken und wird an die Schattseite der Gasse versetzt. 1944 zurückversetzt mit neuem Achteckbecken und neuern Säulensockel. Säule und Figur werden 1973 durch Kopien von Hans Dubi ersetzt.
Standort: Zwischen Kramgasse 35 und 36
Lit.: KDM. 1

Sinnerhaus
Gerechtigkeitsgasse 81. Seit 1435 ist in diesem Eckhaus eine Apotheke nachgewiesen. Der heutige Bau von 1767/68 für Karl Ludwig Sinner geht vermutlich auf einen Entwurf von Sam. Joh. Imhof zurück, steht aber architektonisch unter dem direkten Einfluss Niklaus Sprünglis. Seit den ersten Jahren des 20. Jh. enthält es das Restaurant Ratskeller. Zu diesem Zweck hat es die Stadt, der es seit 1895 gehört, umgebaut. 1895/96 befand sich im S. die LinkpfeilHaushaltungsschule.
Lit.: KDM. 2

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