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Kabismarkt
Bahnhofplatz
Kädereckenweg
Bis 1929 offizieller Name des Weges über das
Galgenhübeli vom Friedbühlschulhaus bis an die Freiburgstrasse (nördlich des Einganges zum Anna-Seiler-Haus).
Käderegge
Landgut nördlich der Freiburgstrasse, östlich der heutigen Insel-Personalhäuser (Freiburgstrasse 44A und B). Der Herrenstock war um 1790 erbaut worden.
Kaffeemühle
Aargauerstalden-Denkmal
Käfiggässchen
1790 auf Carl Ahasver Sinners Stadtplan erstmals erwähnter Name für
das K. und die
Waaghausgasse.
Früher hiess das Gässchen An der alten Ringmauer. Die Häuser
Waaghausgasse 2-18 und K. 2-32 sind in der Mitte des 16. Jh. im Zwingelhof der
2.
Stadtbefestigung
erbaut worden.
Lit.: KDM. 2
Käfigturm
Marktgasse 67. 1. Turm. Der 1256 mit der 2.
Stadtbefestigung
erbaute Torturm, wird seit dem 14. Jh. als Neue Kebie erwähnt. Beim Chronisten
Konrad Justinger ( 1438) heisst der K. Gloggnerstor nach einer bürgerlichen
Familie, später heisst er Mannenkefi. Abgebrochen 1640. 2. Turm. Erbaut
1641-1644 nach Plänen von Joseph Plepp, der den Bau bis zu seinem Tod im
April 1642 geleitet hat. Das südlich anstossende Haus wurde 1641 als Bestandteil
der Oberen Gefangenschaft neu erbaut. Seit 1897 dient der K. nicht mehr als
Gefängnis. Höhe des Turms bis zum Knauf der Wetterfahne: 49 m. Die
Grabenbrücke von 1286 verschwand 1578, das Uhrwerk datiert von 1690/91.
Die Durchfahrt nördlich des K. wurde 1823 geschaffen, der zweite, südliche
Torbogen 1902/03.
Lit.: Hofer, Wehrbauten
Kähr, Café
Die kurz vor 1900 eröffnete Wirtschaft im Hause Zeughausgasse 15 hiess bis um 1910 Café Widmer, nachher bis zum Abbruch des Hauses 1913 C. K.
Kaiser-Häuser
Marktgasse 35-43. Die im ersten Jahrzehnt des 20. Jh. für die Vereinigten Spezialgeschäfte Kaiser & Cie AG (aufgelöst 1972) erbauten Häuser in ausladendstem Neobarock verdrängten von Westen (1902) nach Osten (1909) Bauten aus spätgotischer Zeit. Von diesen sind besonders zu erwähnen das Hartmannhaus (Marktgasse 37), das 1859 der Einwohnergemeinde gehörte, und das Luternauhaus (Marktgasse 35), das wegen eines Leibrenten-Contracts nach dem Ableben des Besitzers um die Mitte des 19. Jh. an die Stadt fiel.
Lit.: KDM. 2
Kalchegg, Kalcheggüter
Name der Moräne zwischen Burgernziel und Brunnadernstrasse, der auf frühere Kalköfen schliessen lässt. Erst im 12. Jh. urkundlich erwähnt. Von den drei Kalcheggütern besteht nur noch das
Mont. Das westliche Kalcheggut zwischen Brunnadernstrasse, Kalchegg- und Elfenauweg wurde 1900-1917 parzelliert, das kleine Kalcheggut zwischen Kalcheggweg und westlicher Wernerstrasse wich 1947 dem Bau der
Petruskirche.
Lit.: KDM. 6
Kaltbadanstalt
Schwimmschule
Kam Yu
Laufeneggbad
Kanalgasse
Der nordwestlich-südöstlich verlaufende Teil der Wasserwerkgasse hiess bis 1941 K.
Kanonenweg
Der K. verdankt seinen Namen dem Umstand, dass dort eine Zeitlang, jedermann sichtbar und zugänglich, ein Stapel alter Kanonenrohre lag.
Kantonalbank
Bundesplatz 8. Die 1847 gegründete Museumsgesellschaft baute in Verbindung
mit der 1. Berner Baugesellschaft in den Jahren 1867/69 das Gesellschaftshaus
Museum. Bis 1903 wurde der Saal im 1. Stock als Konzertsaal benützt. Dann
erfolgte bis 1906 der Umbau zur K. Die 1871 aufgestellten, von Robert Dorer
geschaffenen Standbilder wurden 1924 durch Kopien ersetzt und zeigen Adrian
von Bubenberg, Hans von Hallwyl, Hans Franz Nägeli, Samuel Frisching, Niklaus
Friedrich von Steiger, Thüring Fricker, Niklaus Manuel und Albrecht von
Haller. Die am 1. Oktober 1834 eröffnete K. befand sich bis 1836 im Hause
Brunngasse 48, dann bis 1861 im
Stift,
Münsterplatz 3, hernach bis 1869 im Haus Amthausgasse 1 und zuletzt noch
im Haus Bundesgasse 8.
Lit.: KDM. 2
Kantonsschule Bern
Gymnasium
Kantonsstrasse
Am Ende des 19. Jh. hiess die Muristrasse als eine der wenigen Staatsstrassen der Stadt Bern gelegentlich auch K.
Kanzlei
Staatskanzlei
Kapellen
Kirchen
Kapellenstrasse
Irwingianerkirche
Karlsruhe
Bereits von Sigmund Wagner (1759-1835) genannter Aussichtspunkt am Nordostrand des Kleinen Bremgartenwaldes (Koord.: 599900/201700). 1873 wurde bei der K. eine Osirisstatuette aus gallo-römischer Zeit gefunden.
Kaserne
1) Innere K. oder Nr. 1.
Predigerkloster
2) Nr. 2
Burgerspital-Kornhaus
3) Äussere K. oder Nr. 3
Kavalleriekaserne
4) Papiermühlestrasse 15. In den Jahren 1873-1878 von Tièche, Eggimann
und von Rodt zusammen mit dem Kant. Zeughaus und weiteren Gebäuden der
Kant. Militärdirektion erbaut; renoviert in den Sechzigerjahren des 20.
Jh.
Kasernenplatz
Bahnhofplatz
Käser-Wirtschaft
1) Restaurant
Holligen
2)
2) Kaffeehaus Käser
Commerce
Käslaube, Käsmärit
Hotelgasse
Kaufhaus
Kramgasse 20. Das erste Kaufhaus, d.h. Zollager, befand sich vielleicht am Stalden.
Vom Ende des 13. Jh. an diente die
Sust
im
Predigerkloster
als K. Bereits am heutigen Standort entsteht 1370 ein Neubau, der 1599 dem spätgotischen
Bau von Daniel Heintz II weicht. Erst 1608 vollendet Hans Thüring auch
das Hinterhaus. 1809 wird das K. vom Staat erworben und 1832/34 nach Plänen
von K. Fr. Immer spätklassizistisch zur Hauptpost umgebaut. Seit 1861 befinden
sich im K. kantonale Büros, für welche die Innenrenovation von 1935/38
mehr Platz geschaffen hat. Die
Hauptpost
befindet sich seit 1861 im Hotel
Boulevard.
Die im K. verbleibende
Kramgass-Post
wurde 1889 an den heutigen Standort verlegt.
Lit.: KDM. 3
Kaufleuten
Kramgasse 29. Die burgerliche Gesellschaft zu Kaufleuten hat ihr Haus 1460 an der Kramgasse 26. 1596 erwirbt sie das heutige Haus, welches in den Jahren 1720-1724 von Niklaus Schiltknecht neu erbaut wird. Die Renovation von 1960 stellt die damalige Fassade wieder her und entfernt die Veränderungen von 1861 und 1925. Das Hinterhaus (Münstergasse 30) gehörte 1804-1820 der Gesellschaft.
Lit.: KDM. 6
Kaufleutengässchen
Name des
Münstergässchens im 18. u. 19. Jh. nach dem Haus der Gesellschaft zu Kaufleuten, Kramgasse 29.
Lit.: Walthard, Description
Kaufmännisches Vereinshaus
Das 1895 im alten
Rektoratsgebäude eröffnete Restaurant hiess bis gegen 1908 Klosterhof.
Standort: Herrengasse 36
Käuzen
Weissenheim
Kavalleriekaserne
In den Jahren 1749/50 als Artilleriezeughaus nach einem Projekt von Emanuel
Zehender I von Abraham Wild und Ludwig Emanuel Zehender II erbaut. Auch äusseres
Zeughaus genannt. Seit 1798 Kavalleriekaserne (Kaserne Nr. 3). 1832 wird im
Ostteil des Parterres das
Kaufhaus
eingerichtet. Die K. wird im Juni 1856 abgebrochen wegen der Einführung
der
SCB.
Bis im Mai 1857 wird sie am neuen Ort wieder aufgebaut; dabei wird sie aufgestockt,
und ihre Fassaden werden geändert. 1857-1932: neben der militärischen
Verwendung Einrichtung von naturwissenschaftlichen Instituten der Universität.
1932 bis zum Abbruch 1965 von den PTT benützt. Standorte: Bis 1856: Aufnahmegebäude
des
Hauptbahnhofs,
Bahnhofplatz 4; nach 1857: Bollwerk 10, dem Haus Nr. 25 gegenüber
Lit.: KDM. 3
Kavalleriestallungen
Nach 1798 neben der
Kavalleriekaserne erbaute Stallungen. 1857 für den Bau des
Hauptbahnhofs abgebrochen.
Standort: Gegenüber den Häusern Bollwerk 15-19
Lit.: KDM. 3
Ka-We-De
Jubiläumsstrasse 101. Im August 1933 kam beim Bau der K. (Kunsteisbahn und Wellenbad Dählhölzli) ein neolithischer Feuersteindolch zum Vorschein.
Lit.: Tschumi, Urgeschichte
Kebie
1)
Zytglogge
2) Neue K.
Käfigturm
Kefibrunnen
Anna Seiler-Brunnen
Kehrhüsi
Zwei Vorstadthäuser in der Villette.
1) Oberes K.
Standort: Laupenstrasse 33, östlicher Teil des Gartens
2) Unteres K.
Standort: Schlösslistrasse 9, abgebrannt 1901
Kellerwirtschaften
Arnetkeller (
Anker),
Belletruche-Keller,
Burkhard-Keller,
Chardonne-Keller,
Davoignes-Keller,
Dula,
Fischbankkeller,
Fischerkeller,
Fontanellazkeller, Gatterkeller (
Morlotläubli),
Herzkeller,
Hotelkeller,
Klötzlikeller,
Königkeller,
Kornhauskeller,
Malessertkeller, Mohrenkeller (
Italien),
Niehanskeller,
Paulis Keller,
Platelkeller,
Ryfkeller,
Steiner,
Widmerkeller (
Brunnerhaus),
Wurstembergerkeller,
Zytglogge
Kessel
Muesmatt
Kessisod
Eichenbühlsod
Kesslergasse
Seit 1576 Bezeichnung des westlichen Teils der ursprünglichen
Kirchgasse. Das Gassenstück zwischen Finstergässchen und Hotelgasse heisst um 1600 Vor den Barfüssern, dann bis ins 19. Jh. Bei der Ankenwaag oder Ankenlaube, auch Salzlaube. Seit 1967 ist die K. Teil der
Münstergasse (Nrn.34-78 und 31-63). Die K. diente im 15. Jh. als Kürschnermarkt, seit 1514 als Ankenmarkt und spätestens seit 1778 den auswärtigen Metzgern als Fleischmarkt.
Lit.: KDM. 2
Kesslergassgässchen
Finstergässchen
Kette, Haus an der
Diesbachhaus
Kiener, Café
Café
Aebi
Kiesgrube
Um die Wende zum 20. Jh. Name einer Wirtschaft im Hause Waisenhausplatz 1.
Kindbetterinnentür
Westliches Südportal des Münsters, erbaut vor 1448 von Mathäus Ensinger.
Lit.: KDM. 4
Kinderspital
Jennerspital
Kindlifresserbrunnen
1545/46 errichtet Hans Gieng den K. an Stelle des hölzernen Brunnens aus dem 15. Jh. 1666 taucht der Name K. an Stelle des vorher üblichen (Platzbrunnen) auf. Wahrscheinlich ist der wilde Mann/Kindlifresser eine Fasnachtsfigur, sicher aber kein kindermordender Jude. Das Bärenfries wurde von Hans Rudolf Manuel entworfen.
Standort: Vor dem Haus Kornhausplatz 7
Lit.: KDM. 1
Kinos
Berna 3), Capitol (
Grenus-Haus),
Central,
Gotthard,
Helvetia
5),
Kolosseum,
Metropol,
Monbijou-Theater,
Tivoli, Volkstheater (
Volkshaus)
Kirchbergerhaus
1) Kramgasse 61. Am Ende des 2. Jahrzehnts des 18. Jh. von Hans Jakob Dünz
oder Samuel Baumgartner für Friedrich Kirchberger erbaut. Einzige private
Wandpfeilerfront Berns. In diesem Hause befand sich im ersten Viertel des 19.
Jh. die Privatbank Ludwig Friedrich Schmid, die später ins Haus Kramgasse
74 verlegt wurde (
Fastnacht
& Buser).
Lit.: KDM. 2
2) Junkerngasse 1. In diesem spätgotischen Haus aus dem 16. Jh. wurde 1855
der
Dienstenspital
eingerichtet. Später befand sich in diesem Haus das Mädchenheim, eine
Kantine.
Kirchbergerhof
Spitalgasse 17. 1772 wahrscheinlich von Niklaus Hebler und Ludwig Emanuel Zehender erbautes Doppelhaus, das K. R. Kirchberger 1822 zu einem Besitz vereinigt. Seit 1890 zum Geschäftshaus umgebaut und mit Nr. 19 (ehem. Hummelhaus mit Fassade von 1912) und Nr. 21 vereinigt.
Lit.: KDM. 2
Kirchbergerstrasse
Strasse genannt nach den langjährigen Besitzern des
Mon Repos, der Familie Kirchberger.
Kirche, Grosse
Münster
Kirche, Welsche
Französische Kirche
Kirchen, Kapellen, Klöster und andere religiöse
Bauten
Aegidius-Kapelle.,
Antonierkirche,
Armbruster-Kapelle,
Barfüsserkloster,
Beginenhäuser,
Bröwenhaus,
Bruder-Klausen-Kirche,
Brüggler-Kapelle,
Bubenberg-Kapelle,
Bulzinger-Kapelle,
Dreifaltigkeitskirche,
Elendenherberge,
Elendenkreuzkapelle,
Englische
Kirche,
Erlach-Ligerz-Kapelle,
Französische
kirche,
Gernhardskapelle,
Heiliggeistkirche,
Heiliggeistpfarrhaus,
Heiligkreuzkirche,
Helferhaus,
Welsches,
Inselkloster,
Interlakenhaus,
Irwingianerkirche,
Isenhuthaus,
Jodokuskapelle,
Johanneskirche,
Johannes-Kirchgemeindehaus,
Johanniterhaus,
Krauchthalkapelle,
Kreuz
Inneres und
Mittleres,
Leutkirche,
Liebfrauenkapelle,
Lombachkapelle,
Marienkapelle,
Marienkirche,
Markuskirche,
Mattenkapelle,
Matterkapelle,
Matthäuskirche,
Methodistenkapelle,
Michaelkapelle,
Mikwe
(
Pelikan),
Münster,
Münsterkapelle,
N.
D. du Rosaire,
Nydeggkirche,
Pauluskirche,
Petruskirche,
Predigerkloster,
Ringoltingenkapelle,
Rüwental,
St.
Georgskapelle,
Schopferkapelle,
Schützkapelle,
Siebenschläfer-Kapelle.,
Siechenhauskapelle,
Spitalkapelle,
Staldenpfarrhaus,
Synagoge,
Waldaukapelle,
Weibelkapelle,
Zionskapelle
Kirchenfeld
1) Das weite Gebiet südlich der Stadt gehörte seit alters dem
Stift.
Durch Säkularisierung kam das K. an den Staat und mit dem Ausscheidungsvertrag
an die Burgergemeinde, die es 1881 der Berne Land Company verkauft. Die Käuferin
musste binnen 21 Monaten eine Hochbrücke erstellen (
Kirchenfeldbrücke).
Bei der Auflösung der Berne Land Company fielen 1915 die Strassen des K.
an die Einwohnergemeinde. Bis ins 16. Jh. hiess das K. Breitfeld.
2) Thunstrasse 5. Kurz nach der Eröffnung der
Kirchenfeldbrücke
entstand 1883 das Restaurant K.
Kirchenfeldbrücke
Vertragsgemäss musste die Berne Land Company (
Kirchenfeld 1)) die K. errichten. Nach den im Vertrag vorgeschriebenen 21 Monaten Bauzeit wurde die K. am 24. September 1883 eingeweiht. Der Bau des zweiten Tramgeleises erforderte 1913 Verstärkungen (u.a. Steinpfeiler). Gleichzeitig wurden die Trottoirs angefügt. Erhöhten Anforderungen an die Sicherheit genügt die K. seit dem Einbau der Leitplanken (1968) und des neuen Geländers (1972). Die Länge beträgt 229 m, die beiden Bogen messen je 87 m. Höhe der Bogen: 37 m über der Aare.
Kirchenfeldhübeli
Bis ins 19. Jh. Name der Geländerippe nördlich des
Bundesarchivs.
Standort: Archivstrasse 10
Kirchenfeld-Schulhaus
Aegertenstrasse 46. Das 1890/92 für den Schulkreis Mittlere Stadt erbaute Schulhaus hiess ursprünglich Dalmazi-Schulhaus. Die Turnhalle entstand 1925/26.
Kirchgässchen
Bis ins 1881 Name des
Münstergässchens.
Kirchgasse
Ursprünglich Name für
Junkerngasse und
Münstergasse. Seit 1576 nur noch Name des Gassenstücks längs des
Münsters (Nrn.2-24). Der Name ist seit 1967 nicht mehr offiziell.
Lit.: KDM. 2
Kirchgässlein, Welsches
Im 19. Jh. Name des Schützengässchens.
Kirchhof
1) Seit dem 13. Jh. diente der östliche Teil des Münsterplatzes als
Friedhof. Gegen die Mitte des 15. Jh. diente nur noch 2) als Begräbnisplatz.
2)
Plattform
Kirchhöfli
Nydegghöfli
Kirchplatz, Grosser
Münsterplatz
Kirschbaum-Allee
In der ersten Hälfte des 18. Jh. führte eine K. vom südlichen Anfang des nachmaligen Einschnittes für den Gr.
Aargauerstalden bis an die Funkerstrasse westlich des Hauses Papiermühlestrasse 9.
Klapperläubli
Nydeggstalden 32-38. Gegenstück zum
Morlotläubli. Der Name ist eher aus Inderlapperläubli
Interlaken-Haus) verfälscht, als dass er an die klappernden Weiber erinnern würde.
Klaretsack
Claretsack
Kleines Fort
Wasserturm
Klöster
Kirchen
Klosterhalde
1) Bis ins 19. Jh. Name der Halde unterhalb des
Casino
2). Der Name weist auf das
Barfüsserkloster.
2) 1883-1905 Name der Verbindungsstrasse Herrengasse-Kirchenfeldbrücke
Standort: Casinoterrasse (Herrengasse 25)
Klosterhof
1) Östlicher Hof des
Barfüsserklosters.
Standort: Ostteil des
Casinos
2) (Herrengasse 25)
2)
Kaufmännisches
Vereinshaus
Klösterli
1) Gasthof in den 1746 erbauten Häusern Klösterlistutz 16/18. Name
nach dem alten Beginenkloster und dem spätem
Niedern
Spital. Pintenrecht 1688, Tavernenrecht 1759. Mansardendach des Hauptgebäudes
nach einem Brand 1935 durch ein Satteldach ersetzt. Die Wirtschaft wird 1942
geschlossen.
Lit.: Haas, Nydegg
2) Ein Haus gegenüber der Pinsel, wohin die dortigen Klosterfrauen nach
der Reformation verbracht wurden. Später ging das Haus in Privatbesitz
über.
Standort: Südwestflügel des
Bundeshauses
Nord (Amthausgasse 15)
Lit.: Gruner, Deliciae
Klösterli-Friedhof
Der 1533 eingerichtete Friedhof des
Niedern
Spitals wurde 1708 erweitert. Er reichte damals vom Halsgraben des Untertors
bis an den
Kleinen
Muristalden. Beim Bau des
Gr.
Aargauerstaldens fiel der obere Teil des K. F. weg. Die Stadt erwarb als
Ersatz den
Rosengarten.
Der K. F. wurde 1826 aufgehoben.
Lit.: Haas, Nydegg
Klötzlikeller
Gerechtigkeitsgasse 62. Die nach dem Besitzer im letzten Drittel des 19. und ersten Drittel des 20. Jh. Niklaus Klötzli benannte Kellerwirtschaft war neben dem
Kornhauskeller die einzige in der Stadt, welche die strengen Polizeivorschriften der ersten Hälfte des 20. Jh. überdauerte.
Knabenlehre, Deutsche
Stadtschule
Knabenschule im Gerberngraben oder
Neue K.
Lerberschule
Knabensekundarschule Munzinger
Munzingerstrasse 11. Wie die Munzingerstrasse benannte man die zweite Knabensekundarschule
nach Karl Munzinger (1842-1911), dem vielseitigen Förderer des bernischen
Musiklebens. Die K. M. wurde 1916/18 gebaut und enthielt bis in den Herbst 1921
Notwohnungen für obdachlose Familien. Als Schulhaus wurde sie im Frühling
1922 bezogen und im Herbst eingeweiht. Die Schule selber hatte vorher das
Brunngassschulhaus
(Brunngasse 66/Grabenpromenade 3) benützt.
Knabensekundarschule Viktoria
Viktoriastrasse 71. Das 1905/07 erbaute Schulhaus wurde im September 1907 eingeweiht. Die Knabensekundarschule befand sich vorher (seit 1880) im Haus der ehemaligen
burgerlichen Mädchenschule, Amthausgasse 22.
Knabenwaisenhaus
Waisenhausplatz 32. Das 1657 eröffnete Zucht- und Waisenhaus im
Grossen
Spital wurde 1684 aufgelöst. Die 1757 provisorisch eröffnete Waisenanstalt
von Albrecht von Haller, J. A. Herport und Samuel Engel wurde 1779 durch Ratsbeschluss
zur bleibenden Einrichtung. Der Neubau auf der Tschiffelibesitzung am Waisenhausplatz
nach Plänen von Ludwig Emanuel Zehender und S. J. lmhoof entstand 1782/83
und diente von 1786 bis 1938 als K. Seit 1942 befindet sich hier das Hauptquartier
der Stadtpolizei, während das K., mit dem
Mädchenwaisenhaus
vereinigt, das
Burgerliche Waisenhaus
bildet und den Neubau am Melchenbühlweg bezieht. Der 1972 renovierte Gitterzaun
stammt von 1859. Standorte vor 1786: 1657-1684: Westflügel des
Predigerklosters,
Predigergasse 3 u. 5; 1757-1759: Ernst-Besitzung: Südostecke des Hauses
Speichergasse 6; 1759-1786: Engel-Besitzung: Westflügel des obgenannten
Hauses
Lit.: KDM. 1; Morgenthaler, Die Burgerlichen Waisenhäuser der Stadt Bern, Bern 1948
Knechteninseli
Inseli 2)
Kneubrechen
Kniebrechen
Kniebrechen
Ursprünglich Bezeichnung des ganzen Hanges zwischen Stadtbachstrasse und
Alpeneggstrasse. Nach dem Bau der
Gr.
Schanze wird der Name immer mehr nur noch für den steilen Weg vom
Äussern
Aarbergertor dem Graben entlang hinauf zur Linde im heutigen Areal des Studentenheims,
Gesellschaftsstrasse 2, verwendet.
Lit.: Walthard, Description
Knüslihubel
Im 16. Jh. wurde der östliche Teil des
Steinhölzlis
gerodet. Von 1656 bis 1759 besass die Handwerkerfamilie Knäusli (Knüsli)
dort ein Gütchen.
Kocher-Denkmal
Die Bronzebüste des Berner Chirurgen und Nobelpreisträger Theodor Kocher (1841-1917) beim
Inselspital schuf Karl Hänny 1927.
Kocher-Gasse
Die K. hiess bis 1740 Judengasse nach dem
Judentor, dann bis 1917 Inselgasse nach dem an ihr gelegenen
Inselspital 1). Den heutigen Namen erhielt sie bald nach Theodor Kochers Tod.
Kocher-Gut
Weissensteinstrasse 53. Das im 18. Jh. errichtete Landhaus hiess ursprünglich Weissenstein, im 19. Jh. zum Unterschied von
Weissenstein 2) Pilgerruh. Der heute übliche Name weist auf den Besitzer im 20. Jh.
Kocher-Spital
Schlösslistrasse 11. Der am Ende der Dreissigerjahre des 19. Jh. erbaute
Landsitz Ilmenhof, seit 1888 im Besitz der Familie des Medizinprofessors Theodor
Kocher, wurde 1940 vom
Burgerspital
erworben und als Dependenz des Hauptgebäudes eingerichtet. Der Ilmenhof
war in den Jahren 1839-1844 Sitz der franz. Botschaft.
Lit.: NBTb 1930
Kohler, Café
Murtenstrasse 41. Das im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. eröffnete Restaurant hiess anfänglich Café Meyer. Seit dem Neubau von 1973 : Restaurant Forsthaus, vorher zur Schmiede.
Kohlerenschlucht
Fischerstübli
Kohlershaus
Böhlenstock
Kohlerturm
An Stelle eines kleinen Türmchens in der äussern Mauer der 3.
Stadtbefestigung
1468/73 erbaut. 1833/36 in die
Anatomie
eingebaut (Hörsaal), 1898 abgebrochen. Name aus dem späten 17. Jh.
Standort: Südflügel des
Amtshauses 2) (Hodlerstrasse 7)
Lit.: Hofer, Wehrbauten
Kohlhaus
Kupferhammerschmiede
Köhlikneip
Metzgerhalle
Kollerweg
Name nach Gottlieb Koller, Besitzer des Gryph- oder
Egg-Guts in den Achtzigerjahren des 19. Jh.
Kolosseum
Zu Beginn des Ersten Weltkrieges gab es an der Länggass-Strasse ein Kino K.
Kommerzienhaus
1689 im Westflügel des
Predigerklosters eingerichtetes Handelshaus für die Passementerie der französischen Refugianten.
Standort: Predigergasse 3/5
Lit.: KDM. 1 und 5
Komödieplatz
Theaterplatz
König-Keller
1) Kellerwirtschaft Rud. Königs im
Inselkornhaus
(heute Bundesplatz, vor dem Parlamentsgebäude, Bundesplatz 15).
2) Kellerwirtschaft Niklaus Königs im Haus Rathausgasse 27.
Lit.: NBTb 1910
Königsbrunnen
Küngsbrunnen
Könizstrasse
1) Bis zum Bau der Monbijoustrasse 1912 Name des Strassenzuges Monbijoustrasse-Mühlemattstrasse-Sulgenbachstrasse-Eigerstrasse
bis zum Eigerplatz. Bis 1926 war es der Name der gleichen Strassen von der Schwarztorstrasse
an. 1926 übernahm die Gemeinde die K. 2) und teilte die K. auf die Mühlemattstrasse
und die Sulgenbachstrasse auf. Mit der Schaffung der Eigerstrasse 1964 verlor
die Sulgenbachstrasse das westliche Teilstück.
2) Von 1891 bis zur Übernahme der heutigen K. durch die Gemeinde im Jahre
1926 hiess diese Neue K.
Konservatorium (vor 1927 Musikschule)
Kramgasse 36. Die 1859 gegründete Musikschule befand sich im Haus der
Einwohnermädchenschule (Kornhausplatz 11), zog mit dieser 1873 an die Bundesgasse 24, war 1880-1885 an der Laupenstrasse 7, dann bis 1895 im
Rektoratsgebäude (Herrengasse 36) und schliesslich vor dem Bezug des heutigen Baues im Chorhaus 2) (Münstergasse 24). Das im August 1940 bezogene K. steht an der Stelle der
Fleischschaal. Den Bau von H. Studer schmückt südseits die Reliefplastik «Musica» von A. Probst.
Lit.: W. Juker, Musikschule und Konservatorium für Musik in Bern, Bern 1958
Konservatoriumbrunnen
1842 errichtet Joseph Menth an der Nordfassade der
Fleischschaal
einen Wandbrunnen. 1938 wird dieses Brunnenbecken beim Abbruch der Schaal vor
die Laube des alten
Schlachthauses
1) verlegt. Am alten Standort entsteht 1938 der K. mit dem «Flötenspieler»
von Max Fueter. Standorte: Rathausgasse 35 und 22
Lit.: KDM. 1
Konzerthalle
1)
Brauner Mutz
2)
Chrueg
Kornhaus, Grosses K.
Kornhausplatz 18/Zeughausgasse 2. 1711-1715 nach Plänen der Brüder Abraham und Hans Jakob Dünz erbaut. 1870 wird im 1. Stock die Kantonale Muster- und Modellsammlung eingerichtet, die 1889 auch den 2. Stock erhält und heute Gewerbemuseum heisst. 1873 gehen Gebäude und Keller vom Staat an die Stadt über. Der Umbau nach Plänen von Ad. Tièche reduziert 1894/95 die Erdgeschosshalle auf eine Durchfahrt und entstellt mit den grossen Fenstern die Fassade. Die Kellerrenovation folgt 1898 nach einem Projekt von Friedrich Schneider. Die Wandmalereien stammen von Rudolf Münger. Mit der Restauration von 1975/76 wird die alte Fassade wieder hergestellt.
Lit.: KDM. 1
Kornhausbrücke
1) Die Gemeindeversammlung vom 23. Oktober 1892 zieht die schon 1739 geplante Brücke der Waisenhausbrücke (Schütte-Schänzli) vor. Nach knapp drei Jahren Bauzeit wird die von Bell und Simons projektierte K. am 18. Juni 1898 eröffnet. Ihre Länge beträgt 382 m, die Hauptöffnung misst 115 m, die fünf kleinen Bogen je 34 m.
2) Café
Pyrenées
Kornhäuser
Ankenwaag-Kornhaus,
Burgerspital-Kornhaus,
Frienisberger-Haus,
Holzwerkhof,
Insel-Kornhaus,
Johanniterhaus,
Kornhaus,
Predigerkornhaus,
Siechenhaus-Kornhaus
Kornhaushalle
Um die Wende zum 20. Jh. Name einer Wirtschaft im Hause Brunngasse 68/Grabenpromenade 1.
Kornhauskeller
Kornhausplatz 18. Der Keller des Grossen
Kornhauses,
ursprünglich als Staatsweinkeller gebaut, war neben dem
Klötzlikeller
die einzige Kellerwirtschaft der Stadt, welche die strengen Polizeivorschriften
der ersten Hälfte des 20. Jh. überdauerte. Im Volksmund heisst der
K. auch Chübel.
Kornhauskeller, Kleiner
Anker
Kornhausplatz
Nach dem Brand von 1405 wird der Südteil des nördlichen Grabens vor
der 1.
Stadtbefestigung,
der Steininbrügg-Graben zugeschüttet. Bis zum Bau des
Kornhauses
hat der K. den Namen Platz, seit 1718 auch Kornmarkt.
Lit.: KDM. 2
Kornhüterwohnung
Stadttheater-Direktion
Kornmarkt
Kornhausplatz
Kornmarkt, Unterer
Noch im späten 15. Jh. fand vor den untersten sonnseitigen Häusern der Gerechtigkeitsgasse der U. K. statt.
Lit.: KDM. 2
Krähenbühl
Landhaus auf dem
Bierhübeli.
Es war Lokal des 1795 gegründeten Krähenbühlleists, einer Privatgesellschaft,
die sich 1863 wegen Mitgliedermangels auflöste.
Standort: Neubrückstrasse 43
Lit.: Durheim, Beschreibung
Kramgass-Apotheke
Kramgasse 21. Seit 1685 befindet sich am heutigen Standort die K., für die im 18. Jh. der heutige Bau vielleicht von Abraham Wild geschaffen worden ist.
Lit.: KDM. 2
Kramgasse
Vom 12. bis zum Ende des 15. Jh. heisst die ganze Hauptgasse vom
Schwendplatz
bis zum
Zytglogge
Märitgasse. Der Name Vordere Gasse für die ganze Achse kommt im 16.
Jh. auf und ist bis ins 19. Jh. gebräuchlich. 1667 wird erstmals K. erwähnt.
Lit.: KDM. 2
Kramgass-Post
Kramgasse 1. Das frühere Gesellschaftshaus zu
Affen enthält seit 1889 eine Postfiliale, die als Ersatz für die Hauptpost im
Kaufhaus eröffnet wurde.
Lit.: KDM. 6
Krankenmobilien-Magazin
Das erste K. in Bern wurde 1879 in der damaligen Notfallstube für Frauen eingerichtet (
Notasyl).
Standort: Neuengasse 28
Krattingerhaus
1356 übergab Peter von Krattinger den Regelschwestern des Barfüsserordens das Haus Herrengasse 3. Das K. wurde 1489 aufgehoben.
Lit.: KDM. 4
Krauchthal-Kapelle, später Erlach-Kapelle
Das Gewölbe dieser Kapelle im Nordteil des Querhauses des
Münsters wurde 1423/25 von Mathäus Ensinger gebaut. 1423 stiftete Petermann von Krauchthal den Anton-Altar. Die Wappenscheibe des Schultheissen Rudolf von Erlach schuf in den Jahren 1480/90 eventuell Hans Noll.
Lit.: KDM. 4
Krebs, Hotel
Minerva
Kreditanstalt, Schweizerische
Marcuard
Krematorium
Murtenstrasse 57. Auf dem
Bremgarten-Friedhof
von der Bernischen Genossenschaft für Feuerbestattung gebaut. Architekten:
Lutstorf und Mathys. 1908 eröffnet. 1935 umgebaut und seitlich erweitert.
Kreuz, Äusseres
Elendenkreuzkapelle
Kreuz, Eidgenössisches
Zeughausgasse 41. In den frühen Dreissigerjahren des 19. Jh. eröffnetes Hotel.
Kreuz, Inneres oder Näheres
Wegkreuz beim nachmaligen
Sommerleist.
Standort: Laupenstrasse 5
Lit.: JbBHM 7/1927
Kreuz, Mittleres
Wegkreuz beim nachmaligen
Lombachturm.
Standort: Beim Haus Laupenstrasse 45
Lit.: JbBHM 7/1927
Kreuz, Weisses
1)
Adler
2)
Storchen
2)
Kreuzgassbrunnen
1. Brunnen. Vor 1433 wird oben an der Gerechtigkeitsgasse zwischen
Richterstuhl
und
Pranger
ein hölzerner Brunnen errichtet. 2. Brunnen. Der steinerne Brunnen von
1520 hat ein Sechseckbecken, einen prismatischen Stock und trägt einen
bewaffneten Bär mit Stadtbanner. Nach der Renovation in den Jahren 1663/67
wird der 2. K. zum
Schützenmattbrunnen.
3. Brunnen von Dominicus Gall: Achteckbecken, vier Röhren, korinthische
Säule und bekrönende Kugel. Abgebrochen 1778. 4. Brunnen. 1778/79
wahrscheinlich nach Plänen von Niklaus Sprüngli von Reist d. J. und
Wieser erbaut.
Standort: Vor 1657 vor dem Haus Gerechtigkeitsgasse 78, nach 1666 vor dem Haus Kramgasse 4
Lit.: KDM. 1
Kreuzgasse
Schon in der Mitte des 14. Jh. tritt der Name als Bezeichnung der Gassenstücke um das Zentrum der öffentlichen Rechtssprechung auf. Mangels Belegen kann nicht festgestellt werden, ob ein Marktkreuz der K. den Namen gegeben hat. Die Verschiebung des Süd teils der K. datiert frühestens von 1440. Der Nordteil hiess von 1880-1975 Rathausgasse.
Lit.: KDM. 2
Kreuzmatte
Bis zur Überbauung durch die
Insel Name des Areals zwischen Freiburg- und Murtenstrasse östlich des Friedbühls. Der Name stammt vom
Elendenkreuz. Die K. hiess auch Inselmatte, da sie seit 1456 im Besitz des Seilerin- bzw.
Inselspitals war.
Kreuzstalden
Oberer
Stalden
Kreuzweg
Dieser Name im Kleinen
Bremgartenwald
bezieht sich auf die Kreuzung der beiden Nord-Süd und West-Ost verlaufenden
Wege (Koord. : 199450/201750).
Kriesjan
Name im Gr. Bremgartenwald (Koord.: 597900/200300)
Krone
1) Gerechtigkeitsgasse 64/Postgasse 57. Schon vor 1470 an Stelle von drei Häusern
errichteter Gasthof, der in der ersten Hälfte des 17. Jh. das erste Haus
Berns ist. Die Postgassfront datiert von 1630. 1858 überträgt J. Kraft
das Patent auf den
Bernerhof,
den er anfangs auf französisch noch «Couronne» nennt.
Lit.: KDM. 6
2) In den Sechziger- und Siebzigerjahren des 19. Jh. gab es im Haus Postgasse
59 eine Wirtschaft zur K.
3) Gerechtigkeitsgasse 66. Im 20. Jh. eröffnetes Restaurant, genannt in
Anlehnung an 1).
Krone, Hintere
Vollenweiderhaus
Kronenbrunnen, auch Oberer
Postgassbrunnen
Der 1732 erstmals erwähnte K. wird 1743/45 zusammen mit dem
Metzgergassbrunnen neu errichtet. Die heutige hochklassizistische Anlage - sie ist die einzige in Bern - wurde 1820/25 aufgestellt.
Standort: Vor dem Haus Postgasse 70
Lit.: KDM. 1
Kronenhalle
Roma
Kronenställe
Staatsdruckerei
Krummenackerkeller
Anker
Krummer Weg
Im 15. Jh. genannter Weg, der von der heutigen Rabbentalstrasse auf die Höhe des Altenbergs bei den Häusern Schänzlistrasse 45/47 führte.
Küherhaus
Innere
Enge
Kühhütte
Hütte
bei
den Eichen , wenig nördlich des
Studer-Steins,
abgebrochen 1809.
Kühschatten
Obstbaumgärten.
1) Auf dem
Wankdorffeld
(heute Areal des Freibades Wyler).
2) An der Nordwest-Ecke des
Burgdorfholzes
(ungefähr an der Mittelholzerstrasse).
Kummergut
Landgut nördlich der Altenbergstrasse, dessen im 17. Jh. erbautes Hauptgebäude bei der Parzellierung in den Zwanzigerjahren des 20. Jh. abgebrochen wurde. Name nach dem letzten Besitzer.
Standort: Altenbergstrasse 76/78
Lit.: Haas, Altenberg
Küngsbrunnen
1) Ein Brunnen südlich der Freiburgstrasse in der Gegend östlich des
Brunnmattschulhauses. In den Jahren 1480-1482 wurde versucht, das Wasser des
K. in die Stadt zu leiten. 1585 entstand ein vom Warmbächli angetriebenes
Pumpwerk, mit dessen Hilfe die Weiterleitung des Wassers gelang.
Lit.: Morgenthaler, Trinkwasserversorgung
2) Kleiner K. Brunnen beim
Brunnhaus,
Brunnmattstrasse 10.
Küngsbrunnenmatte
Die heutige Brunnmatt. Der Name geht auf die im 14. und 15. Jh. nachgewiesenen Besitzer zurück.
Lit.: Morgenthaler, Trinkwasserversorgung
Kunsthalle
Helvetiaplatz 1. In den Jahren 1917/18 vom «Verein der Kunsthalle Bern» erbaute Ausstellungshalle für meist zeitgenössische Kunst, eröffnet am 5. Oktober 1918.
Kunstmuseum
Hodlerstrasse 12. Seit Sigmund Wagners Bemühungen um ein K. gab es in Bern
folgende Standorte permanenter Ausstellungen bildender Kunst: 1807 für
kurze Zeit im Zunfthaus z.
Affen
(Kramgasse 1), 1809-1864 im
Antikensaal
(Herrengasse 25): Plastiken, 1839-1843 in der
Antonierkirche
(Postgasse 62), 1843-1846 im
Stift
(Münsterplatz 3), 1846-1849 im
Erlacherhof
(Junkerngasse47), 1849-1864 im schwer zugänglichen obern Chor der
Französischen
Kirche (Zeughausgasse 8), dann im
Bundeshaus-West
(Bundesgasse 1) bis zum Bezug des heutigen von Eugen Stettler 1876-1878 erbauten
K. 1879. An ihm schuf Raphael Christen die Rundmedaillons (Zeus und Minerva).
Die Statuen «Baukunst», «Bildhauerei» und «Malerei»
von Alfred Lanz wurden 1895 aufgestellt. Der Ostanbau errichten 1932/36 Karl
Indermühle, Salvisberg und Brechbühl.
Lit.: Berner Kunstmitteilungen 123/124, Januar/Februar 1971
Kunstschule
1)
Lateinschule
2)
Gewerbeschule
Küntigrube
Brüggboden
Künzli Café
Schär
Kupferhammerschmiede
Eine K. mit Kohlhaus und Schleife befand sich im 19. Jh. im Haus Wasserwerkgasse 21 (und 23).
Küpfers Bad
Innerbad
Kurhaus
Blatternhaus
2)
Kursaal früher Kursaal Schänzli
Schänzlistrasse 71. Aus dem in den Siebzigerjahren des 19. Jh. eröffneten
Restaurant Schänzli auf dem
Schänzli
1) entstand der K., der für die Landesausstellung 1914 vollständig
umgebaut wurde. Der Theatersaal wurde 1932 neu erbaut.
Kürschnerbank
Vor 1483 befand sich eine Kürschnerbank oben an der Münstergasse.
Lit.: KDM. 6
Kürschnermarkt
Kesslergasse
Kurzengasse
Im ausgehenden Mittelalter Name des kurzen Strassenstücks zwischen dem Bubenbergrain und der Aare.
Lit.: von Rodt, Stadtgeschichte
Kurze Strasse
1) 1931 aufgehobener Name der Strasse zwischen den Gebäuden Bernastrasse
2 und Helvetiaplatz 6.
2)
Bühlstrasse
Kuttlerturm
Der einzige ausgebaute Turm der
Langmauer wurde 1642 erbaut und 1821/24 abgebrochen. Sein Name mag eher darauf hinweisen, dass dieser abgelegene Turm den Kuttlern für ihre nicht eben wohlriechende Berufsausübung überlassen wurde, als dass er an Hans Kuttler, 1475 Venner zu Metzgern, erinnerte.
Standort: Unterhalb des Hauses Brunngasshalde 17
Lit.: Hofer, Wehrbauten
Kyburgstrasse
Vor 1910 gehörte die K. zum Turnweg.
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