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Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern

von Berchtold Weber (1976)

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Ebni
LinkpfeilSchwendplatz

Edelweiss
LinkpfeilDiana 1)

Eden
Kurz vor dem Ersten Weltkrieg gegründete Pension.
Standort: Choisystrasse 1

Edle Gasse
LinkpfeilJunkerngasse

Effingergarten
In den Achtzigerjahren des 19. Jh. eröffnete, heute verschwundene Wirtschaft.
Standort: Effingerstrasse 18

Effingerhaus
Münstergasse 32. Im 2. Jahrzehnt des 18. Jh. wurde der Südteil der beiden ersten Häuser westlich des LinkpfeilMünstergässchens vereinigt und neu erbaut. Dieses nach einem früheren Besitzer genannte Haus beherbergte in der ersten Zeit nach ihrer Gründung in den Sechzigerjahren des 19. Jh. die Bank von Büren & Cie, die später in die Linkpfeilvon Büren-Besitzung (Käfiggässchen 5) verlegt wurde und nach deren Abbruch bis zur Aufhebung des Instituts im Haus Bundesgasse 28 untergebracht war, wo sich vorher während weniger Jahre die Centralbank befunden hatte.
Lit.: KDM. 2

Effingerstrasse
Genannt nach dem Berner Stadtpräsidenten von 1849 bis 1863 Friedrich Ludwig von Effinger. Erbaut 1878 bis zur Brunnmattstrasse; 1941 bis zur Könizstrasse verlängert.
Lit.: Feller, Stadt Bern

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Egelberg
Schosshaldenstrasse 32. Vielleicht von Niklaus Sprüngli erbautes Landhaus.

Egelmoos
1) LinkpfeilMuesmatt
2) früherer Name des Mooses, in dem im 19. Jh. der Tümpel für die Gewinnung von Natureis vergrössert wurde. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg entstand durch Melioration der heutige Egelsee mit dem Park.
3) Name des Vorstadthauses Muristrasse 29.

Egelsee
LinkpfeilEgelmoos 2)

Egerdon-Gasse
LinkpfeilHerrengasse

Eggerschule
LinkpfeilLerberschule

Egg-Gut
Landgut am Kollerweg (LinkpfeilGryf-Egg ).

Egghölzli
Muristrasse 184. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. erbaute Villa.

Egghölzlistrasse
Vor 1957 hiess die E. Egghölzliweg.

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Eggimannstrasse
Die E. erinnert an Karl Joh. Eggimann (1843-1900), der es mit seinem Legat für wohltätige und gemeinnützige Zwecke der Stadt Bern ermöglicht hat, die an ihr gelegene Kinderkrippe Ausserholligen zu errichten.

Eggturm, Grosser
LinkpfeilWurstembergerturm

Eichenbühl-Sod
Sodbrunnen Linkpfeilbei den Eichen südlich der Studerstrasse. Der E. hiess im 19. Jh. auch Kessisod.
Lit.: Morgenthaler, Felsenau

Eichholz
Im 13. Jh. Name des LinkpfeilWylerholzes.

Eichmatt
Im letzten Viertel des 19. Jh. Name eines Vorstadthauses im Weissenbühl.
Standort: Schwarzenburgstrasse 8

Eichplatz
LinkpfeilBei den Eichen

Eichrain
LinkpfeilHunzikerhübeli

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Eiger
Belpstrasse 73. Zum heutigen Restaurant E. gehörte auch der im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. eröffnete Gasthof E. an der Belpstrasse 75.

Eigerstrasse
Seit 1964 heisst der Ost-West verlaufende Teil der frühern LinkpfeilWabernstrasse mit der westlichen Zufahrt zur LinkpfeilMonbijoubrücke E.

Eigerweg
Bis 1960 offizieller Name des Weges zwischen Rallig- und Bäckereiweg.

Eilgut, Café
In den Achtzigerjahren des 19. Jh. eröffnete, spätestens beim Bau des LinkpfeilEisenbahnviadukts verschwundene Wirtschaft.
Standort: Neubrückstrasse 13

Eilgutgasse
Von 1881 bis 1970, bis zum Abbruch der alten Bahnhofhalle, Name der kurzen Gasse zwischen Burgerspital und Bahnhof. Weil in dieser Gasse in der ersten Hälfte des 20. Jh. täglich Milch umgeladen wurde, hiess die E. allgemein Milchgässli. Offiziell wurde der Name E. schon 1941 aufgehoben.

Einstein-Haus
Kramgasse 49. Albert Einstein (1879-1955) wohnte während seines Aufenthaltes in Bern (1902-1909) längere Zeit im E.
Lit.: M. Flückiger, Albert Einstein in Bern, Bern 1974

Eintracht
Flurstrasse 24. Zu Beginn des 20. Jh. eröffnete Wirtschaft.

Einwohnermädchenschule
Die 1836 gegründete E. ist Nachfolgerin der alten LinkpfeilMeitlilehr. Sie umfasst von Anfang an alle Stufen vom Kindergarten bis zum Seminar. Nach ihrem langjährigen Direktor Gustav Fröhlich (1811-1873) heisst sie oft Fröhlich-Schule. 1880 wird sie mit der LinkpfeilStädt. Mädchenschule vereinigt.
Standorte: 1836: Brunngasse 66; 1837/38: LinkpfeilPredigerkloster (Predigergasse 3); 1838-1857: Erdgeschoss des LinkpfeilRathauses des Äusseren Standes (Zeughausgasse 17); 1857-1873: LinkpfeilNägelihaus 2) (Kornhausplatz 11) und Brunngasse 70; 1873-1880: Bundesgasse 26
Lit.: Rothen, Mädchenschule

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Eisenbahnbrücke, Rote
Brücke In den Jahren 1856/58 nach einem Projekt von Gränicher erbaute Eisenbrücke zur Einführung der LinkpfeilSCB in den LinkpfeilHauptbahnhof. Wegen der scheuenden Pferde kam es auf der Fahrbahn im untern Geschoss der Brücke immer wieder zu Unfällen, was zum Populärnamen Würgengel führte. Der früheste Populärname, Chrätze, wies auf die Gitterkonstruktion. Verstärkt 1899 und 1921. Der Fahr- und Fussweg wird 1930 nach der Eröffnung der LinkpfeilLorrainebrücke gesperrt. Nach der Eröffnung des LinkpfeilEisenbahnviadukts wird die E. 1941 abgebrochen.
Standort: Parallel zur LinkpfeilLorrainebrücke auf deren NW-Seite
Lit.: KDM. 1; Bloesch, Bern

Eisenbahnviadukt
Erbaut in den Jahren 1936/41 als Ersatz für die LinkpfeilEisenbahnbrücke von 1858. Gesamtlänge ca. 1100 m, davon 330 m eigentliche Aarebrücke. Spannweite des Bogens 150 m, Höhe 47 m.

Eisgrube
Um die Mitte des 19. Jh. befand sich eine E. an der Postgasshalde, in der das meist im LinkpfeilEgelmoos 2) gebrochene Eis aufbewahrt wurde.
Lit.: Howald, Brunnen 3

Elektrizitätswerk Felsenau
LinkpfeilFelsenau-Kraftwerk

Elektrizitätswerk Matte
LinkpfeilMattenwerk

Elendenherberge
Gestiftet 1395/96 von den Brüdern Rudolf u. Heinrich Seiler zur Beherbung von Heiliggrabfahrern, später auch von Pilgern nach Santiago de Compostela. Deshalb heisst die E. am Ende des 15. Jh. auch St. Jakobsspital. 1466 bemalt Heinrich Büchler die Fassade. 1531 hebt die Vennerkammer die Anstalt auf und überweist das Vermögen dem LinkpfeilObern Spital. (Elende sind Pilger, fremde Durchreisende.)
Standort: Brunngasse 68
Lit.: KDM. 1

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Elendenkreuzkapelle
Die 1365 von Niclaus von Gysenstein und Thomas Biderbo gestiftete E. beim Äusseren oder Elendenkreuz gelangte 1512 vom Könizer Komtur an die Stadt.
Standort: In der Gabelung von Freiburg- und Murtenstrasse, nördlich des Hauses Freiburgstrasse 3
Lit.: JbBHM 7/1927

Elfenau
Elfenauweg 91. Die emigrierte russische Grossfürstin Anna Feodorowna (1781-1860) erwarb 1814 das Brunnaderngut mit dem um 1735 erbauten Landhaus. 1816 liess sie den Namen E. amtlich eintragen. Seit 1918 gehört die E. der Stadt Bern, welche dort 1928/29 die Stadtgärtnerei einrichtete.
Lit.: KDM. 6

Elfenaubrunnen, früher Inselgassbrunnen
Die 1850 errichtete spätklassizistische Anlage ersetzt an der LinkpfeilKochergasse den unschönen Brunnen von 1744. Der 5,2 m lange Trog ist der zweitlängste Monolith-Trog in Bern (LinkpfeilMittlerer Neuengassbrunnen). Standorte: Vor 1850: In der Gassenmitte südlich des Hauses Münzgraben 6; nach 1850: südlich des LinkpfeilBundeshauses-Nord (Amthausgasse 15); 1926 bei der Einrichtung des Einbahnstrassensystems Kochergasse/Amthausgasse entfernt und bald darauf in der LinkpfeilElfenau aufgestellt.
Lit.: KDM. 1

Elfenau-Naturschutzgebiet
Die bei der Aarekorrektion von 1830 entstandene Bucht wurde mit dem angrenzenden Hang 1936 zum Naturschutzgebiet erklärt.

Elisabethenstrasse
Die E. wurde 1900 auf Wunsch des damaligen Grundbesitzers so benannt.

Elite
Zieglerstrasse 12. Während des Ersten Weltkriegs gegründete Pension. Heute Altersheim Sonnhalde.

Emmenthalerhof
In den Siebzigerjahren des 19. Jh. eröffnetes Hotel. Seit dem Neubau des Hauses in den Fünfzigerjahren des 20. Jh.: Café Bali.
Standort: Neuengasse 19

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Enge
1) Ausgehend von der schmalen Landbrücke südlich des LinkpfeilRossfelds 1), heisst die Gegend an der Enge- und der Reichenbachstrasse seit alters E.
2) Bis 1881 offizielle Bezeichnung der LinkpfeilMattenenge.

Enge, Äussere
Reichenbachstrasse 2. In den Achtzigerjahren des 19 Jh. eröffnetes Restaurant. In unmittelbarer Nähe befand sich schon im ersten Viertel des 19. Jh. die Wirtschaft Belmont, die in der zweiten Hälfte der Dreissigerjahre z. Goldenen Löwen hiess.
Lit.: Sommerlatt, Adressenbuch

Enge, Innere
Engestrasse 54. Nach Anlage der LinkpfeilEngeallee wurde das Viererhaus obenaus als Küherhaus neu erbaut. Das beliebte Ausflugsziel mit Gartenwirtschaft wurde 1820 im klassizistischen Stil umgebaut und 1864 abgebrochen. An seiner Stelle entstand die I. E., die 1945/46 erweitert wurde.
Lit.: KDM. 1

Engeallee
In den Jahren 1738/40 und 1753 wurde die E. vom Viererobmann Gruber als Doppelweg mit Ulmen, Laubwänden, Rasenparterres und Ruhebänken angelegt. Der Fussweg verlief östlich des LinkpfeilKüherhauses, die Strasse westlich davon. Das LinkpfeilSoldatendenkmal wurde 1964 errichtet. Der Brunnen wurde Ende 1947 aufgestellt.

Engebrunnen
Seit der Mitte des 18. Jh. gab es in der LinkpfeilEngeallee einen Brunnen. Der heutige E. wurde Ende 1947 aufgestellt.

Engehalbinsel
Die vom gewundenen Lauf der LinkpfeilAare nördlich der Äussern LinkpfeilEnge umflossene E. war in der späten Eisenzeit und unter römischer Herrschaft besiedelt. Wall und Graben der Spät-La-Tène-Siedlung lagen beim Tunnel der Felsenaustrasse unter der Reichenbachstrasse, diejenigen der gallorömischen Siedlung bei der LinkpfeilMatthäuskirche (Reichenbachstrasse 114).
Lit.: Müller-Beck, Besiedelung der E., 43/44. Bericht der Römisch-Germanischen Kommission, Berlin 1964

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Engehaldestrasse
Nach dem LinkpfeilSchlachthaus Engehalde hiess die E. 1870-1916 Schlachthausweg, dann bis 1926 Molkereiweg.

Engehof
Ca. 1865 erbautes Landhaus, das vor 1878 Engewald hiess. Nach Abbruch des Hauses LinkpfeilBelmont 1) bekam es im 20. Jh. dessen Namen. Im Garten des Vorgängerbaus wurde gegen Ende des 18. Jh. die erste Sternwarte der Schweiz, «Urania», errichtet (LinkpfeilObservatorium).
Standort: Reichenbachstrasse 8; Urania: Reichenbachstrasse 12

Engekapelle
LinkpfeilAegidius-Kapelle

Engel, Haus zum
Das Haus zum E. soll sich nach Howald an der Sonnseite der LinkpfeilKramgasse unterhalb der LinkpfeilSchaal befunden haben.

Engel-Gut
Schützenweg 22. Im 18. Jh. Landgut des Landvogts Franz Christoph Engel (1740-1820) von Oron, 1853 neu erbaut.
Lit.: Hebeisen, Lorraine

Engemeister-Gut
1515 erwähntes Landhaus am Südausgang des Engewaldes, Amtswohnung des Engemeisters. Der Herrenstock wurde beim Bau der LinkpfeilMatthäuskirche, das Bauernhaus 1969 abgebrochen. Damals fand man die Fundamente eines dritten gallorömischen Tempels, (LinkpfeilAegidiuskapelle).
Standort: Reichenbachstrasse 138 und 142

Engeried
LinkpfeilDaxelhofer-Gut

Engeried-Spital
Riedweg 3, 5 und 11. Auf einem Teil des LinkpfeilDaxelhofer- oder Engeried-Gutes entstand 1907 die Privatklinik E., deren Gebäude 1927 erweitert und zu Beginn der Sechzigerjahre des 20. Jh. mit einem Neubau ergänzt wurde, während der Altbau (Nr. 11) ein Altersheim aufnahm.

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Enge-Schulhaus
Studerstrasse 56. Erbaut 1909/11.

Engesteg
Der eiserne Fussgängersteg wurde 1908 beim Bau des Stauwehrs Engehalde errichtet. Vorher befand sich an seiner Stelle die untere Felsenaufähre.

Engewald
1) Wald auf der Engehalbinsel.
2) LinkpfeilEngehof

Engländerhubel
Das frühere Landgut Donnerbühl, auch Hubelgut genannt heisst, seitdem es Aronld König, ein Rückwanderer aus England, 1845-1853 bewohnt hat, E. In der gleichen Zeit befand sich auch die britische Gesandtschaft im Herrenstock, Freiburgstrasse 41, der heute als Inselheim dient.

Englische Anlagen
Bereits 1873 genannter Name der Anlagen im englischen Stil. Der Name hat mit der englischen Berne-Land-Company nichts zu tun, sondern stammt von der Kirchenfeld-Gesellschaft, die 1871 das Kirchenfeld überbauen wollte.

Englische Kirche, St.Ursula's Church
Jubiläumsplatz 2. Erbaut 1908. Seit 1846 fanden gelegentlich anglikanische Gottesdienste in der Kapelle des LinkpfeilBurgerspitals statt.

Entbindungsanstalt
Am 1. Dezember 1781 beginnt an der LinkpfeilInsel der erste dreimonatige Hebammenkurs an der ersten E. Berns. Später wird die E. ins Obergeschoss des LinkpfeilInterlaknerhauses verlegt. 1834 zieht die E. ins ehemalige LinkpfeilSalzkammergebäude (Brunngasse 48) um, das 1853 neu aufgebaut wird. Seit 1876 befindet sich die E. im heutigen LinkpfeilFrauenspital.
Lit.: Durheim, Beschreibung

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Entengraben
Im frühen 19. Jh. Name des mittleren Teils des Grabens der 4. LinkpfeilStadtbefestigung. Bereits 1823/24 mit der Erdmasse der LinkpfeilFreitagsschanze gefüllt. Lage: LinkpfeilChristoffelturm bis LinkpfeilGolatenmatttor
Lit.: Hofer, Wehrbauten

Eremitage
Ca. 1875 erbautes Vorstadthaus am Altenberg.
Standort: Altenbergstrasse 112, heute Südteil des Hauses Rabbentalstrasse 65

Erkercafé
Name der im zweiten Drittel des 19. Jh. in einem der Eckpavillons auf der LinkpfeilPlattform bestehenden Kaffeewirtschaft.
Lit.: Howald, Brunnen 1

Erlach-Denkmal
Das von Joseph Simon Volmar geschaffene E. für Rudolf von Erlach, den Sieger bei Laupen (1339), mit dem Sockel von Gottlieb Hebler wurde am 12. Mai 1849 auf dem Münsterplatz enthüllt. Nachdem es 1961 entfernt worden war, folgten für dieses erste Reiterstandbild der Schweiz auf provisorischem Sockel zwei Standorte: östlicher Teil der LinkpfeilPlattform mit Blick nach Westen und später beim Chor des LinkpfeilMünsters, dem Hause Münstergasse 4 gegenüber, mit Blick nach Osten. Die endgültige Aufstellung an der LinkpfeilGrabenpromenade im Juli 1969 erlaubte es, das E. als Ganzes mit Sockel und Bären zu erhalten. Ursprünglicher
Standort: Vor dem Haus Münsterplatz 12 in der Platzmitte mit Blick nach Osten Heutiger
Standort: Dem LinkpfeilStadttheater, Kornhausplatz 20, gegenüber mit Blick nach Westen
Lit.: KDM. 1

Erlach-Haus
1) LinkpfeilLerberhaus
2) Junkerngasse 55. Der nachmalige Schultheiss Rudolf von Erlach († 1507) liess an der Hoffassade seines Hauses sein Wappen mit dem seiner ersten Frau, Barbara von Praroman († gegen 1480), anbringen. Der heutige Bau stammt aus den Jahren 1720-1735.
3) Junkerngasse 25. Gegen Ende des 15. Jh. aus zwei Häusern zusammengeschlossenes Gebäude, das Bernhard von Erlach 1559 umbauen lässt. Das Wappenschild geht auf diesen Umbau zurück. Die heutige Gestalt bekam das E. in der Mitte des 18. Jh.
Lit.: KDM. 2

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Erlacherhof
Junkerngasse 47. Das im 14. Jh. aus zwei alten Häusern zusammengeschlossene und in der Mitte des 15. Jh. um ein drittes erweiterte Stadthaus der von Bubenberg umfasste im westlichsten Teil das alte Blankenburghaus. In der Mitte des 17. Jh. umgebaut erfährt das alte Bubenberghaus (auch Bubenberghofstatt oder kurz Hofstatt genannt) in den Jahren 1745-1752 den unter Hieronymus von Erlach begonnenen vollständigen Umbau zum E. Als Baumeister wirkten dabei vermutlich Albrecht Stürler († 1748), nachher eventuell Joh. Aug. Nahl. Der E. diente in der Mediationszeit als LinkpfeilMattenschule und war seit dem 1. Jahrzehnt des 19. Jh. bis 1831 Sitz der französischen Botschaft. Von 1848 an enthielt er die Amtsräume des Bundesrates, die 1857 ins LinkpfeilBundeshaus-West verlegt wurden. Seither beherbergt er Teile der Gemeindeverwaltung.
Lit.: KDM. 2

Erlacherhof-Stallungen
LinkpfeilSpeiseanstalt der untern Stadt

Erlach-Ligerz-Kapelle
Kapelle südlich der Turmhalle des LinkpfeilMünsters. Der Schlussstein des 1475 von Niklaus Birenvogt errichteten Gewölbes trägt ein Allianzwappen von Gurtenfry-Lombach. Vermutlich von Urs Werder wurden 1460/70 die Wappenscheiben Ulrich von Erlachs und seiner 3. Gemahlin Jonata von Erlach-von Ligerz geschaffen. Die genannte war Stifterin des hier aufgestellten Altars für Johannes den Täufer und Johannes den Evangelisten. Die Sigristenstube wurde 1897, die Pfarrstübe 1909 abgetrennt.
Lit.: KDM. 4

Erlach-Kapelle
LinkpfeilKrauchthal-Kapelle

Ermitage
1) Restaurant LinkpfeilWinkelried 1)
2) LinkpfeilEremitage

Ernst-Besitzung
LinkpfeilKnaben- und LinkpfeilMädchenwaisenhaus

Zum Anfang

von Ernst & Cie
Marktgasse 63. Die Bank befand sich seit ihrer Gründung 1869 bis zum Bezug des Neubaus (1973) im Hause Bärenplatz 4.

von Ernst, Armand von E. & Cie., Privatbankiers
Bundesgasse 30. Seit die 1812 gegründete Bank in den Achtzigerjahren des 19. Jh. den heutigen Namen erhielt, befand sie sich bis weit ins 20. Jh. im Haus Bundesgasse 6.

Ernst-Otz-Heim
LinkpfeilPfründerhaus

Ersparniskasse, Burgerliche
Bundesgasse 28. Nach Aufhebung der Bank von Büren (LinkpfeilEffingerhaus) zog die 1820 gegründete B. E. ins heutige Gebäude, nachdem sie bis zum Ersten Weltkrieg zusammen mit der LinkpfeilDeposito-Cassa (zuletzt Bundesgasse 6, vor den Siebzigerjahren des 19. Jh. im Hause Rathausgasse 82) und nachher im Hause Marktgasse 46 untergebracht war.
Lit.: Schaufelberger, Bankwesen

Ersparniskasse für die Einwohner des Amtsbezirkes Bern
LinkpfeilMarcuard

Espagne, Café d'
Das um die Mitte des 19. Jh. eröffnete Restaurant de la Place hiess seit den Siebzigerjahren auch Schweizerhalle und bekam in den ersten Jahren des 20. Jh. den Namen d'E.
Standort: Waisenhausplatz 11

España
LinkpfeilCardinal 1)

Europe, Hôtel de l'
LinkpfeilBäreck

Eymatt(en)
Name des Bauerngutes im Nordwestteil des Gr. Linkpfeil Bremgartenwaldes. In der ersten Hälfte des 19. Jh. war es gegen Westen hin noch nicht von Wald begrenzt.

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