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Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern

von Berchtold Weber (1976)

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Habeggermatt
Bis ins 19. Jh. Name des Feldes zwischen Laubeggstrasse, Haspelweg, Bitziusstrasse und Schosshaldenstrasse.

Häberli
In den Sechzigerjahren des 19. Jh. gab es im Haus Rathausgasse 35 eine Speisewirtschaft H.

Hackerbräu
LinkpfeilWächter

Hafermühle
Unter der LinkpfeilSchutzmühle und der Stampfe befand sich im 19. Jh. noch eine H. südlich des Hauses zum LinkpfeilPelikan
Standort: Langmauerweg 19

Hafnerhäuschen
Sulgenrain 11. Im zur LinkpfeilSulgeneck gehörenden H. gründete Beat Rudolf von Lerber 1826 die erste bernische Sonntagschule. Sein Sohn Theodor von Lerber quartierte 1855 das nachmalige LinkpfeilSeminar Muristalden im H. ein.
Lit.: Ev. Seminar Muristalden, Jubiläumsschrift 1854-1954, Bern 1954

Hafnerweg
Der seit 1897 so genannte Weg heisst heute Mezenerweg.

Hahnen, Goldener
Zu Beginn der Sechzigerjahre des 19. Jh. eröffnetes Hotel am Bärenplatz (Nr. 25/27, Käfiggässchen 26). Seit den Siebzigerjahren des 19. Jh. nur noch Restaurant LinkpfeilBörse.

Hakentürmchen
1345 erbautes Türmchen der äussern Mauer der 3. LinkpfeilStadtbefestigung, unmittelbar vor dem LinkpfeilZiegelturm. Mit diesem 1856 abgebrochen.
Standort: Vor dem Hause Christoffelgasse 3
Lit.: Hofer, Wehrbauten

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Halbmond
Aarbergergasse 59. Um die Mitte des 19. Jh. eröffnetes Restaurant.

Halenbrücke
Vom Staat Bern in den Jahren 1912/13 erbaut. Hauptbogen und 9 Seitenöffnungen total 237 m lang, ca. 40 m hoch über dem Wasser.

Haller
1) Café H. LinkpfeilBubenberg
2) Privatbank H. LinkpfeilGrenus-Haus

Hallerdenkmal
1) Die Bronzebüste des Berner Universalgelehrten Albrecht von Haller (1708-1777) im LinkpfeilBotanischen Garten ersetzte 1827 im LinkpfeilBarfüsserfriedhof die 1819 von Caldelari geschaffene Marmorbüste (heute in der Burgerbibliothek) und wurde 1859 mit der Verlegung des Botanischen Gartens an den heutigen Standort gebracht.
2) Anlässlich der Feier des 200. Geburtstages Albrecht von Hallers wurde 1908 das Denkmal auf der LinkpfeilGrossen Schanze enthüllt. Wegen des Baus der Parkterrasse wurde das H. entfernt, wobei die Ruhebänke und die Abschrankungen zerstört wurden. Wiederaufstellung des von Hugo Siegwart, Luzern, geschaffenen Denkmals 1967.

Hallergarten
Gesellschaftsstrasse 24. In den Siebzigerjahren des 19. Jh. eröffnetes Restaurant.

Hallerhaus
1) vulgär meist Wänteleburg. 1837 von Albrecht Carl Haller (1803-1855) erbautes grosses Rieghaus mit je 12 Zimmern und 12 Küchen auf den 5 Geschossen. Seit 1840 musste die Stadt einen Armeninspektor eigens für das H. einsetzen. Abgebrochen 1931.
Standort: Süd-Ecke Sennweg/Gesellschaftsstrasse, Sennweg 17/19, Gesellschaftsstrasse 35
2) LinkpfeilHolzwerkmeisterhaus
3) Zu Beginn des 18. Jh. für Jakob Sinner erbautes Haus, in dem später Albrecht von Haller wohnte. Abgebrochen 1911.
Standort: Kochergasse 5, Westteil

Hallerianum
LinkpfeilPhysiologisches Institut

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Handtuch, Schmales
Café LinkpfeilBieri 2)

Handwerkerschule
LinkpfeilGewerbeschule

Handwerkerstübli
Lorrainestrasse 9. Gegen Ende des 19. Jh. eröffnetes Restaurant.

Hangard
Der 1776/79 nach Plänen von Sprüngli und Ludwig Emanuel Zehender errichtete eingeschossige Bau nördlich des LinkpfeilArtillerieschopfs hiess H. Bis zum Abbruch 1856 für den Bau des LinkpfeilHauptbahnhofs scheint er meist schweres Artilleriematerial enthalten zu haben.
Standort: Bahnanlagen nördlich des LinkpfeilBurgerspitals
Lit.: KDM. 3

Hangende Fluh
Name eines Rebbergs am LinkpfeilAltenberg .
Lit.: Howald, Localregister, ungedruckt, Burgerbibliothek Bern

Harder-Besitzung
LinkpfeilJoliette

Harmonie
Hotelgasse 3. Um die Mitte des 19. Jh. eröffnetes Restaurant.

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Harnischturm
Langmauerweg 110. Erbaut vor 1269, seit 1557 auch Pulverturm; der Ostanbau zwischen 1667 und 1687 macht ihn zum grössten Pulvermagazin der Stadt bis 1699. Der H. soll auch Pfaffenturm geheissen haben. Am 7. Juni 1848 an Private verkauft. In der Folge erweitert zu Kerzen- und Seifenfabrik, auch LinkpfeilBotanischer Garten . Heute Taubstummenheim Aarhof. Dieser Name ist um 1885 aufgekommen.
Lit.: Hofer, Wehrbauten

Hartmannhaus
LinkpfeilKaiserhäuser

Harzturm
LinkpfeilBlutturm

Harzwürsttürmchen
Ein nur bei Durheim erwähntes Türmchen, das sich in der Nähe des LinkpfeilBlutturms befunden haben soll. Das H. ist entweder mit dem Blutturm identisch oder hat nie existiert.
Lit.: Durheim, Beschreibung

Hasenstand
Name im Könizbergwald (Koord.: 597200/197850).

Haslerstrasse
Oberer LinkpfeilVillettenmattweg

Hasli
Wohlenstrasse 51. Landgut an der Aare im Nordteil des Bremgartenwaldes, das die Stadt 1823 von Franz Albrecht von Jenner erwarb. Albrecht von Haller verbrachte dort einen Teil seiner Jugendzeit. Bis ins 18. Jh. soll das H. Fahrhalde geheissen haben. Heute befindet sich hier die Ethologische Station der Universität Bern.
Lit.: Walthard, Description

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Hasli-Fähre
Die Fähre vom LinkpfeilHasli nach Unterdettigen verschwand nach dem Bau der LinkpfeilNeubrücke. Die Johanniter-Kommende von Münchenbuchsee wurde als Eigentümerin der H. F. von Bern entschädigt.
Lit.: Morgenthaler, Felsenau

Haspelgasse, früher Hohlgasse
Der älteste Zugang zur Stadt von Osten her hat eine derart starke Steigung, dass er (nach dem Bau des LinkpfeilAlten Aargauerstaldens 1688 mit Fahrverbot belegt wurde. Später wurde oben ein Drehkreuz (Haspel) angebracht. Im 19. Jh. erfolgte der Einbau von Treppenstücken.
Lit.: Durheim, Beschreibung

Haspelgut, Haspelmatte
LinkpfeilSimongut

Haspelscheuer
Landwirtschaftliches Gebäude an der Südecke der Kreuzung Haspelgasse/Laubeggstrasse.
Standort: Laubeggstrasse 45

Hauptbahnhof
Bahnhofplatz 4. Durch Gemeindebeschluss vom 10. April 1856 wurde der Schweizerischen Central-BahnGesellschaft (LinkpfeilSCB) der Bau eines Kopfbahnhofs auf der LinkpfeilHundmatte zwischen LinkpfeilBurgerspital und LinkpfeilHeiliggeistkirche bewilligt. Am 1.Mai 1860 erfolgte die Betriebsübergabe, in den Jahren 1889/91 der Umbau zum Durchgangsbahnhof und 1930 die Verkleinerung des alten Kopfbahnhofes um 30 m. Die seit 1914 immer wieder aufflammenden Umbau- und Standortdiskussionen führten in der Gemeindeabstimmung vom 28. Oktober 1956 zum Beschluss, den H. nicht an der Laupenstrasse, sondern am alten Standort neu zu bauen. Der Umbau der ganzen Anlage dauerte von 1957 bis 1974.
Lit.: Nachrichtenblatt SBB 7/74; KDM. 3

Hauptgrube
Richtplatz für Enthauptungen im spätem 17. Jh.
Standort: Ungefähr 50 m südlich des LinkpfeilFriedbühl-Schulhauses Friedbühlstrasse 11
Lit.: KDM. 6

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Hauptpost
1) LinkpfeilKaufhaus
2) LinkpfeilBollwerkpost

Hauptwache
Theaterplatz 13. In den Jahren 1766/68 von Niklaus Sprüngli errichtete Hauptwache des 1688 aufgestellten Wachtkorps. Bis zum Bezug des LinkpfeilAmthauseses 2) diente die H. dem kantonalen Landjägerkorps, dann bis 1907 der Städtischen Polizeidirektion. 1909/10 zum Geschäftslokal umgebaut.
Lit.: KDM. 3

Hauptwache, Café
Café LinkpfeilZytglogge

Hauptwachplatz
LinkpfeilTheaterplatz

Häuser-Numerierung
LinkpfeilStadteinteilung

Haushaltungsschule
Fischerweg 3. Die 1891 im mittleren Teil des heutigen Hauses Inselgasse 1 gegründete H. des Gemeinnützigen Frauenvereins bezog 1895 eine Wohnung im LinkpfeilSinner-Haus (Gerechtigkeitsgasse 81) und 1896 das Haus Zähringerstrasse 14.1897 gliederte Bertha Trüssel (1853-1937) der H. ein Haushaltungslehrerinnen-Seminar, das erste der Schweiz, an. Das Gebäude am Fischerweg (heute Bertha Trüssel-Haus) konnten H. und Seminar 1904 beziehen. Das Haushaltungslehrerinnen-Seminar wurde 1948 kantonal, bezog 1951 provisorisch das Haus Länggass-Strasse 48 und konnte 1954 in den Neubau von Walter Schwaar an der Weltistrasse 40 einziehen. Die H., die heute auch die Hauspflegerinnen-Schule umfasst, hiess in den ersten Jahren ihres Bestehens gelegentlich auch Dienstbotenschule.
Lit.: H. Wahlen, Frauenwirken - Frauensegen, Bern 1971

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Hausleute-Friedhof
1730 wurde der erste Friedhof für Hintersassen zwischen der Stadtbachstrasse und dem Westteil der Laupenstrasse eingerichtet. 1770 wurde der H.-F. auf das Feld zwischen LinkpfeilBurgerspital und Linkpfeilgrosse Schanze verlegt (Hohliebe-Friedhof).Mit der Eröffnung des LinkpfeilMonbijou-Friedhofs wurde 1815 der H.-F. aufgehoben, doch besteht erst seit 1859 keine Trennung mehr von Burger- und Einwohnergräbern.
Lit.: Brechbühl, Länggasse

Hauspflegerinnenschule
LinkpfeilHaushaltungsschule

Hebammentörli
Kleines Tor neben einem Stadttor, insbesondere im äussern Tor des LinkpfeilMurtentors (1. Tor).

Hebammentür
Östliches Nordportal des LinkpfeilMünsters. Der Name H. hat sich bis ins 18. Jh. erhalten und hängt wahrscheinlich mit der ursprünglichen Aufstellung des Taufsteins zusammen. Die H. wurde 1421 begonnen. 1775/76 erhielt sie den Palmenkranz von Johann Conrad Wiser ins Tympanon (Entwurf von Niklaus Hebler). Damals wurde auch die Fiale des Trumeaus gekappt.
Standort: Gegenüber dem Haus Münstergasse 12
Lit.: KDM. 4

Hecht
1) Seidenweg 5. Im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. eröffnetes Restaurant.
2) LinkpfeilWilder_Mann

Heiliggeist-Kirche
Spitalgasse 44. 1. Bau: Kleine Kirche im kurz vor 1228 gegründeten LinkpfeilHeiliggeist-Spital und -Kloster. 2. Bau: In den Jahren 1482/96 errichtet, 1528-1604 profaniert, dann bis zum Abbruch 1726 als Spital-Kirche benützt. 3. Bau: 1726/29 von Niklaus Schiltknecht nach 11jähriger Planungsphase erbaut. Erste Orgel von 1804, zweite Orgel von 1933. Von den sechs Glocken des Geläutes stammt eine von 1596 und eine von 1728, die vier übrigen entstanden 1860. Die H. gilt als die schönste reformierte Barockkirche der Schweiz. Sie weist wie St. Pierre in Genf 2000 Sitzplätze auf und wird darin von keiner andern reformierten Kirche in der Schweiz übertroffen. Da einerseits 1726 römische Votivbeile unter der alten H. gefunden wurden und da andererseits die H. 8 Quintarii vom Osttor in Avenches entfernt ist und in der Verlängerung der 7 Quintarii messenden Limitationsachse Avenches-Hof Bümpliz liegt, kann vermutet werden, die H. stehe an der Stelle eines römischen Heiligtums.
Lit.: KDM. 5; Strahm, Studien zur Gründungsgeschichte der Stadt Bern, Bern 1935

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Heiliggeist-Kloster
LinkpfeilOberer Spital

Heiliggeist-Pfarrhaus
Spitalgasse 24. Einziger belegter Privatbau von Niklaus Schildknecht, der das Haus 1718 erwarb und der Gassenfront die heutige Gestalt gab. 1721-1888 dient das Haus als Pfarrhaus der Heiliggeistkirche. 1954/56 um ein Stockwerk erhöht.
Lit.: KDM. 2

Heiliggeist-Spital
LinkpfeilOberer Spital

Heiligkreuzkirche
Kastellweg 7. Beim Bau der H. durch Förderer, Basel 1969 fand man Töpferwerkstätten aus der Spät-La-Tène-Zeit.

Heimat
LinkpfeilHerberge zur Heimat

Helferhaus, Welsches
Von der Gründung der franz. Kirchgemeinde an (1624) bis 1806 befand sich die Wohnung des welschen Helfers im Haus Kornhausplatz 9, nachher in der heutigen LinkpfeilStadttheater-Direktion (Nägeligasse 1).
Lit.: KDM. 2

Helle (Hölle)
LinkpfeilRathaus 1)

Helvetia
1) Restaurant LinkpfeilSpitalacker
2) Zähringerstrasse 16. Im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. eröffnetes Restaurant.
3) In den Achtziger- und Neunzigerjahren des 19. Jh. gab es für kurze Zeit im Haus Speichergasse 3 ein Café H.
4) Vorgänger von H. 3) war die Speisewirtschaft H. im Haus Speichergasse 5, eröffnet in den Fünfzigerjahren des 19. Jh.
5) Lichtspielhaus H. Das 1911 eröffnete Kino verschwand nach dem Aufkommen modernerer Häuser.
Standort: Speichergasse 39

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Hemmannbrunnen
LinkpfeilSchegkenbrunnen

Henkerbrünnli
Das heutige, hochklassizistische H. wurde 1830 an Stelle eines ältern, gleichnamigen Brunnens errichtet. Wegen des Baus der LinkpfeilTiefenaustrasse musste es 1848 in die Gabelung zwischen dieser und der Neubrückstrasse versetzt werden. Am heutigen Ort an der Westseite der Kreuzung steht das H. seit 1960.
Lit.: KDM. 1

Henkergässli
LinkpfeilRyffligässli

Henkersbrunnenstrasse
In den Fünfzigerjahren des 19. Jh. hiess der Strassenzug Hodlerstrasse-Schützenmattstrasse gelegentlich H.

Hephata
In den Achtzigerjahren des 19. Jh. kleine Anstalt für schwerhörige, stotternde und taubstumme Kinder (gegründet 1881).
Standort: Nebengebäude des LinkpfeilJolimonts 2), Reichenbachstrasse 51

Herberge zur Heimat
Gerechtigkeitsgasse 52. 1910 wurde im 1760 von Niklaus Sprüngli für Emanuel von Wattenwyl entworfenen Haus die H. eingerichtet, nachdem sie vorher einige Jahre provisorisch im LinkpfeilSchlüssel untergebracht war. Sie konnte 1942 durch Hinzukauf des Hauses Nr. 50 erweitert werden.
Lit.: KDM. 2

Herkulessaal
Ein Saal der Vannaz-Besitzung, wo 1798 bis 1809 die Freimaurerloge «zur Hoffnung» ihr Lokal hatte.
Lit.: Durheim, Beschreibung

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Herren, Café
1) Café LinkpfeilHübscher
2) Café LinkpfeilRoderer

Herrenbrunnen
Bis zum Anfang des 16. Jh. Name des Brunnens am südlichen Brückenkopf der LinkpfeilNeubrücke. Nach Justinger sollen dort um 1335 die Herren von Hanau und Nassau turnierartige Belustigungen gegeben haben.

Herrengassbrunnen
Schon im 15. Jh. ist ein Sodbrunnen an der Herrengasse bezeugt. 1636 wird der H. an die Trinkwasserleitung angeschlossen und erhält Pfeiler und Becken von Joseph Plepp. Die heutigen Tröge wurden 1740 und 1749 erstellt, der Stock mit Säule und Vase wird Erasmus Ritter zugesehrieben.
Standort: Vor dem Haus Herrengasse 23
Lit.: KDM. 1

Herrengasse
1316 ist der Name Herrengass von Egerdon belegt. 1271 hatten die einst begüterten Herren von Egerdon (Aegerten am Gurten) ihr Stadthaus an der Herrengasse verkauft. 1491-1506 wurden die östlichsten, sonnseitigen Häuser zur Vergrösserung des LinkpfeilMünsterplatzes abgebrochen. Die Gasse reichte bis 1906 (Abbruch der LinkpfeilLateinschule) nur bis zur Nr. 36. Sie hiess auch Schulgasse (offiziell bis 1881).
Lit.: KDM. 2

Herrengass-Pfarrhäuser
Herrengasse 3, 5, 9 und 13. Nach der Reformation wurden die vier H. aus je zwei älteren schmalen Häusern zusammengebaut. Davon dienen heute noch die folgenden zwei als Pfarrhäuser : Das Haus Nr. 9 hiess wegen des noch heute im Keller vorhandenen Brunnens «zur Quelle». Am Haus Nr. 13 liess 1560 der Theologieprofessor Wolfgang Müslin/Musculus (1497-1563) in hebräischer Schrift den Anfang des 127. Psalmes am Sturz der Haustüre anbringen. Am Bogen über der Kellertüre, der knapp über dem Trottoir sichtbar ist, befindet sich die heute entstellte griechische Inschrift OINO O??GO XPO («Gebrauche ein wenig Wein», 1.Tim. 5.23).

Herter
Um die Wende vom 19. zum 20. Jh. befand sich im Haus Kramgasse 5 (LinkpfeilAffen) die Pension H.

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Herzkeller
Name der Kellerwirtschaft im Haus Hotelgasse 14.
Lit.: Howald, Brunnen 3

Herzogbrünnlein
Im 18. Jh. erwähnter Brunnen in der Gegend des Nord-Süd verlaufenden Teils der Wasserwerkgasse.
Lit.: Morgenthaler, Trinkwasser

Hess, Café
LinkpfeilSternenberg

High Noon
LinkpfeilGarnier

Hiltystrasse
Vor 1934 hiess die H. Tannackerstrasse, dann hiess sie bis 1948 Karl Hiltystrasse. Der Name erinnert an den Berner Rechtsgelehrten (1833-1909).

Hintere Gasse
LinkpfeilSpeichergasse

Hintergerbernkeller
LinkpfeilWurstembergerkeller

Hintersässen-Schulhaus
LinkpfeilStaldenschule

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Hirsbödeli
Flaches Landstück östlich der LinkpfeilFelsenaubrücke.

Hirsbrunnerhübeli
In der zweiten Hälfte des 19. Jh. Name für den Finkenhubel.

Hirschen
1) In der ersten Hälfte des 19. Jh. gab es im Haus Neuengasse 40 eine Pintenwirtschaft zum Telegraph. Nach der Eröffnung des Hauptbahnhofs entstand dort das Hotel H. Mit dem Umbau des Hauses verschwand das Hotel. Es blieb die Taverne Valaisanne.
2) H. oder Goldener H. LinkpfeilGrünenhof

Hirschenacker
Name im Kleinen Bremgartenwald (Koord.: 599700/201500).

Hirschengraben
1) Südteil des Grabens der 3. LinkpfeilStadtbefestigung . Seit dem 16. Jh. als H. verwendet. Nach 1634, als die Hirsche vor die LinkpfeilSchanzen gebracht wurden, hiess der H. Kleiner H. Aufgefüllt 1826/31 diente er bis zum Bau der LinkpfeilChristoffelgasse und des LinkpfeilBernerhofs am Ende der Fünfzigerjahre des 19. Jh. als LinkpfeilViehmarkt
Standort: Nördlich des Hauses Bubenbergplatz 3 bis zum Bernerhof (Bundesgasse 3)
2) Im heutigen H., dem jetzt aufgefüllten Stück Graben vor der WNW-Flanke der Bastion LinkpfeilChristoffel, wurden von 1634 bis 1876 Hirsche und zeitweise auch andere Tiere gehalten. Als Ersatz diente nachher der LinkpfeilHirschenpark
Lit.: Hofer, Wehrbauten

Hirschenpark, Wildpark
1876 wird die Engehalde zwischen Neubrück- und Tiefenaustrasse zur Aufnahme der Hirsche, welche in den übriggebliebenen Stücken des Stadtgrabens gehalten wurden, bestimmt. 1937 wird der H. mit der Eröffnung des LinkpfeilTierparks aufgehoben

Hirschenhalde, früher Hirzenhalde
Aarehang nördlich des LinkpfeilKnabenwaisenhauses und des Kunstmuseums.

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Hirschenmösli, früher Hirzenmösli
Kleines Moos am tiefsten Punkt des LinkpfeilJorden im Gr. Linkpfeil im Gr. Bremgartenwald (Koord.: 596720/200650).

Hirzen
LinkpfeilSternen

Hirzenhalde,-mösli
LinkpfeilHirschen-. Bis zu Beginn des 20. Jh. waren in Bern Aussprache und Schreibweise mit -z- geläufig.

Historisches Museum
Helvetiaplatz 5. In den Jahren 1892/94 durch Staat, Einwohner- und Burgergemeinde erbaut. 1920/22 südlich erweitert. 1938 erfolgte der Anbau des Schützenmuseums, das die Sammlung der seit 1885 dem H. M. angegliederten Schützenstube aufnimmt. Vorher hatte die «Antiquarische Gesellschaft» eine permanente Ausstellung in der LinkpfeilAntonierkirche (Postgasse 62) in den Jahren 1837-1843 zeigen können. Ein Teil der heutigen Sammlung war 1850/51 im Erdgeschoss der LinkpfeilKavalleriekaserne, dann im LinkpfeilGr. Zeughaus zugänglich. Nach Bezug der Zeughausbauten auf dem Beundenfeld wurde die Zeughaussammlung dorthin und 1881 in die LinkpfeilBibliotheksgalerie verlegt.
Lit.: KDM. 3

Hochfeld
LinkpfeilNeufeld

Hochgericht obenaus
1) Vor 1384 befand sich der Galgen in der Gegend des LinkpfeilLindenhofspitals 1) auf dem nachher Alter Galgenberg genannten Hügel.
2) 1384 wird der Galgen auf den höchsten Punkt des 1971 abgetragenen Hügels südöstlich des LinkpfeilFriedbühl-Schulhauses verlegt, wo er bis 1826 im Gebrauch steht.
Standort: Nordostende des LinkpfeilFriedbühls (Koord.: 598860/199740).
Lit.: KDM. 6

Hochgericht untenaus
Bis 1817 stand der Galgen im Gebrauch, der sich auf dem höchsten Punkt des Hügels im LinkpfeilSchönberg-Gut befand. Seine 3 Säulen bildeten nachher das Peristyl des Landhauses LinkpfeilGrünegg.
Standort: Gartenhaus des LinkpfeilSchönbergs, Laubeggstrasse 40 (Koord.: 602075/199960).
Lit.: KDM. 6

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Hochgerichtsrain
LinkpfeilGalgenrain

Hochschule
Die 1528 gegründete Theologenschule (LinkpfeilAkademie 1)) bezog 1535 das umgebaute LinkpfeilBarfüsserkloster. Sie hiess im Gegensatz zur LinkpfeilLateinschule auch Obere Schule. 1682 bezog die H. am alten Ort den Neubau von Samuel Jenner. 1799 wurde das Gebäude der 1798 aufgehobenen H. zum Hospital für krätzige Soldaten, dann zur helvetischen Nationaldruckerei. 1805 erfolgte auf A. F. v. Mutachs Betreiben die Gründung der LinkpfeilAkademie 2), die ihrerseits 1834 in die neugegründete LinkpfeilUniversität 1) überging. Der Umzug in deren Neubau auf der LinkpfeilGrossen Schanze folgte 1903. Das alte Gebäude der H. wurde Ende 1905 abgebrochen.
Standort: LinkpfeilCasino 2), Herrengasse 25
Lit.: KDM. 3

Hochschulbibliothek
LinkpfeilLateinschule

Hodler-Gedenktafel
Eine Tafel am LinkpfeilMatteschulhaus 1) erinnert an den Maler Ferdinand Hodler (1853-1918), der hier zur Schule ging.
Standort: Mühleplatz 16

Hodlerhübeli
LinkpfeilMartinshubel

Hodlerstrasse
1389 als Schegkenbrunngass erwähnt; im 18. Jh. heisst sie Hintere Speichergasse. 1798-1932 heisst die H. Waisenhausstrasse, dann Ferdinand Hodlerstrasse in Erinnerung an den Berner Maler (1853-1918). Weglassung des Vornamens 1948.
Lit.: KDM. 2

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Hoffnung, Zur
1) LinkpfeilJolimont
2) Im Haus zwischen dem LinkpfeilInterlakenhaus und dem LinkpfeilFrienisbergerhaus an der LinkpfeilWendschatzgasse gab es am Anfang des 19. Jh. eine Pintenwirtschaft zur H.
Standort: Nördlich des Hauses Nydegggasse 13
Lit.: Howald, Brunnen 2

Hofmann, Café
LinkpfeilLuntenhüsi

Hofstatt
Bis ins 17. Jh. kurz für Bubenberghofstatt (LinkpfeilErlacherhof), dann gelegentlich noch Name des Platzes nördlich des LinkpfeilBubenbergtörleins.

Hofweber, Café
Die im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. eröffnete, heute verschwundene Wirtschaft befand sich im Haus Muesmattstrasse 40.

Hohe Schule
LinkpfeilAkademie 1)

Hohlgasse
LinkpfeilHaspelgasse

Hohliebe
1) Landhaus, das schon am Ende des 15. Jh. belegt ist, 1623 für den Grafen de la Suze neu erbaut, 1669 als Pestlazarett eingerichtet und vor 1768 abgebrochen wurde. Es verlor, als die Schanze (H. 2) höher geschüttet wurde, die Aussicht auf die Stadt.
Standort: Ungefähr Sidlerstrasse 5
Lit.: Gruner, Deliciae
2) Nördlichste der 6 Bastionen der 4. LinkpfeilStadtbefestigung. 1622 erbaut. Die Cavalieren ihrer Krone lagen etwa 20 m höher als das heutige Strassenniveau. 1821 wurde auf dieser Bastion das tellurische LinkpfeilObservatorium erbaut. Nachdem 1835 und 1876 ein Drittel der Krone abgetragen worden war, erfolgte die letzte Ausebnung 1959 beim Bau des Instituts für exakte Wissenschaften.
Standort: LinkpfeilUniversität (Hochschulstrasse 4) und Sidlerstrasse 5
Lit.: Hofer, Wehrbauten

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Hohliebe-Friedhof
LinkpfeilHausleute-Friedhof

Holland, Hollanden
LinkpfeilHolligen

Holländerturm
Waisenhausplatz 15. Der 1623 erstmals erwähnte H. diente mit seinem Obergeschoss lange als Rauchsalon für aus holländischen Diensten zurückgekehrte Offiziere. Bei der Renovation von 1885 verschwanden die Vordächlein unter den Fenstern des Riegaufbaues. Die Restauration von 1975 brachte den Nachweis, dass der H. ein Wehrturm an der äussern Mauer der 2. LinkpfeilStadtbefestigung war.
Lit.: Hofer, Wehrbauten

Hollard & Schnell
Privatbank LinkpfeilSchnell

Hölle
Mittelhochdeutsch: helle LinkpfeilRathaus 1)

Holligen
1) Das früher Holland oder Hollanden genannte Gut mit Weiher (zugeschüttet 1690) und Mühle gehörte 1257 dem Deutschordenshaus Köniz. Das Schloss H. (Holligenstrasse 44) ist ein Wohnturm vom Anfang des 15. Jh., der später mehrfach erweitert und umgebaut worden ist. Es heisst im 19. Jh. auch Weiherschloss.
Lit.: KDM. 6
2) Restaurant H., Freiburgstrasse 68. Das schon im 19. Jh. bestehende Restaurant hiess bis kurz, vor dem Ersten Weltkrieg Frohheim, in der Mitte des 19. Jh. Routier- oder Käserwirtschaft.

Holligendrittel
LinkpfeilStadteinteilung

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Holligenfabrik
Eine im 18. Jh. gegründete und bis ins 19. Jh. existierende Fabrik für Indienne im Linkpfeiläussern Sulgenbach. Das Areal wurde 1941 bei der Verlängerung der LinkpfeilSchwarztorstrasse überbaut.
Standort: Effingerstrasse 107 und südlich anschliessend

Holligen-Schiessstand
Der 1865/66 eingerichtete H. lag wenig westlich des Restaurants LinkpfeilHolligen (Freiburgstrasse 68). Geschossen wurde parallel zum Stadtbach in nordwestlicher Richtung. Der Scheibenstand befand sich beim Gebäude Bahnstrasse 21.

Holligenstrasse
Bis zum Bau der LinkpfeilSchlossstrasse und zur Verlängerung der LinkpfeilSchwarztorstrasse reichte die H. dem LinkpfeilStadtbach entlang bis hinauf zur Freiburgstrasse (Haus Nr. 21).

vom Holz-Haus
LinkpfeilCyro-Haus

Holzer, Café
Café LinkpfeilSchmutz

Hölzern-Werkmeister-Mätteli
LinkpfeilZehendermätteli

Hölziger Ofen
Landgut östlich der Seftigenstrasse am heutigen Holzikofenweg. Der Name kommt von einem im Herrenhaus eingebauten hölzernen Schrank in Form eines Kachelofens, der das Pendant zum richtigen Ofen bildete.
Standort: Ungefähr Holzikofenweg 11

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Holzikofenweg
Benannt nach dem frühern Landgut LinkpfeilHölziger_Ofen.

Holzmarkt
1) LinkpfeilWaisenhausplatz
2) LinkpfeilBärenplatz

Holzplatz
Der fälschlicherweise auch Holzwerkhof genannte Platz im LinkpfeilMarzili diente der Lagerung von Bau- und im 19. Jh. vor allem von Brennholz. Mit dem Bau des LinkpfeilGaswerks verschwand der H. teilweise und mit der Verlegung des Gaswerks 1876 vollständig. Ursprüngliches Areal: Weihergasse-Marzilistrasse-Brückenstrasse-Aarstrasse
Lit.: Walthard, Description

Holzrütiturm
LinkpfeilZiegelturm

Holzwerkhof
1) 1614 zwischen dem LinkpfeilOb. Marzilitor und dem LinkpfeilOberen Graben errichtet. Im spätem 17. Jh. aufgestockt. Die Obergeschosse des Nordflügels dienten zu dieser Zeit als Kornlager. Auch Grosser Werkhof genannt. 1850 für den Bau des LinkpfeilBundeshauses West abgebrochen (LinkpfeilWerkhof_am_Hirschengraben).
Standort: Bundeshaus West, Bundesgasse 1
Lit.: KDM. 3
2) LinkpfeilHolzplatz

Holzwerkmeisterhaus
Seit dem 17. Jh. ist das H. Amtswohnung des Holz Werkmeisters. Es wurde 1808 vom damaligen Amtsinhaber Karl Gabriel Haller erworben und aufgestockt. Das Haus mit der markanten Silhouette und den Blitzableitern hiess fortan Hallerhaus. Es wurde 1866 beim Bau der LinkpfeilKantonalbank abgebrochen.
Standort: Bundesplatz 8 Sommersitz des Holzwerkmeisters LinkpfeilZehendermätteli .
Lit.: KDM. 3

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Hongkong
LinkpfeilAmthaus 3)

Hopfenkranz
1) Neuengasse 1. Solange 2) bestand, hiess dieses um die Mitte des 19. Jh. eröffnete Restaurant Oberer H. Um 1745 mit Nr. 3 zusammen erbaut, innen 1942 total umgestaltet.
2) Unterer H. Das im Ersten Weltkrieg verschwundene Restaurant wurde um die Mitte des 19. Jh. eröffnet.
Standort: Gerberngasse 11

Hopfgut
Brunnmattstrasse 50. Nach dem Besitzer am Anfang des 20. Jh. genanntes Landgut, das während des Ersten Weltkriegs und in den folgenden Jahren grösstenteils parzelliert und überbaut wurde. Das H. hiess gelegentlich auch LinkpfeilÄusseres Sulgenbach-Gut.

Hormansgasse, auch Hormatsgasse
Seit 1300 ist der Name belegt für die heutige LinkpfeilRathaus- 2) und LinkpfeilPostgasse. Das namengebende Geschlecht ist in Bern 1224-1326 bezeugt. Seit 1619 heisst der obere Teil Metzgergasse, der untere Teil heisst seit 1798 Postgasse.
Lit.: KDM. 2

Hormatgassbrunnen
LinkpfeilMaybrunnen

Hörmatgassgässli
Heute Antoniergässchen

Horn
Eine im 15. Jh. erwähnte Erhebung oben am LinkpfeilAltenberg .
Standort: Ungefähr Schänzlistrasse 45/47

Hosenlupf
Seit dem 19. Jh. Name der Uferpartie links der Aare, östlich der LinkpfeilFelsenau und südlich der Kirche von Bremgarten.

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Hospital für krätzige Soldaten
LinkpfeilHochschule

Hospiz zur Heimat
LinkpfeilHerberge.

Hotels
LinkpfeilGastgewerbe

Hôtel de Musique
Theaterplatz 7/Hotelgasse 10. Eine 1766 eigens zu diesem Zweck gegründete Aktiengesellschaft (die älteste in Bern) lässt in den Jahren 1767/69 von Niklaus Sprüngli und Waeber (Holzwerk) das H. d. M. erbauen. Trotz eingebauter Bühne darf es bis 1798 nur zu Bällen und Festen, nicht aber für Theater verwendet werden. 1836/38 wird der Theatersaal ausgebaut. Von 1862 bis 1903 dient es als Stadttheater. Das Café du Théâtre im Erdgeschoss bestand schon vor der Mitte des 19. Jh. Die Renovation des Hauses 1904/05 unter René von Wurstemberger zerstörte die Freitreppen und die Proportionen des Erdgeschosses. Der Theatersaal verschwand dabei.
Lit.: KDM. 2

Hotelgasse
Nachdem 1331 erstmals ein Haus an die Mauer der 1. LinkpfeilStadtbefestigung gebaut worden war, hiess die Gasse bis ins 16. Jh. an der alten Ringmauer. Dann heisst sie an der Ankenwaag, im 18. Jh. am Käsmärit, nach dem Bau des LinkpfeilHôtel de Musique Hotellaube. Im 19. Jh. ist der offizielle Name Theatergasse, seit 1881 H. Den Südabschluss der Gasse bildete bis zu ihrem Abbruch 1909 die LinkpfeilBibliothekgalerie.
Lit.: KDM. 2

Hotelkeller
Die Kellerwirtschaft des LinkpfeilHôtel de Musique hiess seit dem letzten Jahrzehnt des 19. Jh. Bankenkeller und wurde vor dem Ersten Weltkrieg geschlossen.
Standort: Hotelgasse 10

Hotellaube
LinkpfeilHotelgasse

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Hotelplatz
LinkpfeilPolizeigasse

Hubelgut
1) LinkpfeilWeyermannshaus-Gut
2) LinkpfeilEngländerhubel

Hübeli
1) Haus auf dem Donnerbühl.
Standort: Ungefähr Wildhainweg 20
2) LinkpfeilAlpenegg
3) LinkpfeilWild'sches Sommerhaus
4) LinkpfeilFischer-Gut 2)
5) LinkpfeilMon Repos

Hubelmatte
Flurname am Westhang des LinkpfeilVejelihubels.

Hübscher, Café
heute Restaurant Matte Gerberngasse 34. Das im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. eröffnete Restaurant hiess zuerst Café Herren, dann Café Wälti und seit dem Ersten Weltkrieg C. H. Dieser Name ist populär geblieben.

Hugenotten-Gedenktafel
LinkpfeilRefugianten-Gedenktafel

Hügli, Café
Café LinkpfeilPostgasse

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Hugspital
Am Ende des 19. Jh. bestehendes Privatspital.
Standort: Belpstrasse 48

Hühnersädel
Landhaus, abgebrochen 1883. Es hiess zu Beginn des 19. Jh. auch Näherer Claretsack.
Standort: Seftigenstrasse 9

Hummelhaus
LinkpfeilKirchbergerhof

Humbertbrücke
LinkpfeilPredigerbrücke

Humboltianum
LinkpfeilSiloah

Hundmatte
LinkpfeilBahnhofplatz

Hungerbrunnen
Brunnen unten im LinkpfeilGerberngraben , der beim Neubau der LinkpfeilSilberstrecke neu gestaltet wird und fortan Silberstreckebrunnen heisst.
Lit.: Howald, Brunnen 3

Hunzikerhübeli
Sulgeneckstrasse 25/27. In der Mitte des 19. Jh. erbaute und nach einem frühern Besitzer genannte Landhäuser, die im letzten Viertel des 19. Jh. auch Armins- oder Eichrain (Nr. 25) und Blumenrain (Nr. 27) heissen.

Hütte
Bezeichnung eines Werkhofs, insbesondere des LinkpfeilMünsterwerkhofs.

Hypothekarkasse
Schwanengasse 2. Vor dem Bau des heutigen Gebäudes zu Beginn der Achtzigerjahre des 19. Jh. befand sich die H. von 1846 bis 1869 im LinkpfeilStift (Münsterplatz 3), dann im Gebäude der LinkpfeilKantonalbank (Bundesplatz 8).

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