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Die Berner Piscatorbibel

Der elsässische reformierte Theologe Johannes Piscator (1546-1625) studierte in Strassburg und Tübingen Theologie. Von 1584 bis zu seinem Tod war er Professor der Theologie und später Rektor an der Hohen Schule Herborn. Er schrieb Aphorismen, Lehrbücher und Bibelkommentare. Massgeblich bekannt ist er jedoch für seine reformierte Bibelübersetzung aus den Jahren 1602 bis 1604, die Piscator-Bibel. Es war die dritte vollständige Bibelübersetzung nach der von Martin Luther und der Zürcher Bibel. In der Stadt und Republik Bern wurde die Bibelübersetzung von Johannes Piscator als offizielle Staatsbibel von 1684 bis Ende des 18. Jahrhunderts verwendet. 

Im Folgenden werden die digitalisierten Ausgaben von Berner Piscatorbibeln, welche sich physisch in der Universitätsbibliothek Bern befinden, verlinkt. Weitere Ausgaben sollen später ergänzt werden. 

Vorangestellt ist ein Verzeichnis von Ausgaben der Berner Piscatorbibeln (Stand 17.11.2025), zusammengestellt von Peter Erismann. Der Forscher geht verschiedenen Bibelausgaben im Kanton Bern nach, darunter auch den unterschiedlichen Piscatorausgaben, von welchen sich Exemplare in Berner Bibliotheken, Archiven und anderen Institutionen befinden. Die Liste weist vor allem auf die verschiedenen Ausgaben, deren Zusammensetzungen und auf weitere Besonderheiten hin. 

Hinweise

Illustration: Kupferblatt für die Quartausgabe von 1684, entworfen von Berner Maler Joseph Werner, ausgeführt von
dem Basler Kupferstecher Johann Jakob Thurneysen. Sehr selten, weil erst 1686 geliefert.