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Obere Kirchtür-Kapelle
Schütz-Kapelle
Obergericht
Hochschulstrasse 17. Für das O., welches bis 1831 im
Chorhaus 2), später im
Rathaus 3) tagte, erstellten in den Jahren 1908/10 Bracher, Widmer & Daxelhofer den heutigen Bau, der 1915/17 durch den Südwestflügel erweitert wurde.
Obergerbernturm
Obergerwern
Obergerwern
Marktgasse 45. Nachdem die Gerber 1314 aus der
Gerechtigkeitsgasse vertrieben
worden waren, konnten sie ihr übelriechendes Gewerbe im nach ihnen benannten
Gerberngraben ausüben.
Schon 1416 gibt es Ober- und Niedergerbern, wobei die O. nach ihrem Wappen auch
zum schwarzen Löwen heissen. Das Zunfthaus zu O. befindet sich vom Ende
des 14. Jh. an für einige Jahrzehnte an der Kramgasse (Nr. 71). Wahrscheinlich
im Jahr 1430 bezieht die Gesellschaft das Haus Theaterplatz 2, das sie 1565/67
mit grossem Aufwand neu erbaut. Noch heute heisst der dortige Treppenturm Obergerbernturm.
Die Baufälligkeit des Zunfthauses zu Niedergerbern (Gerechtigkeitsgasse
69?) war es vermutlich, die 1578 den Zusammenschluss der beiden Gesellschaften
zur nachmaligen Vennerzunft bedingte. 1803 verkauft O. das Haus am Theaterplatz,
erwirbt 1806 das kurz vor 1747 von Albrecht Stürler erbaute heutige Zunfthaus
und lässt es von Ludwig Samuel Stürler umbauen. 1857/59 wird es erweitert
Eduard Stettler baut das anstossende Haus Amthausgasse 28. Der heutige, den
ursprünglichen Bau rekonstruierende Neubau erfolgte in den Jahren 1965/68.
Lit.: KDM. 6
Oberhübeli
Im 19. Jh. Bezeichnung des kleinen Hügels, auf dem heute der
Florabrunnen
steht.
Standort: Nordwestlich der Kreuzung Sulgeneckstrasse/Schwarztorstrasse, nördlich des Hauses Schwarztorstrasse 1
Obermetzgern
Metzgern
Oberpfistern
Pfistern
Oberschuhmachern
Schuhmachern
Oberseminar
Muesmattstrasse 27. Erbaut von den Architekten von Steiger und R. Renfer in den Jahren 1904/05. Turnhalle: 1907. Die Übungsschule, Muesmattstrasse 29, entstand 1932/33 nach Plänen von Lutstorf und Mathys.
Oberspital
Oberer
Spital
Oberspitalturm
Christoffelturm
Obersulgen
Sulgen
Obertor, Oberes Tor
1)
Christoffelturm
2)
Murtentor
Observatorium, Sternwarte
Sidlerstrasse 5. 1812 Bau eines hölzernen Beobachtungskabinetts auf der Bastion
Hohliebe. Es wurde 1821/22 durch das tellurische Observatorium ersetzt, das bei der Schleifung der Schanzen 1834 nur knapp gerettet werden konnte. 1876/77 wird das Terrain um ca. 7 m abgetragen und das physikalische Institut neu erbaut. Die Sternwarte war eine Nachbildung der «Urania» (
Engehof). 1959 fällt auch dieses Institut (im Volksmund Wetterhorn genannt), der Rest der Bastion wird ausgeebnet und es entsteht bis 1963 das Albert Einstein-Ludwig Schläfli-Institut für Exakte Wissenschaften, dessen Ausbau nach Süden und Osten aus den Jahren 1972/74 datiert.
Obstberg
1) Alter Aargauerstalden 2. Landhaus, das dem ganzen Quartier den Namen gab.
2) Bantigerstrasse 18. Einige Jahre vor dem Ersten Weltkrieg eröffnetes
Restaurant.
Obstberg, Oberer
Landhaus am Kl. Muristalden 3.
Obstbergbahnhof
Bahnhofprojekt der Ostwestbahn, deren Linie Bern-Luzern vom Nordende der
Eisenbahnbrücke,
der Höhe des Aarehanges folgend, die Muristrasse erreichen und dann durchs
Jolimontgut,
am
Saali
vorbei die
SCB
bei der Station Gümligen kreuzen sollte. Projektierter Standort des O.:
Linie vom Klaraweg 2 bis Kl. Muristalden 8 Projektierter Standort des Güterbahnhofs:
Areal des Seminars Muristalden (Muristrasse 10)
Obstberg-Wartturm
Im 14. Jh. erwähnter, viereckiger Torturm an der Haspelgasse.
Standort: Vermutlich oben an der Höhe des Hanges
Lit.: KDM. 1
Ochsen
Das um die Mitte des 19. Jh. eröffnete Hotel hiess bis gegen 1880 Union und ist heute verschwunden.
Standort: Rathausgasse 23
Ochsenscheuer
Bauerngut in der Südwestecke der Verzweigung Eigerstrasse/Wabernstrasse. Das Bauernhaus brannte 1843 ab. Der im 17. Jh. erbaute Herrenstock hiess im 20. Jh. bis zu seinem Abbruch 1965 Sonnenheim.
Standort: Bauernhaus: Eigerstrasse 58; Herrenstock: Südlich des Hauses Eigerstrasse 60
Ofenhaus
Bis ins 19. Jh. Bezeichnung des Hauses Brunnmattstrasse 11.
Operatorhaus
Das 1743/44 an Stelle der
Staatsapotheke
als Amtswohnung des ersten Wundarztes von Samuel Lutz erbaute O. wird 1835/36
für den Neubau der Staatsapotheke abgebrochen.
Standort: Südteil des
Bundeshauses-Nord,
Amthausgasse 15
Lit.: KDM. 1
Operettentheater
Apollo
Optingen
Häusergruppe im Nord Westteil des Spitalackers. Der Name ist seit Ende des 18. Jh. nicht mehr im Gebrauch. 1895 wurde in dieser Gegend ein keltisches Kurzschwert gefunden.
Lit.: KDM. 1
Optingenstrasse
Brunner-Strasse
Oranienburg
Villa an der Schänzlistrasse 15, deren Erbauer im 18. Jh. in holländischen Diensten gestanden hatte.
Oranienburgstrasse
1925 nach der benachbarten
Oranienburg
benannt.
Ostring
Seit 1935 offizieller Name eines Teiles der schon 1928 geplanten Ringstrasse.
Entsprechend wurde 1951 der
Dammweg
Nordring genannt.
Ougspurgergut
Melchenbühlweg 26. Landgut mit einem Herrenstock aus dem 18. Jh., als es noch Grössere Matte hiess (
Vermont). Im 19. Jh. hiess es auch Äussere oder Hintere Schosshalde. Der heutige Name geht auf die 1908 ausgestorbene Berner Familie Ougspurger zurück, in deren Besitz das Gut 1836 kam.
Lit.: KDM. 6
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