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Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern

von Berchtold Weber (1976)

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Kabismarkt
LinkpfeilBahnhofplatz

Kädereckenweg
Bis 1929 offizieller Name des Weges über das LinkpfeilGalgenhübeli vom Friedbühlschulhaus bis an die Freiburgstrasse (nördlich des Einganges zum Anna-Seiler-Haus).

Käderegge
Landgut nördlich der Freiburgstrasse, östlich der heutigen Insel-Personalhäuser (Freiburgstrasse 44A und B). Der Herrenstock war um 1790 erbaut worden.

Kaffeemühle
LinkpfeilAargauerstalden-Denkmal

Käfiggässchen
1790 auf Carl Ahasver Sinners Stadtplan erstmals erwähnter Name für das K. und die LinkpfeilWaaghausgasse. Früher hiess das Gässchen An der alten Ringmauer. Die Häuser Waaghausgasse 2-18 und K. 2-32 sind in der Mitte des 16. Jh. im Zwingelhof der 2. LinkpfeilStadtbefestigung erbaut worden.
Lit.: KDM. 2

Käfigturm
Marktgasse 67. 1. Turm. Der 1256 mit der 2. LinkpfeilStadtbefestigung erbaute Torturm, wird seit dem 14. Jh. als Neue Kebie erwähnt. Beim Chronisten Konrad Justinger († 1438) heisst der K. Gloggnerstor nach einer bürgerlichen Familie, später heisst er Mannenkefi. Abgebrochen 1640. 2. Turm. Erbaut 1641-1644 nach Plänen von Joseph Plepp, der den Bau bis zu seinem Tod im April 1642 geleitet hat. Das südlich anstossende Haus wurde 1641 als Bestandteil der Oberen Gefangenschaft neu erbaut. Seit 1897 dient der K. nicht mehr als Gefängnis. Höhe des Turms bis zum Knauf der Wetterfahne: 49 m. Die Grabenbrücke von 1286 verschwand 1578, das Uhrwerk datiert von 1690/91. Die Durchfahrt nördlich des K. wurde 1823 geschaffen, der zweite, südliche Torbogen 1902/03.
Lit.: Hofer, Wehrbauten

Kähr, Café
Die kurz vor 1900 eröffnete Wirtschaft im Hause Zeughausgasse 15 hiess bis um 1910 Café Widmer, nachher bis zum Abbruch des Hauses 1913 C. K.

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Kaiser-Häuser
Marktgasse 35-43. Die im ersten Jahrzehnt des 20. Jh. für die Vereinigten Spezialgeschäfte Kaiser & Cie AG (aufgelöst 1972) erbauten Häuser in ausladendstem Neobarock verdrängten von Westen (1902) nach Osten (1909) Bauten aus spätgotischer Zeit. Von diesen sind besonders zu erwähnen das Hartmannhaus (Marktgasse 37), das 1859 der Einwohnergemeinde gehörte, und das Luternauhaus (Marktgasse 35), das wegen eines Leibrenten-Contracts nach dem Ableben des Besitzers um die Mitte des 19. Jh. an die Stadt fiel.
Lit.: KDM. 2

Kalchegg, Kalcheggüter
Name der Moräne zwischen Burgernziel und Brunnadernstrasse, der auf frühere Kalköfen schliessen lässt. Erst im 12. Jh. urkundlich erwähnt. Von den drei Kalcheggütern besteht nur noch das LinkpfeilMont. Das westliche Kalcheggut zwischen Brunnadernstrasse, Kalchegg- und Elfenauweg wurde 1900-1917 parzelliert, das kleine Kalcheggut zwischen Kalcheggweg und westlicher Wernerstrasse wich 1947 dem Bau der LinkpfeilPetruskirche.
Lit.: KDM. 6

Kaltbadanstalt
LinkpfeilSchwimmschule

Kam Yu
LinkpfeilLaufeneggbad

Kanalgasse
Der nordwestlich-südöstlich verlaufende Teil der Wasserwerkgasse hiess bis 1941 K.

Kanonenweg
Der K. verdankt seinen Namen dem Umstand, dass dort eine Zeitlang, jedermann sichtbar und zugänglich, ein Stapel alter Kanonenrohre lag.

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Kantonalbank
Bundesplatz 8. Die 1847 gegründete Museumsgesellschaft baute in Verbindung mit der 1. Berner Baugesellschaft in den Jahren 1867/69 das Gesellschaftshaus Museum. Bis 1903 wurde der Saal im 1. Stock als Konzertsaal benützt. Dann erfolgte bis 1906 der Umbau zur K. Die 1871 aufgestellten, von Robert Dorer geschaffenen Standbilder wurden 1924 durch Kopien ersetzt und zeigen Adrian von Bubenberg, Hans von Hallwyl, Hans Franz Nägeli, Samuel Frisching, Niklaus Friedrich von Steiger, Thüring Fricker, Niklaus Manuel und Albrecht von Haller. Die am 1. Oktober 1834 eröffnete K. befand sich bis 1836 im Hause Brunngasse 48, dann bis 1861 im LinkpfeilStift, Münsterplatz 3, hernach bis 1869 im Haus Amthausgasse 1 und zuletzt noch im Haus Bundesgasse 8.
Lit.: KDM. 2

Kantonsschule Bern
LinkpfeilGymnasium

Kantonsstrasse
Am Ende des 19. Jh. hiess die Muristrasse als eine der wenigen Staatsstrassen der Stadt Bern gelegentlich auch K.

Kanzlei
LinkpfeilStaatskanzlei

Kapellen
LinkpfeilKirchen

Kapellenstrasse
LinkpfeilIrwingianerkirche

Karlsruhe
Bereits von Sigmund Wagner (1759-1835) genannter Aussichtspunkt am Nordostrand des Kleinen Bremgartenwaldes (Koord.: 599900/201700). 1873 wurde bei der K. eine Osirisstatuette aus gallo-römischer Zeit gefunden.

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Kaserne
1) Innere K. oder Nr. 1. LinkpfeilPredigerkloster
2) Nr. 2 LinkpfeilBurgerspital-Kornhaus
3) Äussere K. oder Nr. 3 LinkpfeilKavalleriekaserne
4) Papiermühlestrasse 15. In den Jahren 1873-1878 von Tièche, Eggimann und von Rodt zusammen mit dem Kant. Zeughaus und weiteren Gebäuden der Kant. Militärdirektion erbaut; renoviert in den Sechzigerjahren des 20. Jh.

Kasernenplatz
LinkpfeilBahnhofplatz

Käser-Wirtschaft
1) Restaurant LinkpfeilHolligen 2)
2) Kaffeehaus Käser LinkpfeilCommerce

Käslaube, Käsmärit
LinkpfeilHotelgasse

Kaufhaus
Kramgasse 20. Das erste Kaufhaus, d.h. Zollager, befand sich vielleicht am Stalden. Vom Ende des 13. Jh. an diente die LinkpfeilSust im LinkpfeilPredigerkloster als K. Bereits am heutigen Standort entsteht 1370 ein Neubau, der 1599 dem spätgotischen Bau von Daniel Heintz II weicht. Erst 1608 vollendet Hans Thüring auch das Hinterhaus. 1809 wird das K. vom Staat erworben und 1832/34 nach Plänen von K. Fr. Immer spätklassizistisch zur Hauptpost umgebaut. Seit 1861 befinden sich im K. kantonale Büros, für welche die Innenrenovation von 1935/38 mehr Platz geschaffen hat. Die LinkpfeilHauptpost befindet sich seit 1861 im Hotel LinkpfeilBoulevard. Die im K. verbleibende LinkpfeilKramgass-Post wurde 1889 an den heutigen Standort verlegt.
Lit.: KDM. 3

Kaufleuten
Kramgasse 29. Die burgerliche Gesellschaft zu Kaufleuten hat ihr Haus 1460 an der Kramgasse 26. 1596 erwirbt sie das heutige Haus, welches in den Jahren 1720-1724 von Niklaus Schiltknecht neu erbaut wird. Die Renovation von 1960 stellt die damalige Fassade wieder her und entfernt die Veränderungen von 1861 und 1925. Das Hinterhaus (Münstergasse 30) gehörte 1804-1820 der Gesellschaft.
Lit.: KDM. 6

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Kaufleutengässchen
Name des LinkpfeilMünstergässchens im 18. u. 19. Jh. nach dem Haus der Gesellschaft zu Kaufleuten, Kramgasse 29.
Lit.: Walthard, Description

Kaufmännisches Vereinshaus
Das 1895 im alten LinkpfeilRektoratsgebäude eröffnete Restaurant hiess bis gegen 1908 Klosterhof.
Standort: Herrengasse 36

Käuzen
LinkpfeilWeissenheim

Kavalleriekaserne
In den Jahren 1749/50 als Artilleriezeughaus nach einem Projekt von Emanuel Zehender I von Abraham Wild und Ludwig Emanuel Zehender II erbaut. Auch äusseres Zeughaus genannt. Seit 1798 Kavalleriekaserne (Kaserne Nr. 3). 1832 wird im Ostteil des Parterres das LinkpfeilKaufhaus eingerichtet. Die K. wird im Juni 1856 abgebrochen wegen der Einführung der LinkpfeilSCB. Bis im Mai 1857 wird sie am neuen Ort wieder aufgebaut; dabei wird sie aufgestockt, und ihre Fassaden werden geändert. 1857-1932: neben der militärischen Verwendung Einrichtung von naturwissenschaftlichen Instituten der Universität. 1932 bis zum Abbruch 1965 von den PTT benützt. Standorte: Bis 1856: Aufnahmegebäude des LinkpfeilHauptbahnhofs, Bahnhofplatz 4; nach 1857: Bollwerk 10, dem Haus Nr. 25 gegenüber
Lit.: KDM. 3

Kavalleriestallungen
Nach 1798 neben der LinkpfeilKavalleriekaserne erbaute Stallungen. 1857 für den Bau des LinkpfeilHauptbahnhofs abgebrochen.
Standort: Gegenüber den Häusern Bollwerk 15-19
Lit.: KDM. 3

Ka-We-De
Jubiläumsstrasse 101. Im August 1933 kam beim Bau der K. (Kunsteisbahn und Wellenbad Dählhölzli) ein neolithischer Feuersteindolch zum Vorschein.
Lit.: Tschumi, Urgeschichte

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Kebie
1) LinkpfeilZytglogge
2) Neue K. LinkpfeilKäfigturm

Kefibrunnen
LinkpfeilAnna Seiler-Brunnen

Kehrhüsi
Zwei Vorstadthäuser in der Villette.
1) Oberes K.
Standort: Laupenstrasse 33, östlicher Teil des Gartens
2) Unteres K.
Standort: Schlösslistrasse 9, abgebrannt 1901

Kellerwirtschaften
LinkpfeilArnetkeller (LinkpfeilAnker), LinkpfeilBelletruche-Keller, LinkpfeilBurkhard-Keller, LinkpfeilChardonne-Keller, LinkpfeilDavoignes-Keller, LinkpfeilDula, LinkpfeilFischbankkeller, LinkpfeilFischerkeller, LinkpfeilFontanellazkeller, Gatterkeller (LinkpfeilMorlotläubli), LinkpfeilHerzkeller, LinkpfeilHotelkeller, LinkpfeilKlötzlikeller, LinkpfeilKönigkeller, LinkpfeilKornhauskeller, LinkpfeilMalessertkeller, Mohrenkeller (LinkpfeilItalien), LinkpfeilNiehanskeller, LinkpfeilPaulis Keller, LinkpfeilPlatelkeller, LinkpfeilRyfkeller, LinkpfeilSteiner, Widmerkeller (LinkpfeilBrunnerhaus), LinkpfeilWurstembergerkeller, LinkpfeilZytglogge

Kessel
LinkpfeilMuesmatt

Kessisod
LinkpfeilEichenbühlsod

Kesslergasse
Seit 1576 Bezeichnung des westlichen Teils der ursprünglichen LinkpfeilKirchgasse. Das Gassenstück zwischen Finstergässchen und Hotelgasse heisst um 1600 Vor den Barfüssern, dann bis ins 19. Jh. Bei der Ankenwaag oder Ankenlaube, auch Salzlaube. Seit 1967 ist die K. Teil der LinkpfeilMünstergasse (Nrn.34-78 und 31-63). Die K. diente im 15. Jh. als Kürschnermarkt, seit 1514 als Ankenmarkt und spätestens seit 1778 den auswärtigen Metzgern als Fleischmarkt.
Lit.: KDM. 2

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Kesslergassgässchen
LinkpfeilFinstergässchen

Kette, Haus an der
LinkpfeilDiesbachhaus

Kiener, Café
Café LinkpfeilAebi

Kiesgrube
Um die Wende zum 20. Jh. Name einer Wirtschaft im Hause Waisenhausplatz 1.

Kindbetterinnentür
Westliches Südportal des Münsters, erbaut vor 1448 von Mathäus Ensinger.
Lit.: KDM. 4

Kinderspital
LinkpfeilJennerspital

Kindlifresserbrunnen
1545/46 errichtet Hans Gieng den K. an Stelle des hölzernen Brunnens aus dem 15. Jh. 1666 taucht der Name K. an Stelle des vorher üblichen (Platzbrunnen) auf. Wahrscheinlich ist der wilde Mann/Kindlifresser eine Fasnachtsfigur, sicher aber kein kindermordender Jude. Das Bärenfries wurde von Hans Rudolf Manuel entworfen.
Standort: Vor dem Haus Kornhausplatz 7
Lit.: KDM. 1

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Kinos
LinkpfeilBerna 3), Capitol (LinkpfeilGrenus-Haus), LinkpfeilCentral, LinkpfeilGotthard, LinkpfeilHelvetia 5), LinkpfeilKolosseum, LinkpfeilMetropol, LinkpfeilMonbijou-Theater, LinkpfeilTivoli, Volkstheater (LinkpfeilVolkshaus)

Kirchbergerhaus
1) Kramgasse 61. Am Ende des 2. Jahrzehnts des 18. Jh. von Hans Jakob Dünz oder Samuel Baumgartner für Friedrich Kirchberger erbaut. Einzige private Wandpfeilerfront Berns. In diesem Hause befand sich im ersten Viertel des 19. Jh. die Privatbank Ludwig Friedrich Schmid, die später ins Haus Kramgasse 74 verlegt wurde (LinkpfeilFastnacht & Buser).
Lit.: KDM. 2
2) Junkerngasse 1. In diesem spätgotischen Haus aus dem 16. Jh. wurde 1855 der LinkpfeilDienstenspital eingerichtet. Später befand sich in diesem Haus das Mädchenheim, eine Kantine.

Kirchbergerhof
Spitalgasse 17. 1772 wahrscheinlich von Niklaus Hebler und Ludwig Emanuel Zehender erbautes Doppelhaus, das K. R. Kirchberger 1822 zu einem Besitz vereinigt. Seit 1890 zum Geschäftshaus umgebaut und mit Nr. 19 (ehem. Hummelhaus mit Fassade von 1912) und Nr. 21 vereinigt.
Lit.: KDM. 2

Kirchbergerstrasse
Strasse genannt nach den langjährigen Besitzern des LinkpfeilMon Repos, der Familie Kirchberger.

Kirche, Grosse
LinkpfeilMünster

Kirche, Welsche
LinkpfeilFranzösische Kirche

Kirchen, Kapellen, Klöster und andere religiöse Bauten
LinkpfeilAegidius-Kapelle., LinkpfeilAntonierkirche, LinkpfeilArmbruster-Kapelle, LinkpfeilBarfüsserkloster, LinkpfeilBeginenhäuser, LinkpfeilBröwenhaus, LinkpfeilBruder-Klausen-Kirche, LinkpfeilBrüggler-Kapelle, LinkpfeilBubenberg-Kapelle, LinkpfeilBulzinger-Kapelle, LinkpfeilDreifaltigkeitskirche, LinkpfeilElendenherberge, LinkpfeilElendenkreuzkapelle, LinkpfeilEnglische Kirche, LinkpfeilErlach-Ligerz-Kapelle, LinkpfeilFranzösische kirche, LinkpfeilGernhardskapelle, LinkpfeilHeiliggeistkirche, LinkpfeilHeiliggeistpfarrhaus, LinkpfeilHeiligkreuzkirche, LinkpfeilHelferhaus, Welsches, LinkpfeilInselkloster, LinkpfeilInterlakenhaus, LinkpfeilIrwingianerkirche, LinkpfeilIsenhuthaus, LinkpfeilJodokuskapelle, LinkpfeilJohanneskirche, LinkpfeilJohannes-Kirchgemeindehaus, LinkpfeilJohanniterhaus, LinkpfeilKrauchthalkapelle, LinkpfeilKreuz Inneres und LinkpfeilMittleres, LinkpfeilLeutkirche, LinkpfeilLiebfrauenkapelle, LinkpfeilLombachkapelle, LinkpfeilMarienkapelle, LinkpfeilMarienkirche, LinkpfeilMarkuskirche, LinkpfeilMattenkapelle, LinkpfeilMatterkapelle, LinkpfeilMatthäuskirche, LinkpfeilMethodistenkapelle, LinkpfeilMichaelkapelle, LinkpfeilMikwe (LinkpfeilPelikan), LinkpfeilMünster, LinkpfeilMünsterkapelle, LinkpfeilN. D. du Rosaire, LinkpfeilNydeggkirche, LinkpfeilPauluskirche, LinkpfeilPetruskirche, LinkpfeilPredigerkloster, LinkpfeilRingoltingenkapelle, LinkpfeilRüwental, LinkpfeilSt. Georgskapelle, LinkpfeilSchopferkapelle, LinkpfeilSchützkapelle, LinkpfeilSiebenschläfer-Kapelle., LinkpfeilSiechenhauskapelle, LinkpfeilSpitalkapelle, LinkpfeilStaldenpfarrhaus, LinkpfeilSynagoge, LinkpfeilWaldaukapelle, LinkpfeilWeibelkapelle, LinkpfeilZionskapelle

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Kirchenfeld
1) Das weite Gebiet südlich der Stadt gehörte seit alters dem LinkpfeilStift. Durch Säkularisierung kam das K. an den Staat und mit dem Ausscheidungsvertrag an die Burgergemeinde, die es 1881 der Berne Land Company verkauft. Die Käuferin musste binnen 21 Monaten eine Hochbrücke erstellen (LinkpfeilKirchenfeldbrücke). Bei der Auflösung der Berne Land Company fielen 1915 die Strassen des K. an die Einwohnergemeinde. Bis ins 16. Jh. hiess das K. Breitfeld.
2) Thunstrasse 5. Kurz nach der Eröffnung der LinkpfeilKirchenfeldbrücke entstand 1883 das Restaurant K.

Kirchenfeldbrücke
Vertragsgemäss musste die Berne Land Company (LinkpfeilKirchenfeld 1)) die K. errichten. Nach den im Vertrag vorgeschriebenen 21 Monaten Bauzeit wurde die K. am 24. September 1883 eingeweiht. Der Bau des zweiten Tramgeleises erforderte 1913 Verstärkungen (u.a. Steinpfeiler). Gleichzeitig wurden die Trottoirs angefügt. Erhöhten Anforderungen an die Sicherheit genügt die K. seit dem Einbau der Leitplanken (1968) und des neuen Geländers (1972). Die Länge beträgt 229 m, die beiden Bogen messen je 87 m. Höhe der Bogen: 37 m über der Aare.

Kirchenfeldhübeli
Bis ins 19. Jh. Name der Geländerippe nördlich des LinkpfeilBundesarchivs.
Standort: Archivstrasse 10

Kirchenfeld-Schulhaus
Aegertenstrasse 46. Das 1890/92 für den Schulkreis Mittlere Stadt erbaute Schulhaus hiess ursprünglich Dalmazi-Schulhaus. Die Turnhalle entstand 1925/26.

Kirchgässchen
Bis ins 1881 Name des LinkpfeilMünstergässchens.

Kirchgasse
Ursprünglich Name für LinkpfeilJunkerngasse und LinkpfeilMünstergasse. Seit 1576 nur noch Name des Gassenstücks längs des LinkpfeilMünsters (Nrn.2-24). Der Name ist seit 1967 nicht mehr offiziell.
Lit.: KDM. 2

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Kirchgässlein, Welsches
Im 19. Jh. Name des Schützengässchens.

Kirchhof
1) Seit dem 13. Jh. diente der östliche Teil des Münsterplatzes als Friedhof. Gegen die Mitte des 15. Jh. diente nur noch 2) als Begräbnisplatz.
2) LinkpfeilPlattform

Kirchhöfli
LinkpfeilNydegghöfli

Kirchplatz, Grosser
LinkpfeilMünsterplatz

Kirschbaum-Allee
In der ersten Hälfte des 18. Jh. führte eine K. vom südlichen Anfang des nachmaligen Einschnittes für den Gr. LinkpfeilAargauerstalden bis an die Funkerstrasse westlich des Hauses Papiermühlestrasse 9.

Klapperläubli
Nydeggstalden 32-38. Gegenstück zum LinkpfeilMorlotläubli. Der Name ist eher aus Inderlapperläubli LinkpfeilInterlaken-Haus) verfälscht, als dass er an die klappernden Weiber erinnern würde.

Klaretsack
LinkpfeilClaretsack

Kleines Fort
LinkpfeilWasserturm

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Klöster
LinkpfeilKirchen

Klosterhalde
1) Bis ins 19. Jh. Name der Halde unterhalb des LinkpfeilCasino 2). Der Name weist auf das LinkpfeilBarfüsserkloster.
2) 1883-1905 Name der Verbindungsstrasse Herrengasse-Kirchenfeldbrücke
Standort: Casinoterrasse (Herrengasse 25)

Klosterhof
1) Östlicher Hof des LinkpfeilBarfüsserklosters.
Standort: Ostteil des LinkpfeilCasinos 2) (Herrengasse 25)
2) LinkpfeilKaufmännisches Vereinshaus

Klösterli
1) Gasthof in den 1746 erbauten Häusern Klösterlistutz 16/18. Name nach dem alten Beginenkloster und dem spätem LinkpfeilNiedern Spital. Pintenrecht 1688, Tavernenrecht 1759. Mansardendach des Hauptgebäudes nach einem Brand 1935 durch ein Satteldach ersetzt. Die Wirtschaft wird 1942 geschlossen.
Lit.: Haas, Nydegg
2) Ein Haus gegenüber der Pinsel, wohin die dortigen Klosterfrauen nach der Reformation verbracht wurden. Später ging das Haus in Privatbesitz über.
Standort: Südwestflügel des LinkpfeilBundeshauses Nord (Amthausgasse 15)
Lit.: Gruner, Deliciae

Klösterli-Friedhof
Der 1533 eingerichtete Friedhof des LinkpfeilNiedern Spitals wurde 1708 erweitert. Er reichte damals vom Halsgraben des Untertors bis an den LinkpfeilKleinen Muristalden. Beim Bau des LinkpfeilGr. Aargauerstaldens fiel der obere Teil des K. F. weg. Die Stadt erwarb als Ersatz den LinkpfeilRosengarten. Der K. F. wurde 1826 aufgehoben.
Lit.: Haas, Nydegg

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Klötzlikeller
Gerechtigkeitsgasse 62. Die nach dem Besitzer im letzten Drittel des 19. und ersten Drittel des 20. Jh. Niklaus Klötzli benannte Kellerwirtschaft war neben dem LinkpfeilKornhauskeller die einzige in der Stadt, welche die strengen Polizeivorschriften der ersten Hälfte des 20. Jh. überdauerte.

Knabenlehre, Deutsche
LinkpfeilStadtschule

Knabenschule im Gerberngraben oder
Neue K. LinkpfeilLerberschule

Knabensekundarschule Munzinger
Munzingerstrasse 11. Wie die Munzingerstrasse benannte man die zweite Knabensekundarschule nach Karl Munzinger (1842-1911), dem vielseitigen Förderer des bernischen Musiklebens. Die K. M. wurde 1916/18 gebaut und enthielt bis in den Herbst 1921 Notwohnungen für obdachlose Familien. Als Schulhaus wurde sie im Frühling 1922 bezogen und im Herbst eingeweiht. Die Schule selber hatte vorher das LinkpfeilBrunngassschulhaus (Brunngasse 66/Grabenpromenade 3) benützt.

Knabensekundarschule Viktoria
Viktoriastrasse 71. Das 1905/07 erbaute Schulhaus wurde im September 1907 eingeweiht. Die Knabensekundarschule befand sich vorher (seit 1880) im Haus der ehemaligen Linkpfeilburgerlichen Mädchenschule, Amthausgasse 22.

Knabenwaisenhaus
Waisenhausplatz 32. Das 1657 eröffnete Zucht- und Waisenhaus im LinkpfeilGrossen Spital wurde 1684 aufgelöst. Die 1757 provisorisch eröffnete Waisenanstalt von Albrecht von Haller, J. A. Herport und Samuel Engel wurde 1779 durch Ratsbeschluss zur bleibenden Einrichtung. Der Neubau auf der Tschiffelibesitzung am Waisenhausplatz nach Plänen von Ludwig Emanuel Zehender und S. J. lmhoof entstand 1782/83 und diente von 1786 bis 1938 als K. Seit 1942 befindet sich hier das Hauptquartier der Stadtpolizei, während das K., mit dem LinkpfeilMädchenwaisenhaus vereinigt, das LinkpfeilBurgerliche Waisenhaus bildet und den Neubau am Melchenbühlweg bezieht. Der 1972 renovierte Gitterzaun stammt von 1859. Standorte vor 1786: 1657-1684: Westflügel des LinkpfeilPredigerklosters, Predigergasse 3 u. 5; 1757-1759: Ernst-Besitzung: Südostecke des Hauses Speichergasse 6; 1759-1786: Engel-Besitzung: Westflügel des obgenannten Hauses
Lit.: KDM. 1; Morgenthaler, Die Burgerlichen Waisenhäuser der Stadt Bern, Bern 1948

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Knechteninseli
LinkpfeilInseli 2)

Kneubrechen
LinkpfeilKniebrechen

Kniebrechen
Ursprünglich Bezeichnung des ganzen Hanges zwischen Stadtbachstrasse und Alpeneggstrasse. Nach dem Bau der LinkpfeilGr. Schanze wird der Name immer mehr nur noch für den steilen Weg vom LinkpfeilÄussern Aarbergertor dem Graben entlang hinauf zur Linde im heutigen Areal des Studentenheims, Gesellschaftsstrasse 2, verwendet.
Lit.: Walthard, Description

Knüslihubel
Im 16. Jh. wurde der östliche Teil des LinkpfeilSteinhölzlis gerodet. Von 1656 bis 1759 besass die Handwerkerfamilie Knäusli (Knüsli) dort ein Gütchen.

Kocher-Denkmal
Die Bronzebüste des Berner Chirurgen und Nobelpreisträger Theodor Kocher (1841-1917) beim LinkpfeilInselspital schuf Karl Hänny 1927.

Kocher-Gasse
Die K. hiess bis 1740 Judengasse nach dem LinkpfeilJudentor, dann bis 1917 Inselgasse nach dem an ihr gelegenen LinkpfeilInselspital 1). Den heutigen Namen erhielt sie bald nach Theodor Kochers Tod.

Kocher-Gut
Weissensteinstrasse 53. Das im 18. Jh. errichtete Landhaus hiess ursprünglich Weissenstein, im 19. Jh. zum Unterschied von LinkpfeilWeissenstein 2) Pilgerruh. Der heute übliche Name weist auf den Besitzer im 20. Jh.

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Kocher-Spital
Schlösslistrasse 11. Der am Ende der Dreissigerjahre des 19. Jh. erbaute Landsitz Ilmenhof, seit 1888 im Besitz der Familie des Medizinprofessors Theodor Kocher, wurde 1940 vom LinkpfeilBurgerspital erworben und als Dependenz des Hauptgebäudes eingerichtet. Der Ilmenhof war in den Jahren 1839-1844 Sitz der franz. Botschaft.
Lit.: NBTb 1930

Kohler, Café
Murtenstrasse 41. Das im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. eröffnete Restaurant hiess anfänglich Café Meyer. Seit dem Neubau von 1973 : Restaurant Forsthaus, vorher zur Schmiede.

Kohlerenschlucht
LinkpfeilFischerstübli

Kohlershaus
LinkpfeilBöhlenstock

Kohlerturm
An Stelle eines kleinen Türmchens in der äussern Mauer der 3. LinkpfeilStadtbefestigung 1468/73 erbaut. 1833/36 in die LinkpfeilAnatomie eingebaut (Hörsaal), 1898 abgebrochen. Name aus dem späten 17. Jh.
Standort: Südflügel des LinkpfeilAmtshauses 2) (Hodlerstrasse 7)
Lit.: Hofer, Wehrbauten

Kohlhaus
LinkpfeilKupferhammerschmiede

Köhlikneip
LinkpfeilMetzgerhalle

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Kollerweg
Name nach Gottlieb Koller, Besitzer des Gryph- oder LinkpfeilEgg-Guts in den Achtzigerjahren des 19. Jh.

Kolosseum
Zu Beginn des Ersten Weltkrieges gab es an der Länggass-Strasse ein Kino K.

Kommerzienhaus
1689 im Westflügel des LinkpfeilPredigerklosters eingerichtetes Handelshaus für die Passementerie der französischen Refugianten.
Standort: Predigergasse 3/5
Lit.: KDM. 1 und 5

Komödieplatz
LinkpfeilTheaterplatz

König-Keller
1) Kellerwirtschaft Rud. Königs im LinkpfeilInselkornhaus (heute Bundesplatz, vor dem Parlamentsgebäude, Bundesplatz 15).
2) Kellerwirtschaft Niklaus Königs im Haus Rathausgasse 27.
Lit.: NBTb 1910

Königsbrunnen
LinkpfeilKüngsbrunnen

Könizstrasse
1) Bis zum Bau der Monbijoustrasse 1912 Name des Strassenzuges Monbijoustrasse-Mühlemattstrasse-Sulgenbachstrasse-Eigerstrasse bis zum Eigerplatz. Bis 1926 war es der Name der gleichen Strassen von der Schwarztorstrasse an. 1926 übernahm die Gemeinde die K. 2) und teilte die K. auf die Mühlemattstrasse und die Sulgenbachstrasse auf. Mit der Schaffung der Eigerstrasse 1964 verlor die Sulgenbachstrasse das westliche Teilstück.
2) Von 1891 bis zur Übernahme der heutigen K. durch die Gemeinde im Jahre 1926 hiess diese Neue K.

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Konservatorium (vor 1927 Musikschule)
Kramgasse 36. Die 1859 gegründete Musikschule befand sich im Haus der LinkpfeilEinwohnermädchenschule (Kornhausplatz 11), zog mit dieser 1873 an die Bundesgasse 24, war 1880-1885 an der Laupenstrasse 7, dann bis 1895 im LinkpfeilRektoratsgebäude (Herrengasse 36) und schliesslich vor dem Bezug des heutigen Baues im Chorhaus 2) (Münstergasse 24). Das im August 1940 bezogene K. steht an der Stelle der LinkpfeilFleischschaal. Den Bau von H. Studer schmückt südseits die Reliefplastik «Musica» von A. Probst.
Lit.: W. Juker, Musikschule und Konservatorium für Musik in Bern, Bern 1958

Konservatoriumbrunnen
1842 errichtet Joseph Menth an der Nordfassade der LinkpfeilFleischschaal einen Wandbrunnen. 1938 wird dieses Brunnenbecken beim Abbruch der Schaal vor die Laube des alten LinkpfeilSchlachthauses 1) verlegt. Am alten Standort entsteht 1938 der K. mit dem «Flötenspieler» von Max Fueter. Standorte: Rathausgasse 35 und 22
Lit.: KDM. 1

Konzerthalle
1) LinkpfeilBrauner Mutz
2) LinkpfeilChrueg

Kornhaus, Grosses K.
Kornhausplatz 18/Zeughausgasse 2. 1711-1715 nach Plänen der Brüder Abraham und Hans Jakob Dünz erbaut. 1870 wird im 1. Stock die Kantonale Muster- und Modellsammlung eingerichtet, die 1889 auch den 2. Stock erhält und heute Gewerbemuseum heisst. 1873 gehen Gebäude und Keller vom Staat an die Stadt über. Der Umbau nach Plänen von Ad. Tièche reduziert 1894/95 die Erdgeschosshalle auf eine Durchfahrt und entstellt mit den grossen Fenstern die Fassade. Die Kellerrenovation folgt 1898 nach einem Projekt von Friedrich Schneider. Die Wandmalereien stammen von Rudolf Münger. Mit der Restauration von 1975/76 wird die alte Fassade wieder hergestellt.
Lit.: KDM. 1

Kornhausbrücke
1) Die Gemeindeversammlung vom 23. Oktober 1892 zieht die schon 1739 geplante Brücke der Waisenhausbrücke (Schütte-Schänzli) vor. Nach knapp drei Jahren Bauzeit wird die von Bell und Simons projektierte K. am 18. Juni 1898 eröffnet. Ihre Länge beträgt 382 m, die Hauptöffnung misst 115 m, die fünf kleinen Bogen je 34 m.
2) Café LinkpfeilPyrenées

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Kornhäuser
LinkpfeilAnkenwaag-Kornhaus, LinkpfeilBurgerspital-Kornhaus, LinkpfeilFrienisberger-Haus, LinkpfeilHolzwerkhof, LinkpfeilInsel-Kornhaus, LinkpfeilJohanniterhaus, LinkpfeilKornhaus, LinkpfeilPredigerkornhaus, LinkpfeilSiechenhaus-Kornhaus

Kornhaushalle
Um die Wende zum 20. Jh. Name einer Wirtschaft im Hause Brunngasse 68/Grabenpromenade 1.

Kornhauskeller
Kornhausplatz 18. Der Keller des Grossen LinkpfeilKornhauses, ursprünglich als Staatsweinkeller gebaut, war neben dem LinkpfeilKlötzlikeller die einzige Kellerwirtschaft der Stadt, welche die strengen Polizeivorschriften der ersten Hälfte des 20. Jh. überdauerte. Im Volksmund heisst der K. auch Chübel.

Kornhauskeller, Kleiner
LinkpfeilAnker

Kornhausplatz
Nach dem Brand von 1405 wird der Südteil des nördlichen Grabens vor der 1. LinkpfeilStadtbefestigung, der Steininbrügg-Graben zugeschüttet. Bis zum Bau des LinkpfeilKornhauses hat der K. den Namen Platz, seit 1718 auch Kornmarkt.
Lit.: KDM. 2

Kornhüterwohnung
LinkpfeilStadttheater-Direktion

Kornmarkt
LinkpfeilKornhausplatz

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Kornmarkt, Unterer
Noch im späten 15. Jh. fand vor den untersten sonnseitigen Häusern der Gerechtigkeitsgasse der U. K. statt.
Lit.: KDM. 2

Krähenbühl
Landhaus auf dem LinkpfeilBierhübeli. Es war Lokal des 1795 gegründeten Krähenbühlleists, einer Privatgesellschaft, die sich 1863 wegen Mitgliedermangels auflöste.
Standort: Neubrückstrasse 43
Lit.: Durheim, Beschreibung

Kramgass-Apotheke
Kramgasse 21. Seit 1685 befindet sich am heutigen Standort die K., für die im 18. Jh. der heutige Bau vielleicht von Abraham Wild geschaffen worden ist.
Lit.: KDM. 2

Kramgasse
Vom 12. bis zum Ende des 15. Jh. heisst die ganze Hauptgasse vom LinkpfeilSchwendplatz bis zum LinkpfeilZytglogge Märitgasse. Der Name Vordere Gasse für die ganze Achse kommt im 16. Jh. auf und ist bis ins 19. Jh. gebräuchlich. 1667 wird erstmals K. erwähnt.
Lit.: KDM. 2

Kramgass-Post
Kramgasse 1. Das frühere Gesellschaftshaus zu LinkpfeilAffen enthält seit 1889 eine Postfiliale, die als Ersatz für die Hauptpost im LinkpfeilKaufhaus eröffnet wurde.
Lit.: KDM. 6

Krankenmobilien-Magazin
Das erste K. in Bern wurde 1879 in der damaligen Notfallstube für Frauen eingerichtet (LinkpfeilNotasyl).
Standort: Neuengasse 28

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Krattingerhaus
1356 übergab Peter von Krattinger den Regelschwestern des Barfüsserordens das Haus Herrengasse 3. Das K. wurde 1489 aufgehoben.
Lit.: KDM. 4

Krauchthal-Kapelle, später Erlach-Kapelle
Das Gewölbe dieser Kapelle im Nordteil des Querhauses des LinkpfeilMünsters wurde 1423/25 von Mathäus Ensinger gebaut. 1423 stiftete Petermann von Krauchthal den Anton-Altar. Die Wappenscheibe des Schultheissen Rudolf von Erlach schuf in den Jahren 1480/90 eventuell Hans Noll.
Lit.: KDM. 4

Krebs, Hotel
LinkpfeilMinerva

Kreditanstalt, Schweizerische
LinkpfeilMarcuard

Krematorium
Murtenstrasse 57. Auf dem LinkpfeilBremgarten-Friedhof von der Bernischen Genossenschaft für Feuerbestattung gebaut. Architekten: Lutstorf und Mathys. 1908 eröffnet. 1935 umgebaut und seitlich erweitert.

Kreuz, Äusseres
LinkpfeilElendenkreuzkapelle

Kreuz, Eidgenössisches
Zeughausgasse 41. In den frühen Dreissigerjahren des 19. Jh. eröffnetes Hotel.

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Kreuz, Inneres oder Näheres
Wegkreuz beim nachmaligen LinkpfeilSommerleist.
Standort: Laupenstrasse 5
Lit.: JbBHM 7/1927

Kreuz, Mittleres
Wegkreuz beim nachmaligen LinkpfeilLombachturm.
Standort: Beim Haus Laupenstrasse 45
Lit.: JbBHM 7/1927

Kreuz, Weisses
1) LinkpfeilAdler
2) LinkpfeilStorchen 2)

Kreuzgassbrunnen
1. Brunnen. Vor 1433 wird oben an der Gerechtigkeitsgasse zwischen LinkpfeilRichterstuhl und LinkpfeilPranger ein hölzerner Brunnen errichtet. 2. Brunnen. Der steinerne Brunnen von 1520 hat ein Sechseckbecken, einen prismatischen Stock und trägt einen bewaffneten Bär mit Stadtbanner. Nach der Renovation in den Jahren 1663/67 wird der 2. K. zum LinkpfeilSchützenmattbrunnen. 3. Brunnen von Dominicus Gall: Achteckbecken, vier Röhren, korinthische Säule und bekrönende Kugel. Abgebrochen 1778. 4. Brunnen. 1778/79 wahrscheinlich nach Plänen von Niklaus Sprüngli von Reist d. J. und Wieser erbaut.
Standort: Vor 1657 vor dem Haus Gerechtigkeitsgasse 78, nach 1666 vor dem Haus Kramgasse 4
Lit.: KDM. 1

Kreuzgasse
Schon in der Mitte des 14. Jh. tritt der Name als Bezeichnung der Gassenstücke um das Zentrum der öffentlichen Rechtssprechung auf. Mangels Belegen kann nicht festgestellt werden, ob ein Marktkreuz der K. den Namen gegeben hat. Die Verschiebung des Süd teils der K. datiert frühestens von 1440. Der Nordteil hiess von 1880-1975 Rathausgasse.
Lit.: KDM. 2

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Kreuzmatte
Bis zur Überbauung durch die LinkpfeilInsel Name des Areals zwischen Freiburg- und Murtenstrasse östlich des Friedbühls. Der Name stammt vom LinkpfeilElendenkreuz. Die K. hiess auch Inselmatte, da sie seit 1456 im Besitz des Seilerin- bzw. LinkpfeilInselspitals war.

Kreuzstalden
Oberer LinkpfeilStalden

Kreuzweg
Dieser Name im Kleinen LinkpfeilBremgartenwald bezieht sich auf die Kreuzung der beiden Nord-Süd und West-Ost verlaufenden Wege (Koord. : 199450/201750).

Kriesjan
Name im Gr. Bremgartenwald (Koord.: 597900/200300)

Krone
1) Gerechtigkeitsgasse 64/Postgasse 57. Schon vor 1470 an Stelle von drei Häusern errichteter Gasthof, der in der ersten Hälfte des 17. Jh. das erste Haus Berns ist. Die Postgassfront datiert von 1630. 1858 überträgt J. Kraft das Patent auf den LinkpfeilBernerhof, den er anfangs auf französisch noch «Couronne» nennt.
Lit.: KDM. 6
2) In den Sechziger- und Siebzigerjahren des 19. Jh. gab es im Haus Postgasse 59 eine Wirtschaft zur K.
3) Gerechtigkeitsgasse 66. Im 20. Jh. eröffnetes Restaurant, genannt in Anlehnung an 1).

Krone, Hintere
LinkpfeilVollenweiderhaus

Kronenbrunnen, auch Oberer
Postgassbrunnen Der 1732 erstmals erwähnte K. wird 1743/45 zusammen mit dem LinkpfeilMetzgergassbrunnen neu errichtet. Die heutige hochklassizistische Anlage - sie ist die einzige in Bern - wurde 1820/25 aufgestellt.
Standort: Vor dem Haus Postgasse 70
Lit.: KDM. 1

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Kronenhalle
LinkpfeilRoma

Kronenställe
LinkpfeilStaatsdruckerei

Krummenackerkeller
LinkpfeilAnker

Krummer Weg
Im 15. Jh. genannter Weg, der von der heutigen Rabbentalstrasse auf die Höhe des Altenbergs bei den Häusern Schänzlistrasse 45/47 führte.

Küherhaus
Innere LinkpfeilEnge

Kühhütte
Hütte Linkpfeilbei den Eichen , wenig nördlich des LinkpfeilStuder-Steins, abgebrochen 1809.

Kühschatten
Obstbaumgärten.
1) Auf dem LinkpfeilWankdorffeld (heute Areal des Freibades Wyler).
2) An der Nordwest-Ecke des LinkpfeilBurgdorfholzes (ungefähr an der Mittelholzerstrasse).

Kummergut
Landgut nördlich der Altenbergstrasse, dessen im 17. Jh. erbautes Hauptgebäude bei der Parzellierung in den Zwanzigerjahren des 20. Jh. abgebrochen wurde. Name nach dem letzten Besitzer.
Standort: Altenbergstrasse 76/78
Lit.: Haas, Altenberg

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Küngsbrunnen
1) Ein Brunnen südlich der Freiburgstrasse in der Gegend östlich des Brunnmattschulhauses. In den Jahren 1480-1482 wurde versucht, das Wasser des K. in die Stadt zu leiten. 1585 entstand ein vom Warmbächli angetriebenes Pumpwerk, mit dessen Hilfe die Weiterleitung des Wassers gelang.
Lit.: Morgenthaler, Trinkwasserversorgung
2) Kleiner K. Brunnen beim LinkpfeilBrunnhaus, Brunnmattstrasse 10.

Küngsbrunnenmatte
Die heutige Brunnmatt. Der Name geht auf die im 14. und 15. Jh. nachgewiesenen Besitzer zurück.
Lit.: Morgenthaler, Trinkwasserversorgung

Kunsthalle
Helvetiaplatz 1. In den Jahren 1917/18 vom «Verein der Kunsthalle Bern» erbaute Ausstellungshalle für meist zeitgenössische Kunst, eröffnet am 5. Oktober 1918.

Kunstmuseum
Hodlerstrasse 12. Seit Sigmund Wagners Bemühungen um ein K. gab es in Bern folgende Standorte permanenter Ausstellungen bildender Kunst: 1807 für kurze Zeit im Zunfthaus z. LinkpfeilAffen (Kramgasse 1), 1809-1864 im LinkpfeilAntikensaal (Herrengasse 25): Plastiken, 1839-1843 in der LinkpfeilAntonierkirche (Postgasse 62), 1843-1846 im LinkpfeilStift (Münsterplatz 3), 1846-1849 im LinkpfeilErlacherhof (Junkerngasse47), 1849-1864 im schwer zugänglichen obern Chor der LinkpfeilFranzösischen Kirche (Zeughausgasse 8), dann im LinkpfeilBundeshaus-West (Bundesgasse 1) bis zum Bezug des heutigen von Eugen Stettler 1876-1878 erbauten K. 1879. An ihm schuf Raphael Christen die Rundmedaillons (Zeus und Minerva). Die Statuen «Baukunst», «Bildhauerei» und «Malerei» von Alfred Lanz wurden 1895 aufgestellt. Der Ostanbau errichten 1932/36 Karl Indermühle, Salvisberg und Brechbühl.
Lit.: Berner Kunstmitteilungen 123/124, Januar/Februar 1971

Kunstschule
1) LinkpfeilLateinschule
2) LinkpfeilGewerbeschule

Küntigrube
LinkpfeilBrüggboden

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Künzli Café
LinkpfeilSchär

Kupferhammerschmiede
Eine K. mit Kohlhaus und Schleife befand sich im 19. Jh. im Haus Wasserwerkgasse 21 (und 23).

Küpfers Bad
LinkpfeilInnerbad

Kurhaus
LinkpfeilBlatternhaus 2)

Kursaal früher Kursaal Schänzli
Schänzlistrasse 71. Aus dem in den Siebzigerjahren des 19. Jh. eröffneten Restaurant Schänzli auf dem LinkpfeilSchänzli 1) entstand der K., der für die Landesausstellung 1914 vollständig umgebaut wurde. Der Theatersaal wurde 1932 neu erbaut.

Kürschnerbank
Vor 1483 befand sich eine Kürschnerbank oben an der Münstergasse.
Lit.: KDM. 6

Kürschnermarkt
LinkpfeilKesslergasse

Kurzengasse
Im ausgehenden Mittelalter Name des kurzen Strassenstücks zwischen dem Bubenbergrain und der Aare.
Lit.: von Rodt, Stadtgeschichte

Kurze Strasse
1) 1931 aufgehobener Name der Strasse zwischen den Gebäuden Bernastrasse 2 und Helvetiaplatz 6.
2) LinkpfeilBühlstrasse

Kuttlerturm
Der einzige ausgebaute Turm der LinkpfeilLangmauer wurde 1642 erbaut und 1821/24 abgebrochen. Sein Name mag eher darauf hinweisen, dass dieser abgelegene Turm den Kuttlern für ihre nicht eben wohlriechende Berufsausübung überlassen wurde, als dass er an Hans Kuttler, 1475 Venner zu Metzgern, erinnerte.
Standort: Unterhalb des Hauses Brunngasshalde 17
Lit.: Hofer, Wehrbauten

Kyburgstrasse
Vor 1910 gehörte die K. zum Turnweg.

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